01.12.2021

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08.12.07 / MELDUNGEN / ZUR PERSON

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 49-07 vom 08. Dezember 2007

MELDUNGEN / ZUR PERSON

Fast 50 Prozent mehr »Aufstocker«

Nürnberg – Rund 1,3 Millionen Personen bezogen im Januar 2007 Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie einer Beschäftigung nachgingen. Dies ergab eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach lag die Zahl der sogenannten Aufstocker 2005 bei nur 880000. Besonders betroffen sind Menschen in Kurz-, Zeit- und Saisonarbeit oder instabiler Beschäftigung.

 

Giordano zieht sich zurück

Berlin – Ralph Giordano hat sich aus dem Unterstützerkreis für das „Zentrum gegen Vertreibungen“ (ZgV) verabschiedet. Der Schriftsteller begründete seinen Schritt damit, daß in dem Konzept zu wenig von dem „deutschverursachten Morduniversum“ die Rede sei. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, bedauerte die Entscheidung. Giordano werde immer „einen Platz in meinem Herzen behalten“, sagte sie.

 

Karriere statt »Hilfe«

Der linken Politnovizin geriet der große Auftritt im Kreuzverhör der Medienprofis Hajo Schumacher (Ex-„Spiegel“-Redakteur) und Hans Hermann Tiedjen (Ex-„Bild“-Chef) außer Kontrolle. Franziska Drohsel, die neue Juso-Vorsitzende, tappte beim Polit-Talk „Links-Rechts“ des Senders N24 von einer Falle in die nächste. Die Offenbarung: Drohsel ist am linken Rand aktiv, Mitglied der „Roten Hilfe“. Die „Rote Hilfe“ ist ein ultralinker Verein, der mit dem Rechtsstaat in Konflikt geratenen Linksextremen aus der Patsche hilft. Solidaritätsbekundungen zu RAF, Eta und PKK gehören zum Standardprogramm der „Roten Hilfe“.

Mit derlei Hobbys ist man selbst in der SPD nicht tragbar. Die Mitgliedschaft in dem vom Verfassungsschutz beobachteten Verein hat die 27jährige nun gekündigt. Damit aber zieht sie sich bei Gesinnungsgenossen nun erst recht Unmut zu: „Da hätte ihr mehr Standfestigkeit gut zu Gesicht gestanden“, tönt die „taz“. Doch Drohsel setzt auf Karriere, Richterin möchte die studierte Juristin werden. Die Juristin ist seit 2006 Promotionsstudentin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Mit 15 Jahren trat sie den Jusos bei, seit 2001 ist sie SPD-Mitglied. Ihr Weltbild teilt sie in Gut und Böse. Im „taz“-Interview erzählt sie, wie sie beim Plakate kleben angepöbelt wurde. „Das waren Passanten, jüngere und ältere. Wir waren zu zehnt, aber ich habe mich dort unwohl gefühlt.“ Die Aktion fand im Berliner Weitling-Kiez statt, die Skinhead-Szene ist dort vertreten. Doch die bekam sie gar nicht zu Gesicht, nur „jüngere und ältere Passanten“. Dennoch werden die sogleich ins Klischeekästchen gesteckt: „Bei uns gilt grundsätzlich: Mit Nazis wird nicht diskutiert.“ Alle in einen Sack, die Methode ist bekannt. M.A.


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