© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 31-07 vom 04. August 2007

MELDUNGEN

Pro Sklavin 25 Euro

Sudan - Erschütterndes weiß Pfarrer Stückelberger, Präsident des Hilfswerkes „Christian Solidarity International“ (CSI), über „Sklavenjagden“ im Sudan zu berichten. Seit den 90er Jahren seien Muslime aus dem Norden des Landes in christliche Dörfer im Süden eingefallen, hätten die Häuser niedergebrannt, Männer erschossen oder erstochen. Bei den Frauen habe man dann durch Massenvergewaltigungen eine Mentalität der Unterwerfung erzeugen wollen. Später seien sie an muslimische Herren verkauft worden. CSI hat nach eigenen Angaben 80000 Sklaven für durchschnittlich 25 Euro pro Frau oder Mann freigekauft und mehrere 10000 auf anderem Wege freibekommen. Die Sklavenjagden haben laut Stückelberger vor vier Jahren aufgehört, nachdem die internationale Öffentlichkeit durch Medienberichte immer sensibler auf das Thema reagiert habe. Insbesondere die Amerikaner, bei denen die Versklavung von Afrikanern ein Wahlkampfthema sei, hätten ihren Druck auf den Sudan erhöht. Es würden im Sudan aber immer noch Zehntausende als Sklaven gehalten. Idea

 

Alkoholexzesse beim Militär

Jerusalem - Der Militärdienst in Israel gleicht häufig einem physischen, geistigen und moralischen Schlachtfeld. So heißt es in der August-Ausgabe des in Jerusalem erscheinenden christlichen Magazins „Nachrichten aus Israel“. Viele Wehrpflichtige würden zum ersten Mal in ihrem Leben mit der maroden Moral der israelischen Gesellschaft konfrontiert. Beispielsweise gebe es kaum Feiern ohne Alkohol und Drogen. Als Reaktion auf sexuelle Freizügigkeit bekomme jede Soldatin während ihres Militärdienstes zwei Abtreibungen vom Staat finanziert. Für messianische Juden - sie glauben an Jesus Christus als den Messias - sei diese Zeit - drei Jahre für Männer, zwei Jahre für Frauen - wie ein Minenfeld, so das Magazin. Idea


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