© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-12 vom 31. März 2012

Landsmannschaftliche Arbeit

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (0711) 854093, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Tel. und Fax (0711) 6336980.

Landesvorstand – Sonnabend, 31. März, Stuttgart: 9.45 bis 18 Uhr, Hotel Wartburg, Lange Straße 49, Stuttgart: Landesfrauentagung. Der Vormittag der Frauentagung ist zum großen Teil der Arbeit der Gruppe gewidmet, mit  Berichten über die kulturelle Frauenarbeit in Baden-Württemberg sowie über die Arbeit der Landesverbände der Ostpreußen und der Westpreußen. Um 14 Uhr beginnt nach der Mittagspause der kulturelle Teil der Frauentagung mit einem Dia-Vortrag von Karla Weyland „Unsere Alleen und der deutsche Wald“, einem Ost- und Westpreußen-Quiz und einem DVD-Film „Vom Gold des Nordens – uralte Sagen und dunkle Wälder“. Gäste, die an der kulturellen Nachmittagsveranstaltung teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, gegen 12.30 Uhr am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen. 

Lahr – Donnerstag, 12. April, 18 Uhr, Gasthaus Zum Zarko, Schillerstraße 3: Die Gruppe trifft sich zum Stammtisch.

 

BAYERN

Vorsitzender: Friedrich-Wilhelm Böld, Telefon (0821) 517826, Fax (0821) 3451425, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de, Internet: www. low-bayern.de.

Ansbach – Sonnabend, 14. April, 15 Uhr, Orangerie: „Eine besondere Reise nach Königsberg und Nordostpreußen“. Frau Sieber aus Ansbach berichtet von ihrer Reise im Sommer 2011.

Hof – Sonnabend, 14. April, 15 Uhr, Restaurant am Kuhbogen: Monatszusammenkunft. Thema: Adebar, der weiße Storch. Wahrzeichen von Ost- und Westpreußen. – Bericht von der Monatszusammenkunft am 10. März im Restaurant Altdeutsche Bierstuben. – In Vertretung des 1. Vorsitzenden Christian Joachim übernahm Kulturreferent Bernd Hüttner die Führung durch die monatliche Zusammenkunft der Gruppe. Nach Ankündigung von Vereins-mitteilungen, besonders der gelungenen Ausstellung zur Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen im neuen Museum Bayerisches Vogtland, Hof, und der Gratulation an die gewesenen Geburtstagskinder, hielt Bernd Hüttner einen ausführlichen bebilderten Vortrag zum Gedenken an den 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen. Friedrich II. wurde am 24. Januar 1712 in Berlin geboren und starb am 17. August 1786 in Sanssouci, Potsdam. Genannt der „Alte Fritz“, Preußischer König 1740 bis 1786. Der Vortragende brachte in eindrucksvoller Weise mit einem ausführlichen Rück-blick den Anwesenden die bewegende Lebensgeschichte des Preußenkönigs nahe. Aus der reichen Schriftenauswahl wurden auch einige Anekdoten vorgetragen. Großer Beifall war der Dank für diesen besonderen Vortrag. Mit gemeinsam gesungenen Liedern und kleineren Vorträgen aus der Gruppe ging der unterhaltsame Nachmittag zu Ende. Bernd Hüttner dankte den Anwesenden für die Aufmerksamkeit und wünscht einen schönen Frühlingsbeginn.

Weißenburg-Gunzenhausen – Freitag, 20. April, 19 Uhr, Gasthof Hotel zur Post, Bahnhofstraße 7, Gunzenhausen: Gemeinsames Essen mit Königsberger Klopsen. Anschließend Spielfilmvorführung aus Anlass des 300. Geburtstages von Friedrich dem Großen mit Otto Gebühr als Friedrich.

 

BERLIN

Vorsitzender: Rüdiger Jakesch, Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 1, 14199, Berlin, Telefon (030) 2547345, E-Mail: info@bdv-bln.de, Internet: www.ostpreussen-berlin.de. Geschäftszeit: Donnerstag von 14 Uhr bis 16 Uhr Außerhalb der Geschäftszeit: Marianne Becker, Telefon (030) 7712354.

Wehlau – Sonntag, 1. April, 15 Uhr, „Lindengarten“, Alt-Buckow 15a, 12349 Berlin: Treffen der Gruppe. Anfragen bei Lothar Hamann, Telefon (030) 7712354.

