© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 46-08 vom 15. November 2008

Aus den Heimatkreisen

GERDAUEN

Kreisvertreter: Arnold Schumacher, Hüttenstraße 6, 51766 Engelskirchen, OT Rümderoth, Telefon (02263) 902440. Gst.: Brigitte Havertz-Krüger, Büchelstr. 22, 42855 Remscheid, Tel. (02191) 5923487 (ab 19 Uhr), Fax (03222) 1024277, E-Mail: geschaeftsstelle@ kreis-gerdauen.de.

Kirchspieltreffen Klein Gnie und Muldszen (Mulden) – (Fortsetzung aus Folge 45) Leider hat auch alles Schöne ein Ende, und eine Teilnehmerin zitierte ihre Großmutter mit dem Spruch: „Wenn es am schönsten ist, mußt aufhören!“ Mit dem gemeinsamen Lied „Es dunkelt schon in der Heide“ war der fröhliche Abend zu Ende. Jeder suchte sein Zimmer auf und begab sich zur Ruhe, nein nicht jeder, einige sahen sich noch das große Nachtboxen im Fernsehen an. Der Sonntag schenkte den Teilnehmern noch einen gemeinsamen, stimmungsvollen und wohltuenden Besuch und Rundgang durch den Bad Pyrmonter Kurpark, der ja wiederholt zum schönsten Kurpark Deutschlands gekürt worden war. Bei einem anschließenden gemeinsamen Gang in die Wandelhalle genoß dann jeder noch mindestens ein Glas von den verschiedenen Kurwässerchen Bad Pyrmonts. Alle waren sich einig, daß das gemeinsame Treffen eine großartige Idee war. In seiner Abschlußrede am Sonntag fand Dirk Bannick dann entsprechend schöne Worte, denen sich seine Mutter Ilse Bannick und Anita Motzkus anschlossen. Sie mußten versprechen, ein weiteres gemeinsames Treffen zu veranstalten. 

Einladung zum 15. Neuendorfer Dorftreffen 2009 – Auf vielfachem Wunsch ist für das zweite Wochen­ende im Oktober 2009 wieder ein Neuendorfer Dorftreffen geplant. Dazu wird uns wohl wieder das Hotel Braunschweiger Hof in Bad Bodenteich vom 9. bis 11. Oktober 2009 zur Verfügung stehen. Da es dort aber einen Betreiberwechsel gab, bitten wir Anmeldungen und Anfragen zum Treffen ausschließlich an Ulrich Katins, Ostpreußenweg 10, 29571 Rosche, Telefon (05803) 206, zu richten. Diese Mitteilung in PAZ/Das Ostpreußenblatt und Heimatbrief gilt als Einladung, es wird kein gesondertes Rundschreiben geben. Zum Dorftreffen soll der angekündigte Film über einen Rundgang durch Neuendorf, aufgenommen 2007, gezeigt werden. Auf ein paar schöne Tage im Herbst 2009 im vertrauten Kreis mit vielen Heimatdorf-Freunden freuen sich Dietrich und Ulrich Katins.

 

INSTERBURG

Geschäftsstelle: Telefon (02151) 48991, Fax (02151) 491141. Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Altes Rathaus, Am Marktplatz 10, 47829 Krefeld.

56. Krefelder Jahreshaupttreffen/425 Jahre Stadtrechte, 55 Jahre Patenschaft – Zum 56. Mal trafen sich am 18. Oktober 2008 die Insterburger in ihrer Patenstadt Krefeld. Am Vormittag gedachten sie mit einem Gottesdienst und anschließend am Mahnmal für die Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung ihrer alten Heimatstadt. Später feierten rund zweihundert Teilnehmer im Krefelder Traditionslokal „Et Bröckske“ einen ehrwürdigen Geburtstag: 425 Jahre Verleihung der Insterburger Stadtrechte im Jahr 1583. Vergleichsweise jung ist die nach dem Krieg gegründete Patenschaft mit der Stadt Krefeld: 55 Jahre. Am Freitag, dem 17. Oktober kamen die Mitglieder der Rats- und Kreisversammlung im Krefelder Rathaus zu der öffentlichen Jahreshauptversammlung zusammen. Die ehemalige Krefelder Ratsfrau, Eva Staudacher, als Vertreterin der Patenstadt, sicherte die weitere Unterstützung der jahrzehntelangen Patenschaft zu. An der Sitzung nahmen auch der Krefelder Sozialamtsabteilungsleiter Uwe Raatz und der ehemalige Vorsitzende des Kreisvertriebenenrates, Carlfriedrich Karg teil.

