© Preußische Allgemeine Zeitung / 28. Februar 2004

Landsmannschaftliche Arbeit

 

Berlin

So., 1. März, Tilsit-Stadt, Tilsit-Ragnit, Elchniederung, 15 Uhr, Haus des Sports, Arcostraße 11-19, 10587 Berlin. Anfragen Tilsit: an Erwin Spieß, Telefon 4 63 61 09; Ragnit: an Emil Drockner, Telefon 8 15 45 64; Elchniederung: an Brigitte Moron, Telefon 7 84 96 81.

Mi., 10. März, Sensburg, 15 Uhr, haus des Sports, Arcostraße 11-19, 10587 Berlin, Diavortrag: "Die Kirchen von Berlin im Mittelalter". Anfragen an Andreas Maziul, Telefon 5 42 99 17.

Mi., 10. März, Frauengruppe der LO, 14 Uhr, "Die Wille", Wilhelmstraße 115. 10963 Berlin, "6 Senioren tanzen Stepptanz". Anfragen an Marianne Becker, Telefon 7 71 23 54.

Sbd,. 13. März, Insterburg, 15 Uhr, Restaurant Novi Sad, Schönefelder Straße 2, 12355 Berlin, ostpreußischer Nachmittag mit ostpr. Humor. Anfragen an Günter Schuchmilski, Telefon 5 62 68 33.

 

Hamburg

LANDESGRUPPE

Sonntag, 7. März, 14 Uhr, Fahrt zur Dittchenbühne nach Elmshorn zur Theateraufführung "Die Reise nach Tilsit". Abfahrt: Kirchenallee am Hamburger Hauptbahnhof mit dem Busunternehmen "Hamburger Sportreisen". Gegen 15 Uhr Kaffeetrinken, Rückfahrt 18.30 Uhr. Gesamtpreis 25 Euro einschließlich Kaffeegedeck. Anmeldungen bei Bridszun, Telefon und Fax (0 40) 6 93 35 20. Die Fahrtkosten bitte überweisen auf das Konto: Landsmannschaft Ostpreußen, Konto: 9 605 201, BLZ 200 100 20, Postbank Hamburg. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. - Jeden 1. Mittwoch im Monat, von 15 bis 17 Uhr, wird im Haus der Heimat, Vor dem Holstentor 2, der Raum Nr. 13 für Interessierte geöffnet sein.

HEIMATGRUPPE

Insterburg - Freitag, 5. März, 14.30 Uhr, Frühlingsfest mit Gedichten und Liedern in der "Postkutsche", Horner Landstraße 208. - Freitag, 7. Mai, 9 Uhr, Ausfahrt in die "Holsteinische Schweiz" an den Kellersee. Die Abfahrt erfolgt um 9 Uhr vom Hauptbahnhof (Ausgang Kirchenallee). Es sind noch Plätze frei. Anmeldung bis zum 4. April unter Telefon (0 40) 58 75 85.

Königsberg - Mittwoch, 10. März, 14.30 Uhr, gemeinsame Kaffeetafel und traditionelles "Königsberger Klopse" Essen im "Alex" (früher Alsterpavillon). Prof. Gilmanov (von der Albertina/Königsberg) hält einen Kantvortrag. Einlaß ist 14 Uhr. Schriftliche Anmeldungen und Essensbestellung bitte bis zum 5. März an U. Zimmermann, Klärchenstraße 21, 22299 Hamburg.

Sensburg - Sonntag, 14. März, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung im Polizeisportheim, Sternschanze 4, 20357 Hamburg. Änderungen schriftlich oder telefonisch an Kurt Budszuhn, Telefon (0 41 01) 7 27 67. Dieses muß bis zum 14. März erfolgen.

 

Baden-Württemberg

Lahr - Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, Stammtisch im Gasthaus Krone, Dinglinger Hauptstraße 4.

Reutlingen - Sonnabend, 6. März, 14 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Grützwurstessen im "Treffpunkt für Ältere", Gustav-Werner-Straße 6 A.