Lyck – Sonnabend, 7. April, 15 Uhr, Ratsstuben JFK, Am Rathaus 9, 10825 Berlin: Treffen der Gruppe. Anfragen bei Peter Dziengel, Telefon (030) 8245479. Frauengruppe – Mittwoch, 11. April, 13.30 Uhr, „Die Wille“, Wilhelmstraße 115, 10962 Berlin: Frühling in Ostpreußen. Anfragen bei Marianne Becker, Telefon (030) 7712354.

Rastenburg – Sonntag, 15. April, 15 Uhr, Restaurant Stammhaus, Rohrdamm 24b, 13629 Berlin: Treffen der Gruppe. Anfragen bei Martina Sontag, Telefon (033232) 21012.

Pillkallen / Schlossberg, Stallupönen / Ebenrode – Dienstag, 17. April, 14 Uhr, Haus des Älteren Bürgers, Werbellinstraße 42, 12053 Berlin: Frühlingsfest. Anfragen für Pillkallen/Schlossberg bei Helga Rieck, Telefon (030) 6596822, für Stallupönen / Ebenrode bei Günter Kropp, Telefon (030) 3312590.

Angerburg / Darkehmen / Goldap – Donnerstag, 19. April, Oase Amera, Borussiastraße 62, 12103 Berlin: Zauberland zwischen Meer und Haff. Anfragen bei Marianne Becker, Telefon 77132354.

Königsberg / Samland / Labiau – Freitag, 20. April, 14 Uhr, Johann-Georg-Stuben, Johann-Georg-Straße 10, 10709 Berlin. Anfragen bei Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Telefon (030) 2515995.

Bartenstein – Sonnabend, 21. April, 14.30 Uhr, Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1–3, S-Bahnhof Zehlendorf, Sitzungssaal C 21: Treffen der Gruppe. Anfragen bei Elfi Fortange, Telefon (030) 4944404.

 

HAMBURG

Erster Vorsitzender: Hartmut Klingbeutel, Kippingstr. 13, 20144 Hamburg, Tel.: (040) 444993, Mobiltelefon (0170) 3102815. 2. Vorsitzender: Hans Günter Schattling, Helgolandstr. 27, 22846 Norderstedt, Telefon (040) 5224379.

LANDESGRUPPE

Sonnabend, 31. März, 10 bis 17 Uhr, Haus der Heimat, Teilfeld 8, 20459 Hamburg (nahe S-Bahnstation Stadthausbrücke oder U 3, Station Rödingsmarkt): Ostermarkt der ost- und mitteldeutschen Landsmannschaften. Der Ostpreußenstand im zweiten Stock ist mit einem großen Angebot an Köstlichkeiten und Literatur aus der Heimat vertreten. Auch ist in der Cafeteria für das leibliche Wohl gesorgt.

BEZIRKSGRUPPE

Hamburg-Billstedt – Die Gruppe trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat um 14.30 Uhr im Vereinshaus Billstedt-Horn, Möllner Landstraße 197, 22117 Hamburg (Nähe U-Bahn-Station Steinfurter Allee). Gäste sind willkommen. Informationen bei Anneliese Papiz, Telefon (040) 739 26 017.

Hamburg-Harburg – Sonntag, 22. April, 11 Uhr, St. Johanniskirche, Bremer Straße 9, Hamburg-Harburg: Ostpreußischer Heimatgottesdienst. Es predigen Propst Jürgen F. Bollmann und Pastor Ludwig Fetingis aus Plikiai/Litauen. An der Orgel: Tomasz Harkot, Solistin: Frau Gassewitz. Im Anschluss laden wir ein zum Gespräch im Gemeindesaal bei Tee, Kaffee und Gebäck. Verwandte, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen.

KREISGRUPPE

Insterburg – Mittwoch, 4. April, 12 Uhr, Hotel Zum Zeppelin: Monatstreffen der Gruppe. Mit fröhlichen Liedern und Versen, Gedichten  erwarten die Teilnehmer das nahende Osterfest. Mit einem Bericht über das 30jährige Treffen der heimattreuen Insterburger in Bad Pyrmont. Gäste und Mitglieder sind herzlich willkommen.