Da bei der Wahl 2007 die Vorstände von Insterburg Stadt und Land zunächst nur für ein Jahr gewählt worden waren, standen Neuwahlen an. Aus gesundheitlichen Gründen kandidiert Dr. Gerd Berger nicht mehr für den Vorsitz von Insterburg-Land. Reiner Buslaps, Vorsitzender von Insterburg-Stadt, bedauerte dies sehr und dankte ihm für sein bisheriges großes Engagement für unsere Kreisgemeinschaften. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen gab Carola Maschke ihre Ämter als Kreisausschußmitglied und Stellvertretende Vorsitzende von Insterburg-Land auf. Auch Herbert Stoepel schied aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rat aus und wurde zum Stadtältesten gewählt. Für Carola Maschke rückte Werner Tietz als Kreisausschußmitglied und für Herbert Stoepel Jürgen Böhlke für den Rat nach.

Die Wahlen für die nächsten drei Jahre ergaben folgende Ergebnisse: Erster Vorsitzender Stadt: Reiner Buslaps, stellvertretender Vorsitzender Stadt: Jürgen Pantel, zweiter stellvertretender Vorsitzender: Kurt Klaus. Erster Vorsitzender Land: Siegfried Beckerat, stellvertretender Vorsitzender Land: Ulrich Demke, zweite stellvertretende Vorsitzende: Helga Berger. 

Die im letzten Jahr gewählten Kassenprüfer Alfred Warschat (Insterburg Land) und Brigitte Spillecke in Vertretung von Klaus Pundschus (Insterburg-Stadt) empfahlen nach einer ausführlichen Berichterstattung, für den ehemaligen Vorstand (bis zur letztjährigen Hauptversammlung am 14. Oktober 2007) wegen aufgedeckter Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung keine Entlastung zu erteilen, was mehrheitlich bei einer Enthaltung angenommen wurde. Für den bei der letzten Jahreshauptversammlung gewählten Interimsvorstand wurde für den Zeitraum vom 15. Oktober 2007 bis zum Ende des Geschäftsjahres 31. Dezember 2007 von den Kassenprüfern Entlastung empfohlen, die auch von der Versammlung mehrheitlich erteilt wurde (Fortzsetzung in Folge 47).

 

JOHANNISBURG

Kreisvertreter: Willi Reck, Georg-Büchner-Straße 7, 31224 Peine, Telefon (05171) 805972, Fax (05171) 805973. Schriftführerin: Marlene Gesk, Unewattfeld 9, 24977 Langballig, Telefon (04636) 1560, Fax (04636) 8833.

53. Heimatkreistreffen – Am 31. August 2008 fand in Dortmund im Goldsaal des Kongreßzentrums das 53. Heimatkreistreffen der Johannisburger unter dem Leitwort „Erinnern – Verstehen“ statt. Im Rahmen des seit langen Jahren praktizierten Programmablaufs wies auch diese Festveranstaltung wiederum Veränderungen auf. Zur Einstimmung der Veranstaltungsbesucher spielte im Foyer in der Umgebung des ostpreußischen Ständemarktes mit heimatlichen Akkordeonklängen Herr Foltynowicz auf, der während des eigentlichen Festaktes im Goldsaal auch die Begleitmusik besorgte. Nach der Begrüßungsansprache durch den Kreisvertreter, Herrn Willi Reck, erfolgte der geistliche Teil mit Andacht und Totenehrung, vorgetragen von Herrn Gerhard Boesler. Umrahmt wurde der Festakt, wie gewohnt hochgradig, vom Chor „Heimatmelodie“ der „Deutschen aus Rußland“ unter der Leitung von Boris Kuferstein. Grußworte der Stadt Dortmund zu dieser Feierstunde überbrachte Stadtdirektor Ulrich Sierau. Ein weiteres Grußwort überbrachte für den Bund Junges Ostpreußen Frau Hein. Dem obligatorischen Jahresbericht des Kreisvertreters folgte dann das Schlußwort durch Sieglinde Falkenstein. Nach dem offiziellen Schlußakkord des Ostpreußen- und des Deutschlandliedes verblieb noch ein ansehnlicher Teil der Landsleute längere Zeit zusammen, um Gespräche zu führen und Erinnerungen auszutauschen.