Ulm/Neu-Ulm - Donnerstag, 11. März, 14 Uhr, Treffen der Wandergruppe an der Endstation Linie 1, Donauhalle. Anschließend Einkehr in der SSV Gaststätte, Schwimmbad.

 

Bayern

Landshut - Donnerstag, 4. März, 14 Uhr, geselliger Nachmittag in der "Insel" nach dem Motto: "Mensch, ärgere dich nicht ..."

München Nord/Süd - Sonnabend, 6. März, 14.30 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahl und gemeinsamer Kaffeetafel im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München. Anschließend wird Astrid v. Menges "Über die Prußen - wie sie lebten und was von ihnen blieb" vortragen.

Nürnberg - Freitag, 12. März, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadtparkrestaurant, Berliner Platz. Lm. Loof hält einen Vortrag: "Die Hugenotten".

 

Brandenburg

Brandenburg a. d. H. - Donnerstag, 14 Uhr, landsmannschaftlicher Nachmittag in er Heimatstube, Kurstraße 17. Thema: "Bahnen und Brücken der Heimat".

 

Bremen

Bremen - Sonntag, 7. März, 12 Uhr, Abfahrt zur "Dittchenbühne". Dort wird das Theaterstück "Die Reise nach Tilsit" von Herrmann Sudermann gezeigt. Der Fahrpreis beträgt einschließlich Kaffeetafel und Eintrittskarte 31 Euro. Nähere Informationen bei Frau Richter, Telefon 40 55 15. - Dienstag, 9. März, 14 Uhr, Treffen der Wandergruppe, Roter Turm an der Domsheide. - Auch in diesem Jahr wird die Möglichkeit geboten, innerhalb der Gruppe einen Kurzurlaub zu verleben. Irene Pichottka "entführt" Sie vom 26. August bis 1. September nach Rügen. Nähere Informationen in der Geschäftsstelle, Parkstraße 4, 28209 Bremen, Telefon (04 21) 3 46 97 1

 

Hessen

Darmstadt - Michael Bermeitinger hielt einen bemerkenswerten Diavortrag über seine Sammlung ostpreußischen Kulturgutes beim gemeinsamen Monatstreffen der Gruppe und des Bundes der Danziger. Im Laufe seiner Sammlerjahre ist Bermeitinger ein profunder Sammler ost- und westpreußischen Kulturgutes geworden, der viel Geld für seine Exponate ausgegeben hat. Das reicht von vielfältiger Literatur über Kostbarkeiten bis zu Banalitäten wie Emailschilder und Bügelverschlüssen von Bierflaschen mit Aufdrucken ostdeutscher Brauereien. Ein schönes Beispiel hierfür ist ein Porzellanverschluß der Königsberger Brauerei Wickbold mit einem Hexagramm. Der sechszackige Stern war ein Zeichen für Wohl und Gesundheit und früher auch auf vielen Wirtshausschildern zu finden. Auch das Danziger Goldwasser führte bis zum vorigen Jahr den Stern mit den Initialen IWL für Isaak Wed Ling. Er wurde entfernt, da man meinte, er könne als Davidstern mißdeutet werden. Der Referent entdeckte Dinge, von denen man gar nicht gewußt hat, daß es sie noch gibt. Es taucht die Frage auf: Wem hat das mal gehört? Exemplare der 1875 gegründeten nationalliberalen Königsberger Allgemeinen Zeitung, Exponate des seit 1722 in Königsberg bestehenden und heute in München fortgeführten Verlages Gräfe und Unzer oder der renommierten alteingesessenen Danziger Verlagsbuchhandlung A. W. Kafemann lassen alte Erinnerungen wach werden. Aber auch Plakate vom Seedienst Ostpreußen sowie Briefumschläge mit dekorativen Firmeneindrucken und seltenen Briefmarken und vieles andere mehr sind Zeitdokumente, und erzählen eine längst vergangene Geschichte. Für seinen Vortrag erhielt Bermeitinger sehr viel Beifall. Nach der sich anschließenden Kaffeetafel erfreuten Gisela Keller und Erwin Balduhn die nahezu 100 Mitglieder und Gäste mit Rezitationen. Vorsitzender Gerhard Schröder berichtete über Partnerschaftsverträge und die Enthüllung eines Gedenksteins für die Toten und Vertriebenen des früheren Seebades Cranz, in Anwesenheit des Bürgermeisters und russischer Politiker. Anni Oest begrüßte die Geburtstagskinder des letzten Monats. Gustav Rupietta leitete die Bekanntgabe einer Reise zum Bernsteinzimmer in Puschkin bei St. Petersburg mit einem "Jahreslauf"-Gedicht ein. Die Fahrt soll vom 12. bis 25. September stattfinden und 1.340 Euro kosten. Nähere Einzelheiten kann man bei Rupietta unter Telefon (0 61 54) 43 24 erfahren.

