© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 27-07 vom 07. Juli 2007

Landsmannschaftliche Arbeit

BUND JUNGES OSTPREUSSEN

Vors.: Jochen Zauner Geschäftsstelle: Parkallee 86, 20144 Hamburg, Tel. (0 40)  41 40 08 24, Fax (0 40) 41 40 08 48, E-Mail: knapstein@gmx.de

BJO - Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr, der BJO beteiligt sich am Kleinen Ostpreußentreffen auf Schloß Burg bei Solingen mit einem Informationsstand und seinem beliebten Café Lorbaß. Beginn: 11 Uhr. Weitere Informationen: www.kleines-ostpreussentreffen.de.vu

 

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (07  11) 85 40 93, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Tel. und Fax (07 11) 6 33 69 80

Reutlingen - Sonnabend, 7. Juli, 7 Uhr, Jahresauflug der Gruppe nach Bad Mergentheim und Rothenburg o. T. . Die Abfahrt erfolgt ab Alter Omnibusbahnhof.

 

BAYERN

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Telefon (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de, Internet: www. low-bayern.de

Ansbach - Sonnabend, 21. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe in der "Orangerie". Es gibt einen Reisebericht über die Fahrt ins Ermland und nach Masuren.

Augsburg - Mittwoch, 11. Juli, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe am "Q-See". - Sonntag, 15. Juli, 7.15 Uhr, Treffen der Gruppe am Justizgebäude. Abfahrt zum Sommerausflug nach Landshut.

Landshut - Dienstag, 17. Juli, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der "Insel".

Memmingen - Mittwoch, 18. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Weißes Roß.

München Nord / Süd - Sonnabend, 21. Juli, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München. Irene Müller referiert zum Thema "Der richtige Service für ihre Gelenke - Gelenkbeschwerden, eine Volkskrankheit". Gemeinsame Kaffeetafel.

Starnberg - Mittwoch, 18. Juli, 8 Uhr, Fahrt nach Oberschleißheim (dort unter anderem Schloßführung, Besuch des Luftfahrtmuseums). Abfahrt erfolgt ab Starnberg-Seebahnhof.

Weiden - Die Mitglieder und Freunde der Gruppe trafen sich zum beliebten Gartenfest bei Familie Uschald. Duftender frischer Kaffee von Kulturwartin Renate Poweleit zubereitet und ein reichhaltiges Kuchenbuffet verwöhnten die Anwesenden bereits am Nachmittag. Der 1. Vorsitzende, Hans Poweleit, bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern. Besonders bei den Damen Hilde Wendt, Anita Putz, Anita Uschald und Ingrid Uschald für das Backen n von Kuchenspezialitäten. Am Abend sorgten Hans Poweleit, Adolf Uschald und der Zweite Vorsitzende Norbert Uschald dafür, daß die Gäste auch mit Grillspezialitäten verwöhnt wurden. Verschiedene Salate und Getränke rundeten den kulinarischen Reigen ab. Das Gartenfest war damit auch in diesem Jahr wieder der gesellige Höhepunkt im Vereinsjahr. Nach einem gemeinsamen Lied verabschiedeten sich die Gäste in die Sommerpause. 

 

BREMEN

Vors.: Helmut Gutzeit, Tel. (04 21) 25 09 29, Fax (04 21) 25 01 88, Hodenberger Straße 39 b, 28355 Bremen. Geschäftsführer: Bernhard Heitger, Telefon (04 21) 51 06 03, Heilbronner Straße 19, 28816 Stuhr

Bremen - Dienstag, 11. Juli, 14 Uhr, Treffen der Wandergruppe beim Roten Turm auf der Domsheide. Informationen bei Frau Kunz, Telefon 47 18 74. - Donnerstag, 19. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Hotel Westfalia. Die Geschäftsstelle der Gruppe erreichen Sie in der Parkstraße 4, 28209 Bremen, Telefon (04 21) 3 46 97 18.

 

HAMBURG

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15. Stellvertreter: Walter Bridszuhn, Friedrich-Ebert-Damm 10, 22049 Hamburg, Telefon / Fax (0 40) 6 93 35 20.

