© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35-11 vom 03. September 2011

RBB lehnt Spot der NPD ab

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) weigert sich, einen Wahlwerbefilm der NPD zur Berliner Landtagswahl am 18. September zu senden. Der Spot sei „volksverhetzend“, heißt es von Seiten des Senders. Die NPD hat dagegen Einspruch erhoben, nun wird das Oberverwaltungsgericht der Hauptstadt über den Fall entscheiden. Derweil freuen sich die Rechtsextremen über ein für die deutsche Hauptstadt hohes Umfrageergebnis der NPD: Am 26. August veröffentlichte die Forschungsgruppe Wahlen ihre neueste Umfrage zu den kommenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Hiernach kann die NPD mit einem Stimmenanteil von drei Prozent rechnen. Weitere Überraschung: Die Piratenpartei läge mit 4,5 Prozent noch vor der FDP (3,5), die übrigen „Sonstigen“ können indes nur mit zusammen 4,5 Prozent rechnen. Möglicherweise hat die Weigerung des RBB der NPD zusätzliche Aufmerksamkeit beschert und Sympathisanten zugetrieben. H.L./H.H.


Artikel per E-Mail versenden
  Artikel ausdrucken Probeabobestellen Registrieren