© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 38-11 vom 24. September 2011

Praktikum bei der PAZ
Eine Hamburger Schülerin erlebt den Redaktionsalltag

Du brauchst einen Praktikumsplatz!“ Damit hing mir mein Klassenlehrer wochenlang in den Ohren. Es war eigentlich eine ganz normale Berufsorientierungsstunde (BO), wo meine Klasse und ich Bewerbungen schreiben sollten. Und somit mussten wir in das Internet um Adressen herauszusuchen. Meine beste Freundin und ich stöberten also auf der Internetseite der Arbeitsagentur herum und da stieß ich auf die Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ). Mein BO-Lehrer riet mir dann, dass ich eine Bewerbung schreiben sollte. Das tat ich und etwa zwei Wochen später kam dann die Bestätigung, dass ich mein Praktikum bei der PAZ machen kann. Ein Schülerpraktikum bei der PAZ? Da ich mich über die PAZ informieren wollte griff ich zu einem Gratis-Abo für vier Wochen. Als ich dann die Zeitung gelesen hatte, wurde ich neugierig, was für eine Geschichte hinter Ostpreußen oder allgemein Preußen steckt? Daraufhin durchsuchte ich mein Geschichtsbuch, ob da irgendetwas über Preußen drinstand, aber Fehlanzeige bezüglich Ostpreußen. Es stand nur etwas über Preußen drin und daran konnte ich mich schwach aus dem Geschichtsunterricht erinnern. Deshalb informierte ich mich im Internet. Was war Ostpreußen überhaupt? Ich bekam alle Antworten auf meine Fragen, aber das Hintergrundwissen, das stand natürlich nicht im Internet. Deshalb freute ich mich auch schon auf das Praktikum.

Am ersten Tag war ich ziemlich aufgeregt. Wie ist das so, wenn man bei einer Zeitung arbeitet? Für den ersten Tag fand ich den Montag sehr anstrengend. Schule ging immer nur von 8 Uhr bis 13.30 Uhr, aber arbeiten! Ich war am Montag so gegen 9.30 Uhr in der Redaktion angekommen und war so gegen 17.30 Uhr zu Hause. Danach bin ich völlig fertig ins Bett gefallen. Aber eigentlich war es gar nicht so anstrengend, als ich den Tag Revue passieren ließ. Den ersten Tag war ich bei Frau Bellano und habe ihr über die Schulter geschaut, was sie so den ganzen Tag macht. Am Dienstag und Mittwoch war ich dann auch noch bei ihr. Am Mittwochvormittag war dann die Redaktionssitzung von der PAZ. Ich fand das sehr interessant. Da man immer nur die fertige Zeitung in der Hand hat, wird einem nicht bewusst, was für Arbeit dahintersteckt.

Da die PAZ nur eine Wochenzeitung ist, ist nicht viel Stress in der Redaktion. Deshalb konnte ich am Donnerstag schon am frühen Nachmittag gehen. Am Freitag war ich dann im Vertrieb. Dort habe ich gelernt, wie man neue Kunden anlegt und denen die Bestätigung für ihr Gratis-Abo schickt. Ich denke, man freut sich immer auf die Schule, aber neue Dinge kennenzulernen ist sehr spannend und vor allem in einen Arbeitsalltag reinzuschnuppern ist auch mal schön. Jolana Kohler


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