Dillenburg - Auf der ersten Monatsversammlung konnte Anneliese Franz nicht sehr viele Teilnehmer begrüßen. Nach dem Kaffeetrinken sprach sie über den Dichter des Pommernliedes "Wenn in stiller Stunde". Zur Gruppe gehören ja auch einige Pommern. Adolf Pompe wurde 1831 in Stettin als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Seine Eltern gehörten der in dieser Zeit sehr verbreiteten "Erweckungsbewegung" an. Leider starb sein Vater schon sehr früh, sodaß die Erziehung des jungen Adolf ganz in den Händen seiner sehr frommen Mutter lag. Diese gehörte zu den Stettiner Frauen, die sich besonders intensiv mit den sozialen Aufgaben der Inneren Mission und der Missionierung der Heiden befaßten. Mitte des 19. Jahrhunderts spielten die Probleme der sozialen Fürsorge für Bedürftige, auch sich um das Seelenheil anderer zu kümmern, eine große Rolle bei den Frauen des Mittelstandes, die ja normalerweise keinen Beruf ausübten. So war es kein Wunder, daß Pompe schon früh den Wunsch äußerte, Pfarrer zu werden. 1849 machte er am Marienstiftgymnasium in Stettin sein Abitur und ging dann nach Halle, um dort Theologie und Philosophie zu studieren. 1855 schloß er sein Studium ab und war zunächst für ein Jahr an einem freien Gymnasium in Dresden tätig. 1856 wurde er nach Greifenberg/Pommern versetzt. Nach einer Inspektion durch den Superintendenten - die Aufsicht über die Schulen oblag in Preußen der Kirche - legte man ihm nahe, aus dem Schuldienst auszuscheiden und eine Pfarrstelle zu übernehmen. Es war für Pompe und seine Frau zunächst sehr schwer, in Labes von der Gemeinde anerkannt zu werden. Beide engagierten sich in der Gemeindearbeit und gründeten Arbeitskreise für Diakonie und Weltmission. 1872 wurde Adolf Pompe Superintendent in Lauenburg. Dort blieb er elf Jahre. Dann wurde er, inzwischen in ganz Pommern bekannt aufgrund seiner politischen und kirchlichen Schriften, als Pfarrer nach Demmin berufen. Dort starb er im Dezember 1889 an einer Influenza, die er sich bei Hausbesuchen in seiner Gemeinde zugezogen hatte. Im Anschluß gab Dietmar Balschun, Pfarrer i. R., einen kurzen Überblick über die "Erweckungsbewegungen" des 19. Jahrhunderts. Sie waren Ausdruck einer gefühlsbetonten Frömmigkeit. Dazu gehörten unter anderem die Herrnhuter Brüdergemeinden, gegründet von Nikolaus Graf Zinzendorf, die nicht nur soziale Fürsorge für Bedürftige pflegten, sondern auch missionierten. In Ostpreußen gab es die Barnauer Brüder. Es bildeten sich aber auch die Freikirchlichen Gemeinden, manchmal nur kleine Gruppen, die sich in Privatwohnungen trafen. Aber auch der CVJM (Christlicher Verein Junger Männer) und die Innere Mission entstanden damals.

