© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 02-09 vom 10. Januar 2009

Kulturnotiz

Kroninsignien ausgestellt

Oranienburg – Zum 308. Mal jährt sich am 18. Januar der Jahrestag der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. zum König Friedrich I. in Preußen. Im Schloßmuseum Oranienburg eröffnet die Stiftung Staatliche Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg aus diesem Anlaß eine Ausstellung, in deren Mittelpunkt die Kroninsignien der Hohenzollern stehen. Neben den beiden goldenen Kronkarkassen für König und Königin werden Kleinodien wie Zepter, Reichsapfel, Reichs- und Kurschwert oder Reichssiegel gezeigt. Anhand von Publikationen und Kupferstichen veranschaulicht die Ausstellung die Krönungsfeierlichkeiten. So wird zum Beispiel ein aufwendiger Kupferstich mit der Darstellung des Krönungszuges zu sehen sein. Auch wertvolle Goldschmiedearbeiten wie Huldigungsgeschenke in Form von Münzhumpen werden präsentiert. In Oranienburg machte der junge König Friedrich I. im Jahr 1701 auf seinem Rückweg von Königsberg, dem Ort der Krönung, nach Berlin Station und nahm erste Glückwünsche ausländischer Gesandter entgegen. Die Ausstellung im Groteskensaal, Schloßmuseum Oranienburg, ist vom 18. Januar 2009 bis zum 13. Juni 2010 zu sehen. Öffnungszeiten bis 31. März am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr, vom 1. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Eintritt 6 / 5 Euro (inkl. Führung).         PAZ


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