© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 38-11 vom 24. September 2011

MELDUNGEN

Moschee-Bau verhindert

Sevilla – Ganz ohne Proteste oder rechtliche Schritte haben Bürger der spanischen Stadt Sevilla den Bau einer weiteren Moschee verhindert. Nachdem bekannt geworden war, dass eine staatliche Behörde der islamischen Gemeinde ein Grundstück zum Bau eines Gotteshauses verkauft hatte, vergruben sie auf dem Bauplatz ein totes Schwein. Anschließend sorgten sie dafür, dass die lokalen Medien über die Aktion berichteten. Das Schwein gilt im Islam grundsätzlich als unrein und sein Verzehr ist den Gläubigen nach dem Koran verboten. Aus diesem Grund ist die Errichtung einer Moschee auf einem durch einen Schweine­kadaver „verseuchten“ Gelände ausgeschlossen. Die islamische Gemeinde gab ihre Baupläne daher auf. J.H.

 

Grenzenloser Drogenschmuggel

Berlin – International organisierte kriminelle Banden nutzen den Wegfall der Grenzkontrollen an der bayerisch-tschechischen Grenze, um illegale Drogen nach Deutschland zu bringen, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei. Das Entdeckungsrisiko sei durch den Wegfall der Grenzkontrollen massiv gesunken. Allein im Raum Selb sind die Drogenfunde im Rahmen von Grenzschleierkontrollen von 2010 bis zum Vergleichsmonat 2011 um mehr als 380 Prozent gestiegen. Trotz des massiven Anstiegs der Aufgriffe geht die Bundespolizei davon aus, dass nur ein sehr geringer Teil der eingeschmuggelten Drogen sichergestellt wird und dass auch Waffen und andere sicherheitsrelevante Güter nach Deutschland gebracht werden. J.H.


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