© Preußische Allgemeine Zeitung / 17. Dezember 2005

Termine

Ostpreußisches Landesmuseum

Lüneburg – Noch bis zum 22. Dezember bietet das Ostpreußische Landesmuseum regelmäßig Aktionen zum Mitmachen und Selberbasteln – inspiriert von der Ausstellung „Spielzeug vergangener Kinderträume. Erzgebirge – Sammlung Johannes Martin“ an. An beiden Weihnachtstagen ist das Museum geöffnet und der Sammler Johannes Martin zeigt wie er die alten Kostbarkeiten, hier ein Spielzeug-Bauernhof um 1900, restauriert. Außerdem: Verkauf von erzgebirgischem Spielzeug. Nähere Informationen unter Telefon (0 41 31) 7 59 95 14.

 

Seniorenfreizeit

Bad Pyrmont – Montag, 19. Dezember 2005 bis Montag, 2. Januar 2006 bietet das Ostheim eine Freizeit für Senioren an. Zu den Programmangeboten gehören morgendliches Singen nach dem Frühstück, kleine Wanderungen, Diavorträge oder Lesungen, „Hausweihnacht“ am heiligen Abend und Feier zum Jahreswechsel, sowie natürlich echt ostpreußische Küche zu den Feiertagen. Für diese 14tägige Weihnachtsfreizeit stehen noch einige Einzelzimmer und Doppelzimmer zur Verfügung. Anfragen und Anmeldungen, diese bitte nur schriftlich, richten Sie an: Ostheim – Jugendbildungs- und Tagungsstätte, Parkstraße 14, 31812 Bad Pyrmont, Telefon (0 52 81) 93 61-0, Fax (0 52 81) 93 61-11, E-Mail: info@ostheim-pyrmont.de

 

Flüchtlings-Ausstellung

Hof – Das Museum Bayerisches Vogtland zeigt ab Sonntag, 18. Dezember, 11 Uhr eine Ausstellung „Lagerleben – 60 Jahre Lager Moschendorf“. Zweieinhalb Millionen Menschen diente das Lager nach dem Zweiten Weltkrieg als Durchgangsstation, ein Ort an dem Flucht und Vertreibung deutlich wurden. Gerade die sonst kaum erhaltenen „praktischen“ Erinnerungsstücke wie Einrichtungsgegenstände vermitteln ein realistisches Bild. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Stockwerke – im Erdgeschoß geht es um die geschichtliche Einordnung und allgemeine Informationen zum Lagerwesen in Bayern und Hof-Moschendorf im besonderen (im Bild: Kinder bei der Essensausgabe). Themen sind außerdem die innere Organisation der Flüchtlingslager und das Lagerleben, Fragen der Versorgung, Schule und Arbeit sowie das Wirken des Roten Kreuzes und der Hilfsorganisationen. Auch alte Wochenschauberichte sind zu sehen. Die Dokumentation zum Leben im Lager kann bis 30. April 2006 besichtigt werden. Öffnungszeiten: dienstags 10 – 17.30 Uhr, mittwochs 10 – 17 Uhr, donnerstags 8 – 14 Uhr (falls Feiertag: 10 – 16 Uhr), freitags 13 – 17 Uhr, sonnabends 10 – 16 Uhr, sonntags 10 – 16 Uhr. Nähere Informationen beim Museum Bayerisches Vogtland, Unteres Tor 5, 95028 Hof, Telefon (0 92 81) 83 90 50.

Königsberg im Weihnachtsschmuck: Die Junkerstraße in den Dreißiger Jahren. Rechts im Bild ist die Konditorei Gehlhaar zu sehen, bekannt für ihr Königsberger Marzipan.


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