LANDESGRUPPE

Sonnabend, 18. August, 8 Uhr, Berlinfahrt des LvD zum "Tag der Heimat", dort Teilnahme am Festakt des BdV im Internationalen Congress Centrum. Außerdem stehen eine alternative Berlinrundfahrt sowie ein Sekt- und Kaffeeumtrunk sowie ein Imbiß auf dem Programm. Ankunft in Hamburg gegen 22.45 Uhr. Anmeldungen von 10 bis 14 Uhr, in der Geschäftsstelle, Haus der Heimat, Teilfeld 1, 20459 Hamburg, Telefon und Fax (0 40) 34 63 59. Eine Anzahlung von 10 Euro ist in der Geschäftsstelle oder per Überweisung (LvD, Konto: 1315 / 124 618, BLZ: 200 505 00, Hamburger Sparkasse, Stichwort "Berlinfahrt, 18. August") zu leisten.

HEIMATKREISGRUPPEN

Königsberg - Sonnabend, 13. und Sonntag, 14. Oktober, Großes Königsberger Treffen in den Mozartsälen im Logenhaus am Dammtorbahnhof, Hamburg.

Sensburg - Sonntag, 8. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Polizeisportheim, Sternschanze 4, 20357 Hamburg. Es soll gegrillt werden. Anmeldungen bis zum 2. Juli unbedingt erforderlich bei Kurt Budszuhn, Telefon (0 41 01) 7 27 67. Gäste sind herzlich willkommen.

BEZIRKSGRUPPEN

Harburg / Wilhelmsburg - Montag, 30. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88, Meckelfeld (mit dem Bus 443 bis "Waldquelle). Thema: "Ernte (Aust) in Ost- und Westpreußen".

 

HESSEN

Vors.: Margot Noll, geb. Schimanski, Am Storksberg 2, 63589 Linsengericht, Telefon (0 60 51) 7 36 69

Bergstraße - Sonntag, 29. Juli, 8 Uhr, Tagesfahrt der Gruppe in den Hessenpark, Neu-Ansbach, und eine Führung durch das Kloster Altenberg bei Wetzlar. Kosten für die Busfahrt, Eintritt zum Hessenpark und die Konzertteilnahme kosten 31 Euro. Ein Mittagessen ist in Neu-Anspach vorgesehen. Abfahrt 8 Uhr, Bensheim-Busbahnhof, 8.15 Uhr, Heppenheim Stadion. Anmeldungen bitte umgehend an Hans-Ulrich Karalus, Telefon (0 62 52) 7 35 25, oder Elke Schuster, Telefon (0 62 51) 6 56 79.

Darmstadt - Zum Diavortrag hatten die Vorsitzenden eingeladen. Zunächst berichtete Erwin Balduhn in humorvoller Weise "das Schönste zum heutigen Tage". Gerhard Turowski sprach besinnliche Worte und Anni Oest gab den Geburtstagskindern ein "Rezept für ein neues Lebensjahr" mit. Dieter Leitners Diavortrag über Schiffe auf Siegeln aus der Hansezeit wurde mit Interesse aufgenommen. Er zeigte Siegel aus dem Ostseeraum von Kiel bis Elbing, wobei Danzigs Siegel einen großen Raum einnahmen. Er berichtete von der Bedeutung der Siegel im Mittelalter, den verschiedenen Formen und Farben, den Typaren und den Abdrucken in Bienenwachs oder Siegellack. Bedeutende Verträge wurden mit dem großen Siegel versehen. Weniger bedeutende Vorgänge erhielten einen Abdruck des kleinen Siegels. Es gab noch Sekretsiegel für wichtige "Geheimsachen". Der Deutsche Kaiser verlieh das Recht, mit rotem Wachs zu siegeln. Die Seestädte nahmen sich dieses Recht selbst. Bürgermeister und Rat in Wismar, Stralsund und Danzig und andere ließen ihre großen Siegel in rotem Wachs an den Urkunden befestigen. Flaggen und Stadtwappen wurden auf den Siegel von Danzig und Elbing an die Kastelle oder die Bordwand gesetzt. Leitner zeigte auch ein Danziger Guldenstück. Der verdienstvolle Danziger Oberbaurat Erich Vollmar hatte seine Entwürfe dem großen Danziger Siegel von 1299 angeglichen und dabei auch den "Glücksstern" nicht vergessen. Er erscheint auch auf dem Zehn-Gulden-Stück mit dem Rechtstädtischen Rathaus. Zwei weitere Siegel wurden nicht vorgestellt, die keine Schiffe zeigten. Danzig ist wie Königsberg aus drei Städten zusammengewachsen. Die Siegel der Rechtstadt tragen alle Schiffsabbildungen. Zum Abschluß zeigte Gerhard Schröder noch einige Dias von der Frischen Nehrung, Frauenburg, Insterburg, Hohensalzburg, Ragnitz, Memel und dem aufstrebenden Cranz. Bisher wurde es gegenüber Rauschen sehr vernachlässigt. Jetzt wird das Zentrum renoviert.

