© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 09. November 2002


Tolerierter Rassismus
Simbabwe verjagt Weiße und erhält trotzdem Entwicklungshilfe
von E. Hamer

Täglich gehen die Schreckensbilder aus Simbabwe durch das Fernsehen. Die verbliebenen weißen Farmer in diesem Land werden durch die sozialistischen Horden des Altkommunisten Mugabe gefoltert, geschlagen, getötet, vertrieben, nur weil sie Weiße sind. Der alternde Mugabe gibt seinen Genossen sogar noch Beifall und Legitimation. Er benutzt schwarzen Rassismus, um die Wut seiner schwarzen Kämpfer über den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes von sich und auf andere abzulenken.

Würde auch nur ein geringer Teil solch rassistischer Ausschreitungen in irgendeinem weißen Land passieren, würde die gesamte Weltpresse über dieses Land und über diese Regierung herfallen. Bei schwarzem Rassismus beläßt man es bei einigen mahnenden Worten des schwarzen Uno-Generalsekretärs. Ein Abzug von Botschaftern oder Boykott der Europafunktionäre gegenüber diesen rassistischen Taten bleibt aus. Auch Ökopaxe und andere sonst immer sofort schreiende angebliche Menschenfreunde der linken Szene bleiben ruhig gegenüber dem, was in Simbabwe geschieht und was anderswo nicht einmal denkbar sein darf.

Am schlimmsten ist es aber, daß immer noch Gelder aus unserer Entwicklungshilfe aus Europa, Amerika und den Entwicklungsfonds an die Anstifter und Verantwortlichen dieses Rassenkrieges fließen. Wer Mugabe und seine rassistischen Horden noch weiterhin mit Geld unterstützt, macht sich mitschuldig mit dem, was dort an Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschieht. Statt daß Mugabe wie die serbischen Kriegsverbrecher vor ein Tribunal gezogen wird, wird er weiterhin unterstützt und finanziert.

Der Skandal läuft weiter: Wenn die 7.000 weißen Farmer nach alter kommunistischer Tradition liquidiert und aus dem Land vertrieben sind, werden damit die wichtigsten noch funktionierenden Sozialproduktsträger dieses Armenhauses ebenfalls verschwunden sein und wird allgemeine Armut und wirtschaftlicher Zusammenbruch folgen. Dann aber werden die gleichen Täter wieder nach internationaler Hilfe rufen - und sie bekommen -, die vorher diesen Zusammenbruch vorsätzlich verschuldet haben. Die Funktionäre der internationalen Hilfsorganisationen stehen schon in den Startlöchern, mit den Geldern der Industrieländer wieder neue Betreuungsaufträge dort übernehmen zu können.

Während also im Falle Österreich schon nur die Behauptung, man wolle die Einwanderung begrenzen, in der ganzen Welt als Rassismus gewertet und mit übereiltem Boykott beantwortet wurde, darf sich schwarzer Rassismus nicht nur ungestraft unter den Augen der gleichen Politiker austoben, sondern wird auch noch finanziert.

Annan (l.) und Mugabe im Gespräch: Mugabes kämpferische Rede vor dem UN-Weltgipfel in Johannesburg hat alte Ängste geweckt. Der 78jährige Präsident stellte die chaotischen Verhältnisse in Simbabwe sogar als positiv zu wertenden Unabhängigkeitskampf dar.