© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-08 vom 16. Februar 2008

Brandenburger holen auf

Die Brandenburger holen auf bei der Kaufkraft. Wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK ermittelt hat, liegt die Kaufkraft der Märker 2008 zwar noch immer 15 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Seit Beginn des Jahrzehnts sei aber ein Angleichungsprozeß zu beobachten.

Die Kaufkraft ist das, was jedem Einwohner zum Ausgeben übrigbleibt. Allerdings sind darin auch seine Aufwendungen für Mieten oder Kredite enthalten, weshalb die Werte in Regionen mit besonders hohen Wohnkosten deutlich von dem abweichen können, was jemand wirklich zur freien Verfügung hat.

Regional sind die Werte in der Mark sehr unterschiedlich. In den Randregionen Berlins liegt die Kaufkraft um bis zu 28 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In manchen Randlagen Brandenburgs haben die Menschen hingegen über 22 Prozent weniger in der Tasche als der deutsche Schnitt. H.H.


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