Gießen - Die Vorsitzende Erika Schmidt hielt einen Vortrag über die Kurische Nehrung auf der letzten Zusammenkunft vor den Ferien. Die 98 Kilometer lange Fahrstrecke von Cranz bis Memel hat eine Fülle von Überraschungen. So mißt die schmalste Stelle bei Sarkau nur rund 400 Meter und ihre größte Breite nach Nidden vier Kilometer. Die jährliche Dünenwanderung liegt zwischen zwei bis acht Meter und hat in den Jahren von 1569 bis 1839 bereits acht Dörfer unter sich begraben. Von den noch vorhandenen neun Nehrungsdörfern ist besonders Rossitten zu nennen, wegen des Segelfluges und der Vogelwarte. Nidden ist ein beliebter Ferienort, der durch die "Hohe Düne" mit ihren 63 Metern und seine kleine Hafenanlage besticht. Im Dorfkrug gibt es eine sagenhafte Fensterscheide, in welche Königin Luise mit einem Diamanten ihres Ringes den Goethevers eingeritzt haben soll: "Wer nie sein Brot mit Tränen aß ..." Auch war Nidden ein beliebter Ort für Künstler, wie zum Beispiel für Pechstein, Birnstengel, Mollenhauer, Lovis Corinth oder Thomas Mann, die hier ein Ferienhaus hatten. Bei Schwarzort hat man Bernstein abgebaut. Die Nehrungsdörfer mit ihren schilfgedeckten Fischerkarten bestimmen nach wie vor das Landschaftsbild. Und während die Fischer hinausfahren, räuchern und verkaufen die Frauen den Fisch. Ein Gedenkkreuz, versehen mit Namen derer die auf See gebliebenen sind. steht auf dem Fredhof, und erinnert an die rauhe Arbeit der Fischer.

Wetzlar - Sonnabend, 7. Juli, sind die Mitglieder der Gruppe zum Grillen in Kröffelbach eingeladen.

Wiesbaden - Sonnabend, 21. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Kleingartenverein am Wasserwerk, Erbenheim, zum Sommer-gartenfest. Wer am Grill-Essen und an der Kaffeetafel teilnehmen möchte, melde sich bitte bis zum 13. Juli bei Familie Schetat, Telefon (0 61 22) 1 53 58, an. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, da genügend überdachte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

 

MECKLENBURG-VORPOMMERN

Vors.: Manfred F. Schukat, Hirtenstraße 7 a, 17389 Anklam, Telefon  (0 39 71) 24 56 88

Güstrow - Sonntag, 5. August, 12 Uhr, 11. Ermländer-Treffen in der St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Güstrow, Grüne Straße 23-25 (Nähe Bahnhof). Dazu sind alle Ermländer mit Angehörigen sehr herzlich nach Güstrow eingeladen. Beginn ist um 12 Uhr mit der heiligen Messe. Im Gemeindehaus neben der Kirche ist im Anschluß für Mittagessen und eine Kaffeetafel mit gemütlichem Beisammensein gesorgt. Um 16.30 Uhr folgt die Ermländische Vesper. Anmeldungen bis zum 2. August erbeten an Hildegard Neumann, Hageböcker Mauer 27, 18273 Güstrow, Telefon (0  43) 68 74 42.

