© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 31-07 vom 04. August 2007

MELDUNGEN

US-Waffen nach Nahost

Washington - Die USA planen Rüstungshilfen und Waffenlieferungen in Milliardenhöhe in den Nahen Osten. So wurden Israel für die nächsten zehn Jahre Rüstungshilfen in Höhe von 22 Milliarden Euro zugesagt. Ägypten soll 9,5 Milliarden Euro erhalten und Saudi-Arabien soll mit Raketenabwehrsystemen aufgerüstet werden sowie Luftwaffe und Marine mit US-Unterstützung ausbauen können. Ziel der Bush-Regierung sei es, die „Verbündeten und Freunde“ gegen den Iran zu stärken.

 

Nein zu US-Radaranlage

Prag - Bei einem Referendum in dem Dorf Laz sprachen sich vergangene Woche 97,7 Prozent gegen eine Stationierung der US-Radaranlage aus. 14 andere Gemeinden hatten bereits abgelehnt.

 

Armut größer als unter Saddam

Bagdad - Laut Hilfsorganisation Oxfam geht es den meisten Irakern inzwischen schlechter als zu Zeiten Saddam Husseins. Die Unterernährung bei Kindern sei von 19 Prozent vor der Invasion auf 28 Prozent gestiegen. 70 Prozent der Iraker hätten zudem nicht genügend Wasser, 2003 seien es nur 50 Prozent gewesen. Zudem hätte mehr als die Hälfte der Menschen dort keine Arbeit und so lebten 43 Prozent der Bevölkerung in „absoluter Armut“.

 

Armee zieht ab

Belfast - Am 31. Juli um Mitternacht Ortszeit endete nach 38 Jahren die „Operation Banner“ der britischen Armee in Nordirland. Nachdem nach Jahrzehnten der gewaltsamen Konfrontation unter der Blair-Regierung eine politische Lösung des Nordirland-Konfliktes gelungen war, endete nun der britische Militäreinsatz. Dieser hatte 1969 mit blutigen Kämpfen zwischen katholischen und protestantischen Gruppen begonnen. Ab sofort ist die nordirische Polizei allein verantwortlich, für die Sicherheit der britischen Provinz zu sorgen.


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