 

KÖNIGSBERG–STADT

Stadtvorsitzender: Klaus Weigelt.   Patenschaftsbüro: Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Telefon (0203) 2832151.

40 Jahre Museum Stadt Königsberg/Tag des offenen Museums – Am Sonnabend, 27. September 2008 fand  das vierzigjährige Jubiläum des Museum Stadt Königsberg in Duisburg statt. Das Jubiläum wurde in der Form des „Offenen Museums“ gefeiert,  etwa 160 Besucher fanden sich in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr im Museum bzw. in der Feierstunde um 14 Uhr in der benachbarten Karmelkirche ein. Bereits vor Öffnung des Museums war schon der erste Besucher erschienen. Rasch folgten weitere Gäste, von denen sich viele in das ausgelegte Gästebuch eintrugen. Bis zur ersten Führung durch das Museum schauten sich die Besucher in den beiden Büroräumen um, die als „Museumsladen“ herhalten mußten. Mit freundlicher Unterstützung von  Frau Koitka, Vorsitzende der Landsmannschaft Ostpreußen in Düsseldorf, war ein großes Angebot vorbereitet worden: Gebrauchte Literatur zu Königsberg und Ostpreußen, Bücher, „Königsberger Bürgerbriefe“ und Postkarten, die vom Museum herausgegeben worden sind oder unter maßgeblicher Beteiligung des Museums entstanden waren, Krawatten mit dem Wappen von Königsberg oder anderen ostpreußischen Städten, Aufkleber, Anhänger, Bernsteinschmuck, Königsberger Marzipan, Bärenfang und anderes mehr. Um 11 erfolgte die erste Führung durch den Museumsleiter Lorenz Grimoni. Ein riesiger Pulk lief hinter ihm her, als er durch die Standard­ausstellung führte und durch die unterschiedlich umfangreichen Sonderausstellungen“ „40 Jahre Museum Stadt Königsberg“, „Lovis Corinth – vor 150 Jahren geboren“, „Königsberger Demokraten und 200 Jahre Kommunale Verfassung“, „Ostpreußenhütte in Werfen“ und „Auf Wanderung durch Königsberg vor dem Ersten Weltkrieg mit Frau Geheimrat Koschwitz“. Zur Mittagszeit zogen einige Besucher wieder nach Hause, andere gingen in die Stadt Mittagessen oder nahmen die Gelegenheit wahr, im als Café benutzten Vortragsraum des Museums mit Freunden bei Kaffee und Kuchen zusammen zu sitzen. Um 14 Uhr fand dann in der Karmelkirche die Feierstunde statt, in der auch die Verleihung der Königsberger Bürgermedaille an Martin Schmidtke erfolgte. Der Vorsitzende der Stadtgemeinschaft Königsberg, Klaus Weigelt,  verband seine Begrüßungsworte in Anwesenheit des Altbürgermeisters Heinz Pletziger und des Ratsherrn Dr. Jürgen Kämpgen mit der Verlesung eines Grußwortes  von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Lorenz Grimoni  sprach zum Thema „Beziehungen zwischen Duisburg und Königsberg“ und berichtete von besonderen Ereignissen und Personen. Zu diesem Beitrag wurden den Zuhörern an entsprechender Stelle von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museums, Horst Warthun und Reinhard Trautwein, Exponate gezeigt, die das Vorgetragene anschaulich machten. Es folgte ein weiterer Vortrag von Klaus Weigelt zum Thema „Königsberg in Kaliningrad“, in dem er auf die gegenwärtige Situation in Königsberg einging. Anschließend erfolgte die Ehrung für Martin Schmitke mit der Königsberger Bürgermedaille. Umrahmt wurde die Feierstunde mit vier musikalischen Beiträgen der Damen Friederike Lisken (Cello) und Gabriele Kortas-Zens (Klavier). Mit Kaffeetrinken und weiteren Besuchen in den beiden Verkaufsräumen sowie einer zweiten Museumsführung ging der Jubiläumstag zu Ende.