Rostock - Sonnabend, 29. September, 10 Uhr, Treffen der Ostpreußen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern in der Stadthalle Rostock, Südring 90 (nahe Hauptbahnhof und ZOB).  Erwartet werden mehr als 2000 Besucher. Angehörige und Interessenten von nah und fern sind ebenfalls herzlich eingeladen. Alle 40 ostpreußischen Heimatkreise sind wie immer an Extra-Tischen ausgeschildert. Die Gäste erwartet ein reiches Informations- und Kulturprogramm. Angesagt haben sich das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern, die Chöre der Deutschen Vereine aus Masuren und dem Memelland sowie der Heimatsänger "BernStein". Die Festansprache hält der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier. Für das leibliche Wohl, eine große Auswahl Heimatliteratur, Bärenfang und Königsberger Marzipan sowie Parkplätze ist gesorgt. Busse und Fahrgemeinschaften werden durch die örtlichen Ostpreußen-Gruppen organisiert - bitte dort erkundigen. Weitere Informationen gegen Rückporto bei: Manfred Schukat, Hirtenstraße 7a, 17389 Anklam.

 

NIEDERSACHSEN

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel. (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstr. 30 b, 31275 Lehrte, Tel. (0 51 32) 49 20. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Str. 122, 29223 Celle, Tel. (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel. (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel. (0 59 01) 29 68.

Bezirksgruppe Lüneburg - Mittwoch, 3. Oktober, zentraler Ostpreußentag in Lüneburg. Vormittags: Ostpreußisches Landesmuseum, Ritterstraße 10 (Eintritt für Teilnehmer des Treffens 2 Euro). Programm: Führungen jeweils um 10.30 und 11.30 Uhr (1 Euro), Bernsteinschleifen jeweils um 10.30 und 11.30 Uhr (4 Euro). Die Teilnehmerzahl für die obigen Programmpunkte ist begrenzt und daher eine verbindliche und schriftliche Anmeldung erforderlich - bei ihren örtlichen Gruppen bis zum 8. August, oder bis zum 10. August bei Bernhard Knapstein, Nußbaumweg 1, 29640 Schneverdingen, E-Mail: knapstein@gmx.de Die Nachmittagsveranstaltung findet im Hotel Seminaris, Soltauer Straße 3, Lüneburg, statt (Eintritt inklusive Mittagessen und Kaffeetafel 15 Euro). Die Hauptveranstaltung beginnt um 12.45 Uhr mit dem Mittagessen vor der Eröffnung um 13.30 Uhr. Die Festansprache hält der Inhaber des Preußen-Brandenburg-Museums Wustrau und Bankier i. R. Erhardt Bödecker: "Preußen - eine Idee, ein Staat aus dem Blickwinkel der Gegenwart". Es folgen unter anderem Kultur-Beiträge, Auftritt "BernStein" und Ebstorfer Ostpreußenchor. Der Schluß der Veranstaltung ist gegen 17 Uhr vorgesehen. Zu diesem zentralen Ostpreußentag lädt die Bezirksgruppe alle Ostpreußen und Freunde Ostpreußens ein.

Helmstedt - Sonnabend, 21. Juli, 8 Uhr, Pilgerfahrt nach Wittenberg. Beginn mit dem Reisesegen in der St.-Walpurgis-Kirche, anschließend Abfahrt von der Wichern-Schule, Langer Steinweg.

Osnabrück - Dienstag, 17. Juli, 16.45 Uhr, Kegeln im Hotel Ibis, Blumenhaller Weg 152. - Freitag, 20. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Gaststätte Bürgerbräu. - Die Kurstadt Bad Pyrmont war Ziel des Jahresausflugs der Frauengruppe, an dem 30 Mitglieder und Gäste teilnahmen. Marianne Regier, Leiterin der Frauengruppe, informierte während der Hinfahrt über den Kurort. Dieser liegt mitten im Weserbergland an der Deutschen Märchenstraße sowie an der Straße der Weserrenaissance und ist für seine Heilquellen bekannt. Im Schloß, ab 1706 im barocken Stil erbaut, konnte das Museum für Stadt- und Baugeschichte besucht werden. Die Gruppe besuchte ebenfalls den 17 Hektar großen historischen Kurpark, eine Mischung aus streng barockem Alleesystem und englische Landschaftsgarten, der das Schmückstück von Bad Pyrmont und gleichzeitig eine der schönsten Parkanlagen Europas ist. Der Palmengarten, die nördlichste Palmenfreianlage Europas, die hübsch bepflanzten Blumenbeeten und die subtropischen Gewächse begeisterten die Gruppe. Beeindruckt war der "Wasserlauf", wo Skulpturen und das fließende Wasser den Lebenslauf des Menschen von Geburt bis ins hohe Alter thematisieren. Mittelpunkt des Kurortes ist der Brunnenplatz mit dem Hylligen Born und der Wandelhalle. Auf der Brunnenstraße war Gelegenheit zu einem Geschäftsbummel gegeben. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vors.: Jürgen Zauner, Geschäftsstelle: Werstener Dorfstr. 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Landesgruppe - Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr, "Kleines Ostpreußentreffen" an der Gedenkstätte des Deutschen Ostens auf Schloß Burg. Wie schon in der vergangenen Jahren besteht die Veranstaltung aus einem offiziellen (14 Uhr) und einem unterhaltsamen Teil. Zu Beginn läuten die Glocken aus Königsberg und Breslaul, und man gedenkt der Toten. Die Ansprache hält Ehrhardt Bödecker. Für das leibliche Wohl wird mit ostpreußischen Spezialitäten gesorgt sein. Zahlreiches Erscheinen ist der Lohn für den Veranstalter mit seinen ehrenamtlichen Mitwirkenden.

