© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 46-08 vom 15. November 2008

MELDUNGEN

»Tötet den Dalai Lama«

Peking – China erklärte vergangene Woche die Gespräche mit dem Dalai Lama für beendet und gab dem im Exil lebenden Oberhaupt der Tibeter die Schuld am Scheitern der Gespräche. Angeblich erstrebe dieser die Unabhängigkeit Tibets. „Tötet den Dalai Lama“, heißt es derzeit in chinesischen Internetforen. Da die Chinesen in ihrer zensierten Presse keine unabhängigen Informationen erhalten, glauben sehr viele der KP, daß der Dalai Lama wieder die Leibeigenschaft und Mönchsherrschaft in Tibet einführen möchte.            Bel

 

Weisungen aus Marrakesch

Marrakesch – Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus greift Marokko durch und ruft in Spanien tätige Imame auf, einen gemäßigten Islam zu predigen und Terrorimus zu verurteilen. In Spanien findet eine Radikalisierung der marokkanischen, etwa 600000 Personen umfassenden Exilgemeinde statt. Marokkos König Mohammed VI. will das nicht hinnehmen.      Bel

 

Kims Schwager übernimmt

Pjönjang – Nach erneuten Gerüchten über einen zweiten Schlaganfall des aus dem öffentlichen Leben verschwundenen nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il vermuten Experten in Südkorea, daß Kims Schwager Chang Sung-taek die Regierungsgeschäfte übernommen hat. Von dem 62jährigen Ehemann von Kims jüngster Schwester wird angenommen, daß er Nordkorea so lenkt, wie es der Staatschef selber tun würde.      Bel


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