 

LYCK

Kreisvertreter: Gerd Bandilla, Agnes-Miegel-Straße 6, 50374 Erftstadt-Friesheim. Stellvertreter und Karteiwart: Siegmar Czerwinski, Telefon (02225) 5180, Quittenstraße 2, 53340 Meckenheim. Kreisältester: Alfred Masuhr, Reinickendorfer Straße 43a, 22149 Hamburg.

Ortsvertreter – Günther Rogowski, Ortsvertreter von Hellmahnen und Kiefernheide kann seine Funktion als Ortsvertreter aus Gesundheitsgründen nicht mehr ausführen. Seine Aufgaben übernimmt deshalb ab sofort der zuständige Bezirksvertreter des Bezirks Scharfenrade, Landsmann Hans Vogel (Lindenfließ), wohnhaft Am Hasenberge 10, 22335 Hamburg.

 

ORTELSBURG

Kreisvertreter: Edelfried Baginski, Tel. (0209) 72007, Schweidnitzer Straße 21, 45891 Gelsenkirchen. Geschäftsführer: Manfred Katzmarzik, Tel. (0231) 373777, Am Kirchenfeld 22, 44357 Dortmund.

Ortelsburger Kreistreffen 2008 – Am 21. September war es wieder soweit. Ab 9 Uhr strömten die Ortelsburger Landsleute in das Kulturzentrum der Patenstadt Herne, wo im Foyer die fleißigen Helferinnen und Helfer die Bücher- und Informationsstände, die Stellwände mit den zahlreichen Heimatbildern, die PCs mit den „Seelenlisten“ der Ortschaften des Kreises und Dateien für die Familienforschung vorbereitet hatten. Mit dem Klang der Ortelsburger Kirchenglocken begann die Feierstunde. Nach dem von den Resser Musikanten angestimmten gemeinsam gesungenen Lied „Im grünen Wald“ begrüßte der Kreisvertreter rund 900 Anwesende, unter ihnen den Oberbürgermeister der Stadt Herne Horst Schiereck und seinen Amtsvorgänger Wolfgang Becker, den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Wilhelm v. Gottberg, der trotz seiner vielen Verpflichtungen zu den Ortelsburgern gekommen war, ferner die Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach, den Vorgänger im Amt Wilhelm Geyer, den Heimatschriftsteller Herbert Somplatzki, den Leiter des Bürgermeisteramtes der Stadt Herten, Günter Rose, die zehn Gäste vom deutschen Kulturverein ,,Heimat“ aus Ortelsburg sowie die Vertreter der schlesischen Schicksalsgefährten von: den Heimatgruppen Jauer und Strehlen. Er übermittelte Grüße von eingeladenen Gästen, die aus verschiedenen Gründen nicht kommen konnten, darunter die Bürgermeisterin von Szczytno (Ortelsburg) Danuta Gorska und der Landrat Jaroslaw Matlach. Mit dem Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ wurde auf die anschließende Totenehrung eingestimmt, die vom Zweiten Vorsitzenden Dieter Chilla gesprochen und mit dem Lied vom guten Kameraden, geblasen auf einer Trompete, feierlich beendet wurde.