Ennepetal - Donnerstag, 19. Juli, 18 Uhr, Treffen der Gruppe in der Heimatstube.

Gevelsberg - Sonnabend, 21. Juli, 14 Uhr, Teilnahme der Gruppe zusammen mit den Mühlenmännern am Mühlenfest. Das Fest findet auf dem Vorplatz des ehemaligen Krefft Geländes statt.

Neuss - Die Gruppe feierte ihr Grillfest auf dem Gelände der Cornelius-Pfarre, Neuss-Erfttal. Der Vorsitzende, Peter Pott, konnte trotz des unbeständigen Wetters doch eine große Gästeschar begrüßen, unter anderem die Vorsitzenden anderer Landsmannschaften und vom BdV Holzbüttgen. Ein besonderer Gruß galt aber dem Bundesvorsitzenden vom BJO (Bund Junges Ostpreußen), Jochen Zauner. Dieser hatte dem Vorsitzenden versprochen, die Gruppe Neuss zu irgendeiner Veranstaltung zu besuchen. Obwohl seine Mutter an diesem Tag Geburtstag hatte, fand er den Weg nach Neuss. Das Grillfest wird schon seit fünf Jahren auf dem Gelände der Cornelius-Pfarre abgehalten. Es wurden ostpreußische Spezialitäten sowie Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten. Die Gäste hatten wieder die Gelegenheit, ostpreußisches Gold, den Bernstein, zu kaufen. Seit einigen Jahren kommt Hedy Goldap mit ihrem Bernsteinstand nach Neuss und verschönert das Fest. Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz dieses Fest erst gelingen ließen. Auch muß dem Hausmeister der Cornelius-Pfarre, Josef Malewski, gedankt werden, der die Gruppe tatkräftig unterstützt. Ein starker Regenguß hat aber in keiner Weise die gute Stimmung getrübt, und so war das Grillfest, das letzte Fest vor der Sommerpause, wieder ein voller Erfolg.

 

RHEINLAND-PFALZ

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim

Ludwigshafen - Sonnabend, 7. Juli, 8.30 Uhr, Busfahrt zum Ostpreußenbrunnen bei Annweiler. Alle, die sich bei der letzten Zusammenkunft angemeldet haben, treffen sich am Busbahnhof Ludwigshafen. Nachmeldungen können nicht mehr entgegengenommen werden.

 

SACHSEN

Vors.: Erwin Kühnappel, Hauptstraße 147 c, 09569 Gahlenz, Telefon  (03 72 92) 2 20 35, Fax (03 72 92) 2 18 26. (Geschäftsstelle: Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Diens-tag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr

Chemnitz - Die Gruppe konnte ihr 15jähriges Bestehen feiern. In der Veranstaltung wurde Bilanz über eine langfristige und intensive Arbeit gezogen. 15 Jahre Arbeit, um allen Überlebenden die unvergessene Heimat immer wieder in Erinnerung zu bringen. Als Erlebnisgeneration fühlt man sich verpflichtet, die Traditionen, Bräuche und Sitten für  die Nachwelt zu erhalten. Man muß dafür einstehen, daß das Gedankengut, das sich in mehr als 700 Jahren entwickelt hat und nicht nur für die deutsche, sondern auch für die europäische Geschichte von Bedeutung ist, nicht in Vergessenheit gerät. Daß diese Aufgabe den Chemnitzern in den vergangenen Jahren gelungen ist, zeigte die große Teilnahme an der Veranstaltung. Viele Mitglieder und Gäste waren der Einladung des Vorstandes gefolgt. Beim Betreten des Festsaales wurde jedem Teilnehmer die  Festschrift überreicht. Diese Festschrift ist mit Beiträgen der Gründungsmitglieder und des Vorstandes versehen. Die einleitenden Worte wurden von der langjährigen Vorsitzenden Gertrud Altermann formuliert. Der Festakt wurde mit einem musikalischen Auftakt eröffnet. Die Vorsitzende Altermann konnte eine Reihe von Gästen begrüßen, die nach der Totenehrung und dem Largo aus Xerxes von G. F. Händel ihre Grüße überbrachten. Zu den Gästen zählten: Lm. Kühnappel, Landesvorsitzender Sachsens, Herr Schimpf, MdL Sachsen, Herr Patt, MdL Sachsen, Frau Kedzierski, Landeskulturreferentin der Ost- und Westpreußen, Lm. Weihe, Vorsitzender der Gruppe Limbach-Oberfrohna, Lm. Sawatzki, Stellvertretender Landesvorsitzender, Frau Treiber, Leiterin des Geschichtsvereins Chemnitz. Das Grußschreiben von Herrn Nonnen, Finanzbürgermeister der Stadt Chemnitz, wurde von Frau Altermann verlesen. Die Festrede wurde von Herrn Schimpf, MdL-CDU, gehalten. In seinen Ausführungen ging er unter anderem auf den Wert der preußischen Tugenden ein, denen man  in der heutigen Zeit wesentlich mehr Beachtung schenken muß. Im Anschluß an die Festrede wurden Auszeichnungen an verdienstvolle Bürger vergeben, so zum Beispiel an den Landesvorsitzenden Kühnappel und an Frau Labuhn für ihre  unermüdliche Arbeit mit dem Kulturkreis "Simon Dach". Außerdem erhielten die Mitglieder des Vereins, die auf eine 15jährige wie auf eine zehnjährige Mitgliedschaft zurückblicken konnten, eine Erinnerungsurkunde. Nach dem Festakt folgte die Mittagspause, in der zur Freude aller "Königsberger Klopse" gereicht wurden. Der Nachmittag wurde mit einem bunten Programm des  Kulturkreises "Simon Dach" begangen. Das Programm stand unter der Überschrift "Ich trag meiner Heimat Gesicht". Zu Herzen gehende Worte von Ruth Geede wurden vorgetragen, unterbrochen von ostpreußischen Volks- und Tanzliedern. Die Darbietungen des Kulturkreises vermittelten die Vielfalt der ostpreußischen Kultur. Das Publikum wurde in die Gestaltung mit einbezogen, indem es oftmals zum Mitsingen aufgefordert wurde. Alle Anwesenden, aber besonders die Leiterin des Kulturkreises, Frau Labuhn, freuten sich, weil es uns diesmal gelungen war, mehrere Enkelkinder von Vereinsmitgliedern in das Programm zu integrieren. So traten die Enkelkinder Helene Auerbach, Konstantin Schulz sowie Raphael und Benjamin Mausolf mit Instrumenten und mit Sologesang auf. Frau Felber rundete das Programm mit ihren Geschichten in breiter ostpreußischer Mundart über die allen bekannte "Ottilie" ab. Nach der Kaffeepause wurde dieser wunderschöne Nachmittag mit einem Film über die Naturschönheiten Masurens beendet. Herr Silla hatte zur Freude aller diesen Film ausgewählt, der noch einmal die unvergängliche Schönheit der maurischen Seenlandschaft zeigt. Auf diesem Wege sei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen, ein herzliches Dankeschön gesagt.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben - Mittwoch, 18. Juli, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Bestehornhaus".

Dessau - Montag, 16. Juli, 14.30 Uhr, Treffen der Singgruppe in der Begegnungsstätte Heinz Rühmann, Windmühlenstraße 72, 06846 Dessau, Telefon (03 40) 61 94 27, Fax (03 40) 6 61 05 21.

Gardelegen - Freitag, 20. Juli, 14 Uhr, Besuch der Kräuterfrau in Kalbe / Milde mit Besichtigung des Kräutergartens und der Burg. Anschließend Kremserfahrt.