 

HESSEN

Vorsitzender: Wolfgang Warnat, Robert-Koch-Weg 5, 35578 Wetzlar, Telefon (06441) 204 39 99.

Landesgruppe – Die LG Hessen hat am vergangenen Wochenende einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Landesgruppenvorsitzender ist Wolfgang Warnat, Robert-Koch-Weg 5, 35578 Wetzlar, Telefon (06441) 204 39 99.

Darmstadt – Besuch beim Ministerpräsidenten. –Ministerpräsident Volker Bouffier hatte die Vertreter der hessischen Landsmannschaften und des Bundes der Vertriebenen (BdV) in die Staatskanzlei nach Wiesbaden eingeladen. Neben dem Ministerpräsidenten gehörten Sozialminister Stefan Grüttner, die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Hessen und stellvertretende Bundesvorsitzende, Alfred Herold, und Kultusstaatssekretär Dr. Herbert Hirschler in Vertretung von Ministerin Dorothea Henzler sowie die bisherige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Unterausschusses für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung, Gudrun Osterburg, der einladenden Regierungsdelegation an. An der Veranstaltung hatten auch die kommissarische Landesvorsitzende der LOW und Landesobfrau für Westpreußen. Waltraud von Schaewen-Scheffler (Kassel), und ihr Stellvertreter als Obmann für Westpreußen, Dieter Leitner (Pfungstadt/Darmstadt), teilgenommen. Durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dieter Schetat, Vorsitzender der LOW-Kreisgruppe Wiesbaden, begann die Veranstaltung etwas später. Stefan Grüttner dankte zunächst Alfred Herold für seine konstruktiv-kritische Begleitung und wünschte weiterhin gute Gespräche. Die Landesbeauftragte Ziegler-Raschdorf sei „ein gutes Scharnier zwischen der Landesregierung und den Vertriebenenverbänden gewesen“. Mit großem Vergnügen habe man 2011 beim Hessentag den Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ verliehen – ein neues Kapitel der öffentlichen Darstellung. Vielfaltige Initiativen seien auf den Weg gebracht und weiterentwickelt worden. Zeitzeugen haben an Jüngere Geschichtliches zur Vertreibung vermittelt. Ausstellungen und Heimatmuseen seien unterstützt und Leistungen eingebracht worden. Grüttner schloss seine Betrachtungen mit dem Wort: „Hessen wäre nicht dort, wo es heute ist, ohne die Leistungen der Vertriebenen und Spätaussiedler.“ Alfred Herold dankte für die bewundernswerte Arbeit von Gudrun Osterburg. „Die Zukunft gehört den Handelnden und nicht den Klagenden“, schloss er seine Würdigung. Ziegler-Raschdorf dankte Herold für das gute Verhältnis zum BdV in der Vergangenheit. Sehr gefreut habe Herold sich über Bouffiers Ausführung, dass der BdV ein integraler Bestandteil des Hessentages geworden sei. Dass die Kulturarbeit des hessischen BdV erfolgreich gewesen sei und man Verknüpfungen zum Deutsch-Europäischen Bildungswerk mit grenzüberschreitender Arbeit knüpfen konnte, sei Ministerpräsident und Landesregierung zu danken. Sie hätten materielle und ideelle Unterstützung geleistet. Die Landesbeauftragte berichtete, der Hessische Museumsverband in Kassel habe den Auftrag, die Heimatstuben zu erfassen und ein Konzept über die weitere Nutzung vorzuschlagen. Die Regierung wolle trotz finanzieller Schwierigkeiten die fünfzig Heimatstuben in Hessen mit einem Zuschuss von je 500 Euro unterstützen. Ihre Exponate sollen fotografiert und inventarisiert werden, damit nichts verloren geht. Beim diesjährigen Hessentag in Wetzlar soll nachmittags eine Sprechstunde eingerichtet und eine Ausstellung über die Königsberger Diakonissen sowie zum Preisträger „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ gezeigt werden. Ministerpräsident Bouffier berichtete, dass den Russlanddeutschen eine Änderung des Vertriebenengesetzes zugutekommt, weil sie nun mit ihren Familien zusammenkommen können. Nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg und seinem Rückzug aus der Vertriebenenarbeit ist Hessen nun das einzige Land in der Bundesrepublik, das den Flüchtlings- und Vertriebenenverbänden finanziell und immateriell hilft. Für die hessische Regierung sei dies nicht nur eine formale Angelegenheit, sagte der Ministerpräsident. Der Geschichtsunterricht soll forciert und die Integration der Aussiedler fortgeführt werden. Ziegler-Raschdorf sah die sorgsame Vertriebenenarbeit im Vordergrund und „nicht die große Trommel“. Ihr Dank galt den Staatsministern Henzler und Grüttner sowie Alfred Herold, der „weit über Hessen hinaus Stimme der Vertriebenen“ sei. Seine Mission sei noch lange nicht beendet. „Zukunft braucht Herkunft.“ Staatssekretär Dr. Hirschler berichtete, dass ein gemeinsames Lehrerprojekt mit dem Hessischen Sozialministerium und einer Stiftung am 1. Januar dieses Jahres begonnen habe und ein Kerncurriculum im Fach Geschichte ab August verbindlich sei. Aller Voraussicht nach würden die zwanzig teilnehmenden Lehrer später in den Schuldienst aufgenommen werden können. Er ging auch auf die digitalen Medien im Schuldienst und das Zeitzeugenprogramm ein. Er wolle auch in den nächsten Jahren gern die Gespräche mit den Vertretern des BdV und den Landsmannschaften fortführen. Aktuelle Themen sprachen einige Vertriebenenvertreter an, so zu der Härtefallregelung, den Zeitzeugen- und Multiplikatorenprojekten. Über das Deutsch-Europäische Bildungswerk wurde informiert und über die Kulturarbeit in Hessen. Der Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft bat den Ministerpräsidenten, die Republik Tschechien zu besuchen. Viele der heutigen hessischen Bürger hätten ihren Ursprung in dem Land. Abschließend zog die Landesbeauftragte eine positive Bilanz des Neujahrsgesprächs und dankte allen für das gemeinsame Engagement zum Wohle der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen.

