01.12.2021

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17.02.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-07 vom 17. Februar 2007

MELDUNGEN

Las Vegas am Pregel

Königsberg - Der Pregelmetropole winkt ein ungewöhnlicher Standortvorteil. Auf Antrag des Staatspräsidenten hat die russische Duma beschlossen, das Glücksspiel in der Russischen Föderation auf vier Zonen zu beschränken - und eine von diesen soll im Königsberger Gebiet liegen. Am 1. Juli 2009 soll die neue, restriktive Glücksspielregelung in Kraft treten und die Exklave damit ein Dorado für Glücksspieler werden. Die Entscheidung, wo die Königsberger ihre Zone einrichten, ist noch offen. Groß Dirschkeim und Groß Hubnicken sind ebenso im Gespräch wie die Frische Nehrung und Neuhausen.

 

AKW für Königsberg

Königsberg - Georgij Boos, Gouverneur des Königsberger Gebietes, hat sich auf einer Pressekonferenz für den Bau eines Kernkraftwerke in der russischen Exklave ausgesprochen. Er tat dieses vor dem Hintergrund der Frage, wie am schnellsten die Königsberger ausreichend mit elektrischer Energie versorgt werden können. Pläne zum Bau eines Atomkraftwerkes (AKW) hatte es schon in den 70er Jahren gegeben, doch war die Sache damals auf Eis gelegt worden, weil es an ausreichender Nachfrage aus der örtlichen Industrie gefehlt hatte. Der polnische Nachbar ist gegen das von den Russen geplante AKW. Explizit hat sich der polnische Konsul im Königsberger Gebiet, Jaroslaw Czubinski, in diesem Sinne geäußert. Laut Bartosz Chichocki vom Zentrum für Oststudien in Warschau hat Polen von einem derartigen Kraftwerk keinen Nutzen. Währenddessen gibt Tadeusz Baryla vom Zentrum für wissenschaftliche Forschungen in Allenstein Entwarnung. Er bezweifelt, daß ein derart ambitioniertes Projekt derzeit realistisch ist, da die Russen gegenwärtig andere Probleme hätten.

 

BMW X3 aus Königsberg

Königsberg - Das Automobilwerk "Avtotor" hat nun auch das BMW-Modell X3 in sein Fertigungsprogramm aufgenommen. Von den insgesamt fünf Varianten werden in der Pregelmetropole jene mit dem 2,5- und dem 3-Liter-Motor mit 218 beziehungsweise 272 PS gebaut. Diese Fahrzeuge russischer Produktion sind zehn bis zwölf Prozent günstiger als die deutschen.


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