© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 04-10 vom 30. Januar 2010

MELDUNGEN

Mit dem Pastor nach Masuren

Sensburg – Pastor Fryderyk Tegler führt vom 31. Mai bis 11. Juni eine Fahrt nach Masuren durch. Die Studienfahrt geht von Scharnebeck/Lüneburg über Gnesen, Thorn und Allenstein nach Sensburg, wo achtmal übernachtet wird. Auf dem Programm stehen unter anderem Besichtigungen von Lötzen, Rhein, Allenstein, Osterode, Nikolaiken, Nidden, Eckersdorf, Rößel, Rastenburg, Heiligelinde und Hohenstein sowie des Oberländischen Kanals mit seinen geneigten Ebenen und der geschichtsträchtigen Marienburg. Eine Tagesfahrt zu Ostpreußens Hauptstadt steht ebenso auf dem Programm wie der Besuch von Gottesdiensten und Konzerten, Kontakte zu der deutschen Volksgruppe, ein Lagerfeuer, Kutsch- und Schiffsfahrten sowie eine Stakerfahrt auf der Kruttinna. Es soll auch genügend Zeit für persönliche Ausflüge in die eigene Vergangenheit geben. Auf der Rückfahrt werden Danzig, Kolberg und Stettin besucht. Nähere Informationen erteilt Pastor Fryderyk Tegler, Hauptstraße 18, 21379 Scharnebeck, Telefon und Fax (04136) 910573, Handy 0171/5045487.            PAZ

 

Schwimmbad für die Albertina

Königsberg – Julija Schkurkina, Pressechefin der Königsberger Kant-Universität, verkündete am 20. Januar, dass die Hochschule ein Schwimmbad mit sechs 25-Meter-Bahnen erhält. Die Gesamtkosten von 85 Millionen Rubel (gut zwei Millionen Euro) teilten sich das Bildungsministerium (43 Millionen), die Regionalregierung (35 Millionen) und die Universität (sieben Millionen). Ärgerlich für die restliche Bevölkerung ist, dass einstweilen nur Studenten in das Bad kommen. Das soll sich aber bald ändern: Das Bad hat eine Zuschauertribüne mit 110 Plätzen. Vor dieser Kulisse sollen ab Sommer Schwimmwettbewerbe der Königsberger stattfinden.            W.O.

 

Faulpelze im Parlament

Königsberg – Das neue Gesetz über das Regionalparlament des Königsberger Gebiets ist noch nicht fertig, da zeigt es schon einen gewichtigen Makel. Tamara Kusjajewa, Parlaments-Referentin des Gouverneurs, bestätigte, dass das Gesetz keine Sanktionen gegen notorische Sitzungs­schwän­zer unter den Abgeord­ne­ten vorsieht. Ein Faulpelz wie Michail Dudarjew von der Putin-Partei „Einiges Russland“ wird auch in Zukunft weder im Parlament noch in den Ausschüssen auftauchen. Ähnlich halten es Igor Rudnikow, Amir Sajnaschew und andere „Arbeitsscheue“, die aber ihr ständiges Fehlen mit „ehrenwerten Attesten“ bemänteln.          W.O.


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