© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 38-11 vom 24. September 2011

MEINUNGEN

Raju Sharma von der Partei „Die Linke“ meint in der „taz“ vom 20. September, dass seine Partei Gemeinsamkeiten mit der katholischen Kirche hat:

„Etwa das Verbot von Rüstungsexporten, die Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit und den Einsatz für den Frieden.“

 

 

Allessandro Profuma, italienischer Ex-Chef der Großbank Unicredit, äußert sich im „Manager Magazin“ skeptisch gegenüber einer Transferunion:

„Ich halte nicht viel von Transfers. In besonderen Situationen mögen sie angemessen sein. Geld zu transferieren, schafft aber kein Wachstum, das haben wir Italiener schon bei der Entwicklung Süditaliens gesehen … Wirkliche Entwicklung schafft man durch Infrastruktur, durch Bildung und durch ein System funktionierender Institutionen von der Justiz bis zur Verwaltung“

 

 

Richard Sulik, slowakischer Parlamentspräsident, bleibt bei seinem Nein zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms. Er versteht das ganze Gerede um die Gefahr für den Euro nicht und meinte laut „Kronen Zeitung“ vom 14. September trotzig:

„Ich sehe da keinen Zusammenhang. Wenn zum Beispiel der US-Staat Kalifornien fast pleite ist, spricht niemand davon, dass der Dollar in Bedrohung sein sollte.“

 

 

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann weiß, dass er im Rat der Europäischen Zentralbank einen schweren Stand hat. Doch im Interview mit dem „Spiegel“ vom 19. September meint er:

„Nur weil man nicht zu jedem Zeitpunkt eine Mehrheit für seine Position hat, sollte man nicht aufhören, sie zu vertreten.“


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