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25.08.07 / Tag der Heimat / Papst Benedikt XVI. schickte eine Grußbotschaft

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-07 vom 25. August 2007

Tag der Heimat
Papst Benedikt XVI. schickte eine Grußbotschaft
von Hans Lody

Am 18. August 2007 fand Berlin im Internationalen Congress Zentrum die zentrale Veranstaltung anläßlich des Tages der Heimat statt. Papst Benedikt XVI. hatte wie auch sein polnischer Amtsvorgänger wiederum eine Grußbotschaft entsandt. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika  Steinbach, einen juristischen Sieg gegen die kein Ende nehmenden polnischen Pöbeleien in der Presse erwirkt. Einer „Polnischen Treuhand“ wurde durch das Landgericht Köln verboten, „das Bildnis von Erika Steinbach in Verbindung mit der Abbildung eines SS-Offiziers und / oder in Verbindung mit einem Hitler-Zitat zu veröffentlichen und / oder veröffentlichen zu lassen und / oder zu verbreiten und / oder verbreiten zu lassen“. Als Festredner traten neben Erika Steinbach der Präsident des Europaparlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, und der hessische Ministerpräsident, Roland Koch auf. Damit war es Frau Steinbach erneut gelungen, für die Durchsetzung ihres großen Anliegens, die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in zentraler Lage in der deutschen Hauptstadt, gewichtige Verbündete zu finden. Die Initiative, deren Unterstützung von Anfang an breit angelegt war, konnte in der letzten Zeit weitere bedeutende Unterstützer gewinnen. Stellvertretend seien hier Peter Scholl-Latour und Professor Arnulf Baring genannt, die es den Kritikern des Zentrums zunehmend schwerer machen, glaubwürdig dagegen aufzutreten. So konnte denn auch Ministerpräsident Koch im Rahmen seiner Rede bekannt geben, daß Hessen als erstes Bundesland eine Patenschaft für das Zentrum gegen Vertreibungen übernommen hat. Erika Steinbach fand in ihrer Rede zu Herzen gehende Worte für das Schicksal der Vertriebenen und zitierte den Autor mehrere Bücher über Flucht und Vertreibung Heinz Schön. Dann ihr Appell: „Wir denken an die Heimat, an die Heimat der Eltern und Großeltern. Wir werden sie in unseren Herzen bewahren und ihr Erbe weitertragen. Wir gedenken der Kinder, Frauen und Männer, die auf der Flucht ihr Leben lassen mußten, weil die Straßen verstopft und verschneit waren und die Panzer sie überrollten. Wir gedenken derer, die das Eis nicht hielt, das über dem Haff und den Flüssen gefror und von Waffen gesprengt wurde.“


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