Kassel - Die Jahreshauptversammlung wurde vom 2. Vorsitzenden Hermann Opiolla geleitet, der als besonderen Gast die Landesvorsitzende Anneliese Franz begrüßte. Anschließend sprach er die Totenehrung und erstattete den Tätigkeitsbericht über die vergangenen elf Monatstreffen. Der Mitgliederbestand ist nach Todesfällen, Austritten und Neuzugängen auf 85 Mitglieder leicht gesunken. Die Landesvorsitzende dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit und besonders dafür, daß er trotz schon vierjähriger Vakanz des Postens eines 1. Vorsitzenden und knapper Mittel ein vielseitiges kulturelles Programm biete und dies ohne Einsatz fremder Referenten selbst gestalte. Diesen Dank sprach auch Frau Deyß im Namen aller Mitglieder aus, nach Erstattung des Kassenprüfungsberichtes. Die vorbildliche Kassen- und Buchführung wurde bestätigt, der Schatzmeisterin gedankt und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt. Anneliese Franz leitete die Neuwahl des Vorstandes. Leider fand sich kein Kandidat für den Posten des 1. Vorsitzenden. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und Lm. Kurt Spreiwald zusätzlich als 6. Beisitzer gewählt. Anschließend ehrte die Landesvorsitzende mit dem Treuezeichen in Silber sechs Mitglieder für über 15jährige Mitgliedschaft und treues Bekenntnis zur Heimat: Charlotte Albruschat, Christiane Bergmann, Margarete Fahning, Erika Radtke, Marianne Skibba und Irmgard Temme. Der 2. Vorsitzende dankte ihr mit einem Blumenstrauß für ihr Kommen und ihre Unterstützung. Das Zusammensein endete mit der Vorführung zweier interessanter Videofilme über die seltene Arbeit des Glockengießers und des Kupferschmieds.

 

Niedersachsen

Göttingen - Sonnabend, 28. Februar, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zur Linde, Geismar. Anschließend Grützwurstessen.

Oldenburg - Mittwoch, 10. März, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadthotel Eversten. Dr. H.-U. Minke hält einen Vortrag: "Was ist uns 60 Jahre nach der Vertreibung von der alten Heimat geblieben?"

 

Nordrhein-Westfalen

Bad Godesberg - Die Vorsitzende Gisela Noll freute sich, rund 130 Mitglieder und Gäste zur diesjährigen Jahreshauptversammlung mit anschließender Fastnacht und Karneval begrüßen zu können. Zunächst wurde der Protokollführer Karl Probst einstimmig gewählt. Es schloß sich die Totenehrung mit musikalischer Begleitung an. Anschließend verlas Gisela Noll den Tätigkeitsbericht des abgelaufenen Jahres. Dann gab die Leiterin der Frauengruppe, Ruth Probst, ihren Bericht und die Schatzmeisterin Erika Peters den Kassenbericht ab. Kassenprüfer Helmut Sudau stellte nach seinem Revisionsbericht den Antrag auf Entlastung der Schatzmeisterin und des gesamten Vorstandes. Diese erfolgte einstimmig. Nach der Durchführung der Jahreshauptversammlung stürzten sich die Besucher um 16.11 Uhr ins karnevalistische Geschehen. Der nun gerade entlastete Vorstand kam nach kurzer Pause wie ein Elferrat in den Saal einmarschiert und warf Süßigkeiten und Blumensträuße in den Saal. Die KG Bergfunken eröffnete die Veranstaltung mit Tänzen. Danach kam das Bad Godesberger Prinzenpaar (Peter IV. und Godesia Silke), in Begleitung der Godesberger Stadtsoldaten. Sensationell war der Pferdetanz der Kindergruppe, an dem Prinz Peter IV. - ebenfalls bestückt mit einem Kopf eines Holzpferdes - teilnahm. Hierfür bekam er einen besonderen Applaus. Mehrere Büttenreden (der Liebestrank, dat Jewiddertier - politisch-satirische Rede, die moderne Frau und Geschichten über Pillkallen) schlossen sich an. Das Bad Godesberger Kinderprinzenpaar (Mirko I. und Godesia Alina) in Begleitung der KG Burggrafen bereitete durch seine Unbekümmertheit den Besuchern viel Freude. Die "Bergfunken" mit ihrer Kindergarde und die Dottendorfer Burgwächter mit ihrer Burgfrau Monika I., unter Führung ihres Vorsitzenden Horst Sieben, trugen zur guten Stimmung bei der Veranstaltung bei. Musikalische Begleitung kam vom "Duo Brenner".