Gießen – Freitag, 13. April, 15 Uhr, Mohrunger Stube, Kongresshalle Gießen: Monatsversammlung der Gruppe. Erika Schmidt hält eine Lesung aus dem Buch „Katjuscha und ihre Folgen“ von Joachim Albrecht. Der Untertitel „Königsberg im Januar 1945 und das Rettungsschiff Wullenwever“ geben vorweg bereits Kunde von der schwierigen Zeit der Flucht und auch der Zeit der Nachkriegsjahre. – Der Freundeskreis der Gruppe hatte einen Sprung über den deutschen und auch den europäischen Raum gemacht und landete in Thailand, einem Land, eingebettet zwischen Hinterindien und China. Die Grenznachbarn sind Birma, Laos, Vietnam und Kambotscha. Der Diavortrag von Viktor Kastenmayer vermittelte in bunten Bildern das Leben im fernöstlichen Raum. Ein Land von doppelter Größe Deutschlands. In der Hauptstadt Bangkok sprudelt das Leben. Fahrräder und alle Arten von Rikschas bevölkern die Straßen. Fertigessen am Straßenrand von thailändischen Frauen frisch zubereitet. Im ländlichen Gebiet wird Reis, Pfeffer, Baumwoller, Zuckerrohr und Tabak angebaut. Von den sehr hohen Kokospalmen ernten speziell abgerichtete Äffchen die Kokosnüsse und werfen sie zu Boden. Sehr beeindruckend sind die vielen Pagoden. Diese turmartigen buddhistischen Tempel findet man allerorts im ganzen Land in bunter Bemalung und mit Gold belegt. Die Vorsitzende Erika Schmidt bedankte sich bei dem vortragenden Freund. Er gab den Teilnehmern einen Blick in einen anderen Kulturkreis.

 

NIEDERSACHSEN

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (04131) 42684. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstraße 30b, 31275 Lehrte, Telefon (05132) 4920. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Straße 122, 29223 Celle, Telefon (05141) 931770. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (0531) 2 509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (05901) 2968.

