© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 41-07 vom 13. Oktober 2007

Völlig sinnlos geopfert

Noch kurz vor Kriegsende, am 6. März 1945, meldete sich der 15jährige Werner Nemitz freiwillig beim HJ-Bataillon Murswiek, um die Russen vom Einmarsch in seine Heimatstadt Stettin abzuhalten. Während viele seiner gleichaltirigen Kameraden sinnlos geopfert wurden, überlebte Nemitz, doch noch heute versucht er dem, was damals passiert ist, auf die Spur zu kommen. Wer gab damals den Befehl, Kinder im Kampf gegen die Russen einzusetzen und sie als „Werwölfe“, als kleine Terroristen, nachdem von Russen überrollt, dort Attentate durchführen zu lassen? Schon vor einigen Jahren veröffentlichte er den ersten Teil seiner Untersuchungen, doch inzwischen hat er weitere Erfahrungsberichte gesammelt. In „Hitlers allerletzte Reserve - Hitlerjungen als ,Werwölfe‘“ berichtet er vom Schicksal verschiedener Stettiner Jungs und Bedenken ihrer Vorgesetzten. Bel

Werner Nemitz: „Hitlers allerletzte Reserve - Hitlerjungen als ,Werwölfe‘“, broschiert, 102 Seiten, 8 Euro plus Versand, zu beziehen über: Prof. Dr. Werner Nemitz, Albstraße 14, 76337 Waldbronn


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