Bielefeld - Donnerstag, 11. März, 15 Uhr, "Ostpreußisch Platt", in der Wilhelmstraße 13, 6. Stock.

Düsseldorf - Freitag, 12. März, 15 Uhr, Podiumsdiskussion zum Thema "Deutsche Zwangsarbeiter", Konferenzraum, Parterre, GHH. - Freitag, 12. März, 18 Uhr, Stammtisch, Restaurant Pils, Schlesische Straße 92. Erreichbar mit den Bussen 721/722/724 bis "Richardstraße".

Münster - Sonnabend, 28. Februar, 15 Uhr, diesjährige Hauptversammlung im Kolping-Tagungshotel, Aegidii-straße 21.

 

Rheinland-Pfalz

Ludwigshafen - Freitag, 5. März, 18 Uhr, Heringsessen im "Volkshaus", Königsbacher Straße 2, Ludwigshafen-Gartenstadt. Anmeldungen bei Komossa, Telefon (0 62 33) 5 03 66, oder Radons, Telefon (06 21) 40 89 77.

Mainz - Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Johannes Freitag die anwesenden Mitglieder und Gäste recht herzlich. Er bedankte sich für die gute Arbeit des Vorstandes und der Helfer. Nach der Totenehrung und der Erledigung weiterer Punkte der Tagesordnung ergab die Neuwahl folgendes Ergebnis: Vorsitzender Johannes Freitag, Stellvertreter Alfred Zachau, Schriftführerin (mit geschäftsführenden Aufgaben) Irmgard Freitag, Stellvertreterin Erika Kalle, Kassenführerin Heidemarie Herr, Stellvertreter Heinz Papke, 1. Beisitzer (Kultur) Erika Kalle, 2. Beisitzer (Tages- und Halbtagsfahrten) Jakob Schreiber, 3. Beisitzer (Tages- und Halbtagsfahrten) Alfred Zachau, Frauenreferentin Sigrid Biniakowski, Stellvertreterin Margarete Ternes, 1. Kassenprüfer Franz Suchi, 2. Kassen- prüferin Erika Kalle und Gratulationskarten-Schreiberin Herta Suchi.

 

Sachsen

Landesgruppe - Fahrt der Landesgruppe vom 2. bis 7. Mai 2004 mit Valentin Europareisen. Bereits zum 5. Mal geht man auf große Fahrt. Ziel ist die Kulturstadt Krakau und Zakopane. Besichtigt werden das Salzbergwerk, Wawelschloß, Marienkirche mit dem Hochaltar von Veit Stoß, der Kalvarienberg und das jüdische Stadtviertel Kazimierz sowie der Soldatenfriedhof in Krakau, außerdem gibt es eine geführte Stadtbesichtigung in Krakau und Zakopane. Die schönen Erlebnisse der letzen Jahre - das Kennenlernen von Ländern und Regionen sowie die durchgeführten Heimat- abende sind allen in guter Erinnerung. Alle sind herzlich eingeladen, diese Fahrt mitzumachen. Wenn Sie Fragen zur Reise haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftstelle, Trützschlarstraße 8, 09117 Chemnitz, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83. Der Reisepreis beträgt 489 Euro im DZ mit HP.

