01.12.2021

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15.12.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 50-07 vom 15. Dezember 2007

MELDUNGEN

Zu wenige Pfarrer

Bielefeld – Die Evangelische Kirche von Westfalen will die sogenannte 50-Prozent-Quote abschaffen. Eine seit dem Jahr 1998 geltende Regelung sah vor, daß nur die Hälfte der Absolventen der ersten Theologischen Prüfung in den vorbereitenden Dienst zum Pfarrer übernommen werden. Doch da die Anzahl der Theologiestudenten stetig zurückgeht und die Pensionierungszahlen bei den Pfarrern steigen, habe die Kirchenleitung nun beschlossen, die bisherige Regelung abzuschaffen, das geht aus einem Bericht des westfälischen Präses Alfred Buß für die Landessynode, die in Bielefeld-Bethel getagt hat., hervor. Die Zahl der Theologiestudenten in Westfalen geht rapide zurück: Im Oktober 1997 waren es noch rund 530 Theologiestudenten; Im Jahr 2007 sind es 157. Im laufenden Jahr haben 14 Studierende ihre erste Theologische Prüfung abgelegt. Vor zehn Jahren waren es noch 72. Gleichzeitig steigt die Zahl der Pfarrer, die in den Ruhestand gehen werden. So vollenden im Jahr 2015 44 Pfarrer ihr 65. Lebensjahr und scheiden aus dem Dienst aus. 2025 werden es schon 131 sein. Eine Lücke in der Besetzung von Pfarrstellen soll es aber nach Auskunft des Pressesprechers der Kirche von Westfalen, Andreas Duderstedt, in Zukunft nicht geben.     Idea

 

Geschäfte am Telefon

Unterhaching – Vom Vertragsabschluß bis zur Reklamation – viele Geschäfte lassen sich heute einfach am Telefon erledigen. Doch nicht immer hat der Anruf bei Firmen und Callcentern die gewünschte Wirkung. „Damit man die mündlich getroffenen Vereinbarungen nachverfolgen kann, sollte man wichtige Informationen schriftlich festhalten“, das empfiehlt Claudia Fischer, Trainerin für telefonische Kommunikation in Unterhaching bei München. Dafür sollte man zunächst Datum und Uhrzeit des Telefonats notieren sowie den vollen Namen des Gesprächspartners. „Wenn man den Namen des Gesprächspartners nicht auf Anhieb verstanden hat, sollte man sich auf jeden Fall trauen, nachzufragen“, sagt Fischer. Wer zu verschiedenen Personen weiterverbunden werde, schreibt am besten auch deren Namen auf. Festhalten sollte man weiterhin, aus welchem Grund man angerufen hat und was vereinbart wurde. „Dazu gehört auch der Termin, zu dem etwas erledigt sein soll“, empfiehlt die Kommunikationstrainerin. Dadurch sei man in der Lage, jederzeit und rechtzeitig nachzuhaken und könne nicht so leicht vertröstet werden.       Ddp


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