01.12.2021

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01.12.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-07 vom 01. Dezember 2007

MELDUNGEN

Neue Fährlinie nach Pillau

Pillau – Seit dem 17. Oktober verkehrt die Linienfähre „Vilnius“ einmal pro Woche zwischen der Insel Rügen und Pillau. Die Reisezeit beträgt 16 Stunden. Jeweils donnerstags legt die Fähre um 16 Uhr in Saßnitz / Mukran ab, um freitags morgens um 9 Uhr Ortszeit in Pillau einzulaufen. Am selben Tag nimmt die Fähre abends um 18 Uhr ihren Weg zurück nach Saßnitz auf, wo sie am Sonnabend morgens um 10 Uhr laut Plan ankommt. Die „Vilnius“ kann 132 Passagiere, 90 Waggons der russischen Breitspurbahn – die außer in der Russischen Föderation auch in Finnland und den baltischen Ländern verwendet wird – und 108 Lastkraftwagen befördern. Die Fährlinie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Railion Deutschland GmbH, der dänischen Reederei DFDS A/S und der Russischen Staatsbahn. Das Projekt hatte aufgrund bürokratischer Hürden der russischen Behörden um ein ganzes Jahr verschoben werden müssen. Von Saßnitz aus verkehren neben der nun eingerichteten Linie nach Pillau noch weitere Fähren nach Ostpreußen und Rußland: Einmal wöchentlich wird Tilsit angelaufen, dreimal wöchentlich Memel und zweimal pro Woche St. Petersburg.         MRK

 

Einweihung mit Gottesdienst

Tilsit – Mit einem dreistündigen Gottesdienst wurde ein evangelisches Gemeinde- und Diakoniezentrum eingeweiht. In dem modern sanierten Altbau im Stadtzentrum hatten sich mehr als 200 Menschen versammelt, die teilweise zum ersten Mal die christliche Botschaft vernahmen. Pastor Wegert veranstaltete auch ein Kinderfest. Jedes Kind erhielt einen Geschenkbeutel und ein Bilderbuch mit biblischen Geschichten. Zu den sozialdiakonischen Aufgaben gehört die Betreuung armer und kinderreicher Familien, die bei Hausbesuchen mit Lebensmittelpaketen unterstützt werden, verbunden mit Gesprächen über die Notwendigkeit lebendigen Glaubens. Für die nächste Zeit ist ein Anbau als sogenanntes Waschhaus geplant. Hier können Waschmaschinen und Duschen kostenlos von Familien genutzt werden, deren Wohnungen nicht damit ausgestattet sind. H. Dz.

 

Schlechte Steuermoral

Königsberg – Im Königsberger Gebiet läßt die Steuerehrlichkeit der Autobesitzer stark zu wünschen übrig. Nur jeder vierte von ihnen hat für das Jahr 2006 die Kraftfahrzeugsteuer bezahlt. Stichtag war der 2. Juli des laufenden Jahres. Eigentlich müßten die Säumigen für jeden Tag, der seitdem vergangen ist, zusätzlich zu der nicht beglichenen Steuerschuld Verzugsstrafe zahlen. Hintergrund der schlechten Steuermoral sollen massive Steuererhöhungen sein.


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