© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-12 vom 31. März 2012

MELDUNGEN

Aufrüstung geplant

Königsberg – Die Ausrüstung der im Königsberger Gebiet stationierten russischen Truppen soll grundlegend modernisiert werden. Das teilte der Kommandierende General des westlichen russischen Militärbezirkes, Generaloberst Arkadij Bachin, mit. Bis zum Jahr 2020 ist geplant, insgesamt sieben Zehntel der militärischen Ausrüstung im Königsberger Gebiet zu erneuern. Noch in diesem Frühjahr werden im Königsberger Gebiet Raketenabwehrsysteme vom Typ S-400 „Triumph“ stationiert, mit denen man den augenscheinlich gegen Russland gerichteten Rüstungsprogrammen der USA im östlichen Europa begegnen will. Die Marine in Königsberg soll ab diesem Frühjahr zwei moderne Atom-U-Boote vom Typ 955 sowie vier Kriegsschiffe übernehmen. Beim Heer der Exklave sollen 100 in Russland hergestellte gepanzerte Fahrzeuge des zum Fiat-Konzern gehörenden italienischen Nutzfahrzeugherstellers „Iveco“ eingeführt werden.       T.W.W.

 

Enzyklopädien der Verwaltung

Königsberg – Die Königsberger Gebietsverwaltung hat eine offizielle „Große Enzyklopädie der Kaliningrader Oblast’“ herausgegeben. Das Werk behandelt in etwa 2500 Artikeln die Geschichte des Königsberger Gebietes zwischen 1945 und 2010 und wurde in mehr als vierjähriger Arbeit von über 50 Autoren erstellt. Der einzige behandelte deutsche Ostpreuße ist der Königsberger Pastor Hugo Link, der bis zu seiner Vertreibung im sowjetisch besetzten Königsberg als Seelsorger wirkte. Zeitgleich gab die Gebietsverwaltung eine Enzyklopädie der „Kleinstädte in der Kaliningrader Oblast’“ heraus, die im Gegensatz zum erstgenannten Werk auch die Zeit vor der sowjetischen Besetzung aufgreift.      T.W.W.

 

SAS bietet neue Flüge an

Königsberg – Die skandinavische Fluggesellschaft SAS bedient jetzt wieder die Linie Kopenhagen–Königsberg. Ein Flugschein für die einfache Strecke kostet dabei gut 100 Euro in der Economy-Klasse. Flüge werden zunächst jeweils mittwochs angeboten. Für die Zukunft wird eine Erhöhung der Flugfrequenz angestrebt.            T.W.W.

 

Rohrbruch im Staatsarchiv

Königsberg – Im Königsberger Staatsarchiv hat es einen Wasserrohrbruch gegeben. Dabei wurde eine bisher unbekannte Anzahl an Dokumenten aus sowjetischer Zeit beschädigt. Bereits im Jahre 2006 war es im chronisch unterfinanzierten Staatsarchiv zu einem Wasserschaden gekommen. Damals wurden über 1500 Dokumente zerstört.       T.W.W.


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