07.12.2021

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19.05.07 / MELDUNGEN / ZUR PERSON

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-07 vom 19. Mai 2007

MELDUNGEN / ZUR PERSON

Bundewehr geht der Nachwuchs aus

Berlin - Die Bundeswehr hat massive Nachwuchssorgen. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" mit Hinweis auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums meldet, wird hierfür vor allem der Geburtenrückgang verantwortlich gemacht. In den Neuen Bundesländern etwa habe sich die Zahl der 18jährigen glatt halbiert. Andererseits melden Umfragen, daß aktive Soldaten äußerst unzufrieden seien mit dem Umgang, den die Truppe in Politik und Öffentlichkeit erfährt. Ob auch dies Bewerber abschreckt, geht aus dem jüngsten Bericht nicht hervor.

 

Hauptbahnhof voller Erfolg

Berlin - Der Berliner Hauptbahnhof hat bei den Passagierzahlen seit seiner Eröffnung vor knapp einem Jahr deutlich zugelegt. Täglich passieren nach Angaben der Deutschen Bahn rund 300000 Reisende den Bahnhof. Die Zahl der Gäste auf den Strecken nach Hamburg und Leipzig sei um je fast die Hälfte angestiegen.

 

"Mit großer Betroffenheit"

Mit "großer Betroffenheit" habe man die Nachricht aufgenommen, so der Senat der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover. Daß die Landsbischöfin Margot Käßmann die Scheidung eingereicht hat, sorgt in der mit drei Millionen Mitgliedern größten evangelischen Landeskirche Deutschlands für Betretenheit.

Die 1958 in Marburg an der Lahn geborene Theologin hat in ihrem Leben als Priesterin wohl zahllose Ehen geschlossen. Nach christlichem Dogma gilt die Ehe als unauflöslich bis in den Tod. Daß sich eine Landesbischöfin und Mutter von vier 15 bis 24 Jahre alten Töchtern von ihrem Ehemann trennt, dürfte daher von Kritikern als weiterer Beleg für die Auflösung der kirchlichen Regeln in der EKD zugunsten von mehr Beliebigkeit gewertet werden.

Käßmann gilt nach dem EKD-Ratsvorsitzenden, dem Berliner Bischof Wolfgang Huber, als profilierteste Repräsentantin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland. Schon in jungen Jahren, 1985, wurde sie nach zweijährigem Vikariat in Hessen zur Pfarrerin ordiniert. Bis 1990 arbeitete sie als Pastorin in Frielendorf-Spieskappel im Schwalm-Eder-Kreis und übte danach verschiedene Funktionen in der Kirchenverwaltung aus.

1994 bis 1999 war Käßmann Generalsekretärin des Kirchentages, seit 1999 fungiert sie als Hannoveraner Landesbischöfin.

Besonderes Augemerk widmete Margot Käßmann der Ökumene und der Entwicklungshilfe. Aus dem Zentralausschuß des Ökumenischen Rates der Kirchen trat sie jedoch 2002 wegen der Aufgabe ökumenischer Gottesdienste aus. H.H.


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