Chemnitz - Die Wahlversammlung zum geschäftsführenden Vorstand fand regen Zuspruch. Die Begrüßung der Gäste und Mitglieder erfolgte durch die Vorsitzende G. Altermann. Besonders freute man sich über die Anwesenheit von E. Kühnappel und der Delegation aus Limbach-Oberfrohna (Leitung K. Weihe). Nachträglich zu seinem 65. Geburtstag erhielt der Landesvorsitzende die herzlichsten Glückwünsche und vom Kulturkreis Simon Dach ein Ständchen. Im Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende auf die Höhen und Tiefen in der Arbeit und im Leben des Vereins ein. Sie gedachte in bewegenden Worten der Verstorbenen, besonders des ehemaligen Geschäftsführers K. Adam. Sie beleuchtete anschaulich die angestrebten Ziele der Gruppe. Allen Anwesenden legte sie ans Herz, Kindern, Enkeln und Urenkeln die Werte der ostpreußischen Kultur zu vermitteln, damit sie nicht in dieser schnellebigen Zeit in der Vergangenheit versinken. Die soziale Betreuung der Mitglieder nimmt einen hohen Stellenwert ein. Der geschäftsführende Vorstand hat durch regelmäßige Informationen an alle Mitglieder in Form von Rundschreiben ständig Kontakt gehalten. In herzlichen Worten dankte die Vorsitzende der Schatzmeisterin G. Faust und der Schriftführerin E. Felber für ihre in der Vergangenheit geleistete Arbeit. E. Felber gehört zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe und hat im Vorstand unermüdlich mitgearbeitet. In der anschließenden Diskussion ging der Landesvorsitzende auf die zukünftigen Aufgaben ein, die im Zusammenhang mit der 750-Jahr-Feier Königsbergs auf alle zukommen. Bei der Vorstandswahl wurden folgende Damen und Herren gewählt: Vorsitzende Gertrud Altermann; Stellvertreterin Ingrid Labuhn; Schriftführerin Helga Graeme; Schatzmeisterin Karin Janella; Geschäftsführer Alexander Schulz; Beisitzer Hannelore Kedzier-ski, Sieglinde Langhammer, Inge Schultz, Kurt Weise. Die Beisitzer wurden vom Vorstand bestellt und anschließend der Versammlung vorgestellt.

 

Sachsen-Anhalt

Dessau - Montag, 8. März, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im "Krötenhof". Thema der Zusammenkunft: "Ostpreußen in Anekdoten und Histörchen".

Giersleben - Donnerstag, 11. März, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Seniorenbegegnungsstätte Giersleben.

Magdeburg - Dienstag, 9. März, 16.30 Uhr, Vorstandssitzung in der Gaststätte "SV Post". - Freitag, 12. März, 16 Uhr, Treffen des Singekreises im TUS Neustadt.

 

Schleswig-Holstein

Salzwedel - Sonnabend, 13. März, 14 Uhr, Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Odeon.

Eckernförde - Freitag, 12. März, 16 Uhr, Treffen der Gruppe im Borbyer "Lindenhof". Es wird ein Film über Ostpreußen gezeigt.

Kiel - Das Thema "Bernstein" prägte das Treffen der Frauengruppe Elmschenhagen. Die Leiterin E. Otto hatte dazu angeregt. Sie hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und eröffnete den Nachmittag mit dem schönen Heimatlied "Im schönsten Wiesengrund steht meiner Heimat Haus". E. Drose, schon in der Kindheit in Balga am Frischen Haff vom Bernstein geprägt, hatte aus Treue zur Heimat und aus ganz besonderer Liebe zu dem goldenen Bernstein ihren persönlichen Bestand, der sich bei den regelmäßigen Heimatfahrten weiter vergrößerte, zu einer Ausstellung mitgebracht. Es waren 29 Ketten in allen Formen, Längen und Farben, Armbänder, Ohrschmuck, diverse Broschen und drei Bernsteinbilder mit Königsberger Schloß und Dom. D. Peters bereicherte die Ausstellung mit wunderschönen Exponaten, unter anderem eine mit Bernstein eingelegte Elchschaufel, Schmuckstücken und Ketten. Das Interesse war sehr groß, und E. Drose hielt ein Referat über die Entstehung und Entwicklung der Bern-steingeschichte im Laufe der Jahr-hunderte. Es entspannte sich anschließend eine lebhafte Diskussion und es wurde die Idee geboren, eine Reise ins Bernsteinland zu planen. E. Otto dankte D. Peters und E. Drose für die Ausstellung und das Referat. Mit dem passenden Lied, "An der Ostseeküste, am Bernsteinstrand, da sind wir zu Hause, im Ostpreußenland", endete der interessante Nachmittag.


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