© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 27-07 vom 07. Juli 2007

MELDUNGEN

Mehr religiöse Studenten

New York - Das Interesse an Religion erlebt an US-Universitäten eine Blüte wie seit 100 Jahren nicht mehr. Das gilt auch für Elite-Einrichtungen wie Harvard (Bundesstaat Massachusetts), Princeton (New Jersey) und Berkeley (Kalifornien). Immer mehr Studenten studieren Theologie, belegen Vorlesungen und Seminare in Religion, leben in religiös geprägten Studentenwohnheimen oder Wohngemeinschaften, berichtet die Tageszeitung "New York Times". Großen Zulauf haben Gesprächsgruppen, in denen Fragen von Leben und Tod behandelt werden. Die Zeitung verweist unter anderem auf eine Umfrage aus dem Jahr 2004, aus der hervorging, daß zwei Drittel aller Studienanfänger beten und fast 80 Prozent an Gott glauben. Jeder zweite will geistlich wachsen, so die Untersuchung des Forschungsinstituts für Höhere Bildung an der Universität von Kalifornien in Los Angeles.   Idea

 

Korruption bei Hilfswerken

Neudettelsau - Es ist bisher ein Tabuthema: Korruption bei überseeischen Partnern kirchlicher Hilfs- und Missionswerke. Was tun diese Werke, um einen Mißbrauch von Spendengeldern zu verhindern? Tatsächlich komme Korruption bei den Kirchen in der Dritten Welt seltener vor als in staatlichen Institutionen. "Ein fester Glaube kann allemal der Versuchung nach dem Griff in die Kirchenkasse standhalten - wenn er denn fest genug ist", schreibt die Zeitschrift des "Centrums für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der bayerischen Landeskirche". Aber mancher Mitarbeiter erliege doch der Versuchung. Da tankt kirchliches Führungspersonal gratis an der kircheneigenen Tankstelle, nutzt der Bischof den von der Kirche bezahlten Geländewagen für den Transport seiner Kinder in die Schule statt für die Entwicklungsprojekte der Kirche ... hierzu: "Wir vertrauen auf Gott, bei allen anderen prüfen wir die Bücher."        Idea


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