Magdeburg - Dienstag, 17. Juli, 13.30 Uhr, Treffen der "Stickerchen" in der Immermannstraße 19. - Dienstag, 17. Juli, 15 Uhr, Bowling im Lemsdorfer Weg.

 

THÜRINGEN

Vors.: Edeltraut Dietel, August-Bebel-Straße 8 b, 07980 Berga / Elster, Telefon (03 66 23) 2 52 65.

Landesgruppe - Ostpreußische Landsleute pflegen lebendes Kulturgut ihrer Heimat. Vor 275 Jahren wurde die Königlich-Preußische Gestütsverwaltung Trakehnen gegründet. Der Vorstand der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Thüringen, nahm das Jubiläum zum Anlaß, zu einem Ostpreußentreffen nach Bad Sulza einzuladen. Es geht schließlich um die Erhaltung und Pflege des ostpreußischen lebenden Kulturgutes. Rund 100 Landsleute hatten im festlich geschmückten Conference Center, an der Toskana Therme, Platz genommen. Als Gäste dieser Veranstaltung konnten der Bürgermeister der Stadt Bad Sulza, Herr Hertwig, sowie der stellvertretender Landesvorsitzenden des BdV-Landesverbandes Thüringen, Erwin Tesch, und der Vorsitzende des BdV-Regionalverbandes Apolda, Herbert Kaupa, ganz herzlich begrüßt werden. Nach der Begrüßung durch die Landesvorsitzende der Landesgruppe Thüringen, Edeltraut Dietel, den Grußworten und dem Totengedenken referierte Manfred Graf von der Königlich-Preußischen Gestütsverwaltung Herleshausen-Altefeld über die wechselvolle Geschichte der Pferde und ihrer Züchter. Für die Ostpreußen war Trakehnen der Mittelpunkt einer mustergültigen Pferdezucht. Viele Zuhörer hatten als Kinder auf dem Lande die Trakehner selbst erlebt, hatten sie mit dem Striegel geputzt, waren mit ihnen von der Koppel geritten oder hatten bei der Ernte beim Weiterfahren die Zügel gelenkt und mußten schließlich die Pferde am Fluchtwagen erleben. So rührten die Worte von Manfred Graf die Seele der Zuhörer, machten aber auch stolz, daß das ostpreußische Land ein wertvolles züchterisches Kulturgut hervorgebracht hat. Der Brand der Elchschaufel war das Gütezeichen für Adel, Schönheit, Härte, Ausdauer und Genügsamkeit. Manfred Graf konnte überzeugen, daß unter seiner Hand durch artgerechte Aufzucht und ideale Weidehaltung, durch Harmonie zwischen Natur und Kultur eine gute Basis geschaffen wurde mit glänzenden Aussichten für die Zukunft in Zucht und Sport. Für die Heimatvertriebenen bedeutet das die Erhaltung und Pflege dieses lebenden Kulturgutes. Trakehner haben wieder Weltgeltung im Dressur- und Springsport und besonders glänzen die Pferde mit dem Trakehner-Brand in ihrer Vielseitigkeit. Als dann Paul Blieffert (ehemaliger Rittmeister im Gestüt Altefeld) im Kostüm des ,,Alten Fritz" erschien, gab es viel Beifall. In einem Kurzvortrag nahm er seine Zuhörer mit in die damalige Zeit und stellte sich dann zum Foto mit drei Frauen im Ostpreußenkleid. Am Nachmittag präsentierte der beliebte Heimatsänger Bernd Krutzinna mit Künstlernamen "BernStein" alte und neue Lieder rund um Ostpreußen in einer Schau aus Musik und Bildern. Dabei durfte das Reiterlied von Gertrud Papendick nicht fehlen. Viele Erinnerungen wurden geweckt, Heimat bleibt Heimat, sie lebt in uns weiter. Allen Landsleuten sei gedankt für ihre Teilnahme an dieser Jubiläums-Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt den ostpreußischen Landsleuten aus den Nachbar-Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Veranstalter haben sich über ihren Besuch sehr gefreut, ebenfalls über die Teilnahme junger Menschen, die sich für die Geschichte der ostpreußischen Heimat interessieren. Das war ein Beitrag zu den "Ostdeutschen Kulturtagen" des BdV in Thüringen.


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