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26.05.07 / Den verfolgten Christen helfen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 21-07 vom 26. Mai 2007

Den verfolgten Christen helfen

Die Nachfrage nach christlicher Literatur und geistlicher Schulung unter verfolgten Christen in aller Welt nimmt zu. Diese Erfahrung macht das überkonfessionelle Hilfswerk Open Doors, das sich für Bedrängte einsetzt. Trotz Diskriminierung und Verfolgung wachse die Zahl der Christen so schnell, daß es an gut ausgebildeten Pastoren fehle, so der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode. Folgen seien ein mangelndes Verständnis der christlichen Botschaft, Irrlehren und Gesetzlichkeit. "Die verfolgte Kirche bittet uns daher verstärkt, theologische Seminare zur Ausbildung von Pastoren und Gemeindemitarbeitern durchzuführen", so Rode. Eine biblisch fundierte Ausbildung sei für ein gesundes Kirchenwachstum und für Gemeindegründungen in Ländern mit starker Christenverfolgung unerläßlich. Das Hilfswerk schätzt die Zahl verfolgter und benachteiligter Christen auf weltweit 200 Millionen. Die Organisation hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 121650 Personen für die Gemeindearbeit geschult und auf eine mögliche Verfolgung vorbereitet. Die Seminare wurden unter anderem für Christen in China, Nordkorea, Indien, dem Nordsudan, dem Mittleren Osten und Südostasien angeboten. Open Doors verbreitete 2006 6,9 Millionen Bibeln und andere christliche Schriften weltweit (2005: 5,4 Millionen). Allein nach China wurden fünf Millionen Exemplare gebracht. Der staatlich beschränkte Bibeldruck könne den Bedürfnissen der schnell wachsenden Kirche nicht nachkommen, heißt es.

In das von den kommunistischen Machthabern abgeschottete Nordkorea schleuste das Hilfswerk über 50000 christliche Schriften. Im zerstörten Irak verteilten Christen 22000 Kinderbibeln. Open Doors unterstützt auch die Witwen ermordeter Christen, hilft beim Aufbau zerstörter Kirchen sowie bei der Versorgung inhaftierter Christen. Insgesamt förderte das Werk 126300 Einzelpersonen. Es unterstützte außerdem Gemeinden, Schulen und Missionsvertretungen. Die Arbeit des in rund 45 Ländern tätigen Hilfswerkes wird durch Spenden finanziert. Idea


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