Nach dem Musikstück „Ich hab mich ergeben mit Herz und mit Hand“ hielt Wilhelm v. Gottberg die Festrede. Er ging auf den 60. Geburtstag der Kreisgemeinschaft ein und stellte fest, daß ohne die Unterstützung der Patenstädte Wanne-Eickel und seit 1975 Herne das erfolgreiche Wirken des Patenkindes Kreisgemeinschaft Ortelsburg kaum möglich gewesen wäre. In einem Rückblick streifte er die Geschichte Ortelsburgs bis zum Jahre 1945, wobei er auch die Rolle als Garnisonsstadt über die Jahrhunderte hinweg zuletzt mit dem Jägerbataillon Graf Yorck von Wartenburg (Ostpr.) Nr. 1 erwähnte. Auf die Gründung der ersten Vertriebenenverbände eingehend erläuterte er ihre damals wichtigsten Aufgaben. „Die Ostpreußen, dazu gehören die Ortelsburger, waren immer aufrechte Patrioten. (...) Sie haben in einem langen, schmerzlichen Erkenntnisprozeß lernen müssen, den Verlust der Heimat hinzunehmen.“ Er ging dann auf die Arbeit der Kreisgemeinschaft und ihres Vorsitzenden ein und bemerkte, daß die Aufgabe der Menschen, die jetzt und zukünftig die Kreisgemeinschaft Ortelsburg bilden, sich nicht erledigt hat. Im letzten Teil seiner Rede berichtete er über die Arbeit der Landsmannschaft Ostpreußen, die in diesem Jahr ebenfalls 60 Jahre alt wird. Themen waren die Sicherung des kulturellen Erbes, die nationalliberale Wochenzeitung „Preußische Allgemeine Zeitung“, das humanitäre Hilfswerk „Bruderhilfe“, das Ostpreußische Kulturzentrum in Ellingen sowie das Ostpreußische Landesmuseum und erwähnte abschließend das erfolgreiche Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Berlin (Fortsetzung in Folge 47).

 

PREUSSISCH EYLAU

www.preussisch-eylau.de. Kreisvertreter: Rüdiger Herzberg, Brandenburger Straße 11 a, 37412 Herzberg, Tel. (05521) 998792, Fax (05521) 999611, E-Mail: r.b.herzberg@t-online.de; Kartei, Buchversand und Preußisch Eylauer Heimatmuseum im Kreishaus Verden (Aller): Manfred Klein, Breslauer Str. 101, 25421 Pinneberg, Tel. (04101) 200989, Fax (04101) 511938,  E-Mail: manfred.klein.rositten@malle-tech.de.

Einweihung des Gedenksteins in Preußisch Eylau im Juni 2009 – Liebe Preußisch-Eylauer, der angekündigte Gedenkstein für die im Zweiten Weltkrieg umgekommenen Einwohner der Stadt ist errichtet. Zahlreiche Spender haben die Aufstellung ermöglicht; ihnen sei herzlich gedankt! Der Stein hat an der Stelle des früheren Gefallenen-Ehrenmals 1914/18 einen würdigen Platz: inmitten der Rasenfläche vor den drei 80 Jahre alten Eichen an der Abbiegung der Kirchenauffahrt von der Kirchenstraße. Die Einweihung findet am 13. Juni 2009 statt. Wir bitten schon jetzt um Interessenmeldungen für die Teilnahme. Bei genügender Teilnehmerzahl bietet sich eine gemeinsame Busfahrt, organisiert von einem Reiseunternehmen, an, die auch zu einer Rundreise durch den Heimatkreis, nach Königsberg und an die Samlandküste ausgedehnt werden kann. Senden Sie bitte Ihre – noch unverbindlichen – Meldungen bis spätestens 16. Dezember 2008 an: Robert Hecht, Am Kornfeld 1, 29574 Ebstorf. Schreiben Sie bitte, ob Sie nur an der Feier oder auch an der Busfahrt (etwa vom 10. bis 20. Juni 2009) interessiert sind. Alle Einsender werden über das Ergebnis des Aufrufs unterrichtet, gegebenenfalls mit einem Angebot für die Busreise. Wir halten Sie durch weitere Mitteilungen an dieser Stelle auf dem Laufenden. Bringen Sie Ihre Angehörigen und besonders die junge Generation mit. Der Aufruf wendet sich nicht nur an die Stadt-Eylauer. Alle, die mitfahren möchten, sind herzlich willkommen. Ihr Kreisvertreter Rüdiger Herzberg und die Vertrauensleute für Preußisch Eylau: Elke Elbe, Robert Hecht und Diane Valentini sowie die früheren Eylau-Vertreter Werner Huhn und Martin Lehmann.


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