01.12.2021

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25.08.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-07 vom 25. August 2007

MELDUNGEN

Trend ist ungebrochen

Königsberg – Trotz einer massiven Einwanderungspolitik, die vor allem Menschen aus Kasachstan, aber auch aus anderen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie des Baltikums anlockt, schrumpft die Bevölkerung des Königsberger Gebiets weiter. Am 1. März dieses Jahres betrug die Zahl der Einwohner der Exklave 936910. Das sind 443 weniger als zu Jahresbeginn. Im ersten Quartal dieses Jahres standen 2524 Todesfällen nur 1515 Geburten gegenüber. Damit übersteigt die Zahl der Toten jene der neuen Erdenbürger um zwei Drittel

 

Armenier zu Gast bei Szyszka

Allenstein – In Armenien sollen nächstes Jahr Tage des „Ermlandes und Masurens“ stattfinden. Darauf verständigten sich die Woiwodin von Ermland und Masuren Anna Szyszka und ihr armenischer Gast, der Botschafter der Kaukasusrepublik Ashot Galoyan, bei einer Zusammenkunft in der Woiwodschaftshauptstadt. Gesprächsthema waren die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Armenien und dem südlichen Ostpreußen, wobei das Schwergewicht auf dem Kulturaustausch lag. Wichtig sei es, so die Polin, daß die Einwohner beider Gebiete die Möglichkeit erhielten, sich kennenzulernen. Dieses gelte um so mehr, als im südlichen Ostpreußen immer mehr Bürger Armeniens wohnten. Ein Beispiel für diesen Personenkreis, einen in Lötzen wohnenden armenischen Maler und Bildhauer, hatte der Botschafter zur Begegnung mitgebracht.

 

Senator empört über Rückgabe

Allenstein – Jerzy Szmit, Angehöriger des polnischen Senats von der in Warschau regierenden Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS), hat in Allenstein ein Büro eröffnet, das Bürgern helfen soll, die Sorgen im Zusammenhang mit deutschen Ansprüchen haben. Wie Szmit sagte, veranlaßte ihn dazu das Schicksal der Familie Andrzejczyk aus Allenstein, der das Gericht auferlegt habe, das von ihnen bewohnte Haus den Erben des früheren deutschen Besitzers zurückzugeben. Es sei empörend, so der polnische Politiker, daß es im Rathaus keine Stelle gebe, die sich der Sache annehme. Die Pressesprecherin des Rathauses, Aneta Szpaderska, erklärte hierzu, daß die Beamten und der Präsident der Stadt dazu durch das Recht gehindert seien und es schwierig sei, Gerichtsurteile in Frage zu stellen. Auf die Frage, was in dieser Sache zu tun sei, riet die Rathaussprecherin, sich an den Gesetzgeber zu wenden. Beim Bezirksgericht in Allenstein sind zur Zeit zwei mit deutschen Ansprüchen zusammenhängende Vorgänge anhängig. Zwei andere beschäftigen das Regionalgericht in Ortelsburg.


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