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01.12.07 / Wissen vermitteln / Viele Damen trafen sich zur 53. Werkwoche

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-07 vom 01. Dezember 2007

Wissen vermitteln
Viele Damen trafen sich zur 53. Werkwoche

Der Sang ist verklungen – aber noch lange nicht verraucht“ – so geht es wohl vielen Teilnehmerinnen der letzten Werkwoche in Bad Pyrmont. Und damit ist nicht nur das morgendliche Singen unter der kundigen Leitung von Dr. Marianne Kopp gemeint, sondern das gute Miteinander in den Arbeitsgruppen des Strickens, Webens, Knüpfens, Stickens und beim Trachtennähen. Alle diese Handarbeiten basieren auf dem ostpreußischen Hausfleiß.

Jeder Tag begann mit dem sportlichen Einstieg bei Frau Pallas, und dem schon erwähnten fröhlichenSingen. Wo die vertrauten Lieder der Heimat begeistert gesungen, aber auch Neues gelernt wurde.

Mit Eifer ging es dann in den gewählten Arbeitsgruppen weiter, oft bis spät in die Nacht hinein. Die geduldigen Werkmeisterinnen machten auch alles Schwierige leicht. Es befanden sich wiederum Frauen aus dem heutigen Ostpreußen in der Runde, die alles gern erlernten oder vertieften, was sie schon in Werkwochen in der Heimat gelernt hatten. Jostenbänder weben und kleine Basteleien (Stoffblumen) wurden am Abend angeboten und immer wieder das besondere Doppelstricken und Doppelgewebe der ostpreußischen Teppiche.

Ein Vortrag von Dr. Kopp über Hermann Sudermann hatte die Teilnehmer schon am ersten Abend wieder in die besondere Landschaft und Lebensart der Heimat geführt. Uta Lüttich zeigte bei der großen Abschlußausstellung in ihrem Vortrag die geschichtliche Entwicklung Ostpreußens, seinen Beitrag an Künstlern und Literaten sowie auch die besondere Stellung der Frauen auf. Sie konnte zahlreiche Besucher begrüßen, eine große Gruppe aus Hameln und viele Besucher aus Bad Pyrmont, die den Werkwochen schon immer viel Interesse entgegenbringen. Ein Abend mit Beiträgen der Teilnehmer rundeten die Woche ab. Daß dabei die Gespräche untereinander nicht zu kurz kamen, ist selbstverständlich.


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