© Preußische Allgemeine Zeitung / 29. April 2006

Masuren - Paradies für Ökobauern

Die ökologische Landwirtschaft entwickelt sich im Ermland und in Masuren offenbar sehr positiv.

Laut Informationen des Internet-Portals "infopolen" sind die von der Fläche her größten Öko-Betriebe in der Republik Polen in der Woiwodschaft Ermland / Masuren sowie in Westpommern anzutreffen.

Im Durchschnitt bewirtschaften die Ökohöfe östlich der Oder 23 Hektar, den stärksten Anstieg an Öko-Höfen verzeichnete das an die Bundesrepublik angrenzende Lebuser-Land. Dort stieg die Zahl derartiger Höfe 2005 um 221 Prozent.

Aufgrund des traditionell geringen Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln bieten sich zahlreiche Böden für Ökobetriebe geradezu an - das Ausgangsniveau sowie die Gesamtzahl der Betriebe sind jedoch noch gering.

Erste Öko-Höfe entstanden in Masuren Anfang der 90er Jahre. Ein Öko-Hof von 35 Hektar erhält derzeit EU-Fördermittel in Höhe von zirka 160 Euro pro Hektar. SV

Böden sind unbelastet.


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