© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 04-10 vom 30. Januar 2010

MELDUNGEN

EUFV verstärkt in Brüssel aktiv

Triest – Unter Teilnahme sämtlicher Mitgliedsverbände hat am 23. Januar der Generalrat der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) in Triest getagt. Der Ende 2007 gegründete Verband will seine Aktivitäten verstärkt und auch institutionalisiert bei der EU in Brüssel vortragen. Präsident der Generalversammlung der EUFV ist der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Wilhelm v. Gottberg, Generalsekretär ist der italienische Rechtsanwalt Massimiliano Lacota. Zentrales Ziel des EUFV ist die möglichst europaweite, friedliche Bereinigung der aus den Vertreibungen im 20. Jahrhundert herrührenden Fragen, einschließlich der Eigentumsfragen. Das nächste Treffen beider Gremien, Generalrat und Generalversammlung, findet mit Neuwahlen Mitte März in Bozen statt. Dort kann auch über die Aufnahme weiterer Vertriebenenverbände aus EU-Staaten entschieden werden.         PAZ

 

Ökumene weiter belastet

Rom – Zu neuen Unstimmigkeiten ist es zwischen der römisch-katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gekommen. Auslöser sind Äußerungen der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann, sie erwarte von Papst Benedikt XVI. in Sachen Ökumene „nichts“. Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, nannte diese Äußerungen „unfair“ und „zutiefst unökumenisch“. Er sei der Meinung gewesen, „dass solche pauschalen gegenseitigen Aburteilungen endgültig der Vergangenheit angehören“ und fühle sich „getäuscht“.      Idea


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