© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-09 vom 28. März 2009

ZITATE

Das „Manager-Magazin“ kommentierte am 24. März die Gehaltseinbußen des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann:

„Josef Ackermann ist nicht mehr der Gehaltsprimus im Dax. Mit knapp 1,4 Millionen Euro reduzierten sich 2008 seine Bezüge im Vergleich zum Vorjahr um rund 90 Prozent ... Ob es Ackermann in den verbleibenden 14 Monaten noch gelingen dürfte, sein Image als das Gesicht des Turbokapitalismus hierzulande zu drehen, ist unterdessen mehr als fraglich. Zu stark haben sich das Victory-Zeichen und die einst − gelinde gesagt − ungeschickte Verknüpfung von Rekordgewinn mit einem massiven Stellenabbau in das allgemeine Gedächtnis eingebrannt.“

 

Auf die Warnung des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), die DDR nicht „als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bißchen Gutes gab“, reagierte jetzt sein Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer (CDU). In der „Leipziger Volkszeitung“ sagte er, die DDR sei für ein grundsätzlich anderes Rechtssystem gestanden, mit dem Begriff der einheitlichen sozialistischen Staatsmacht und der Klassengebundenheit der Justiz im Zentrum. Und:

„Das ist das Gegenteil eines Rechtsstaates, der auf demokratische Weise zustande gekommenen Gesetzen beruht.“

 

Das Magazin des Fernsehsenders Arte zitiert den Regisseur Dani Levy („Mein Führer“):

„In einem Land, in dem man sich vor lauter Poltical Correctness klaustrophobisch fühlt, braucht es Provokateure.“


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