Göttingen – Die Gruppe führte am 3. März ihre Jahreshauptversammlung (JHV) durch, zu der 57 stimmberechtigte Mitglieder erschienen waren. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Werner Erdmann erfolgten die Totenehrung, die Berichte der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer. Die Wahl des neuen Vorstandes durch den Versammlungsleiter, den Ehrenvorsitzenden Alfred Wermke, ergab folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender wie bisher Werner Erdmann, 2. Vorsitzender neu, Adolf Kloss, Kassenwart neu, Gustav-Adolf Müller, Schriftführer neu, Dirk-Dieter Harling, Beisitzer wie bisher und neu, Peter Rogge, Julius Brigant, Erwin Seidler. Nach dem Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen 2012 – unter anderem eine Ostpreußen-Fahrt vom 16. bis 24. Juni, die Feier eines ökumenischen Gottesdienstes mit Kranzniederlegung am Ehrenmal im Durchgangslager Friedland und die Adventsfeier am 2. Dezember in der Vereinsgaststätte „Zur Linde“ in Göttingen-Geismar – durch den 1. Vorsitzenden Werner Erdmann erinnerte der 2. Vorsitzende Adolf Kloss an das „Preußenjahr 2012“, den Geburtstag Fried-richs II. des Großen am 24. Januar 1712. Die Würdigung des Chefredakteurs Dr. Jan Heitmann in der PAZ Nr. 3 vom

21. Februar  wurde vorgetragen. Die Jahreshauptversammlung endete mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußen-Liedes „Land der dunklen Wälder“. Es folgte das traditionelle „Grützwurst“-Essen.

Hannover – Bericht von der Jahreshauptversammlung. – Die Jahreshauptversammlung fand am 9. März statt. Als Gast konnte die Gruppe Otto von Below begrüßen, der in Vertretung von Dr. Barbara Loeffke die Veranstaltung besuchte. Nach der ordnungsgemäßen Durchführung der Jahreshauptversammlung, die keine Änderung ergab, überreichte von Below die Silberne Ehrennadel der LO an Luise Wolfram (siehe Bericht). Im Anschluss daran berichtete Otto von Below über die Arbeit der Landesgruppe und danach hielt Luise Wolfram einen Vortrag zum Thema „Bleibt Königsberg unter Kaliningrad verschüttet?“

Osnabrück – Freitag, 20. April, 15 Uhr, Gaststätte Bürgerbräu, Blumenhaller Weg 43: Treffen der Frauengruppe.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vorsitzender: Jürgen Zauner, Geschäftsstelle: Werstener Dorfstr. 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (02964) 1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: www.Ostpreussen-NRW.de

Bad Godesberg – Mittwoch, 18. April, 17.30 Uhr, Stadthalle Bad Godesberg, Erkerzimmer: Die Gruppe trifft sich zum Stammtisch.

Düsseldorf – Fahrt zur ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Ein einzigartiges Konzept ermöglicht den Besuchern unvergessliche und hautnahe Naturerlebnisse. Die unterschiedlichen Landschaften und Vegetationsgebiete dreier Erdteile sind originalgetreu nachgebildet. Bei einer spannenden Führung vermittelt ein Ranger sein Wissen.

Ennepetal – Donnerstag, 19. April, 18 Uhr, Heimatstube: Monatsversammlung mit Panhas und Bratkartoffeln.

Essen – Freitag, 20. April, 15 Uhr, Gastronomie St. Elisabeth, Dollendorfstraße 51, 45144 Essen-Frohnhausen: Vortrag von Herrn Hoffmann „Die Dohle, Vogel des Jahres 2012“.

Gütersloh – Jeden Montag, 15 bis 17 Uhr, Elly-Heuss-Knapp-Schule, Moltkestraße 13, 33330 Gütersloh: Ostpreußischer Singkreis. Kontakt und Informationen bei Ursula Witt, Telefon (05241) 37343.

 

RHEINLAND-PFALZ

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim.

Mainz – Donnerstag, 19. April, 15 Uhr, Café Zucker, Bahnhofstraße 10, 55116 Mainz: Heimatliche Kaffeestunde der Damen. – Jeden Freitag, ab 13 Uhr, Café Oase, Schönhorststraße 16, 55116 Mainz: Die Gruppe trifft sich zum Kartenspielen.

Neustadt a.d. Weinstraße – Sonnabend, 14. April, 15 Uhr, Heimatstube, Fröbelstraße 26: Filmvortrag zum Thema „Der Orden in Ostpreußen“. In dem Filmbeitrag werden Ordensburgen im Ermland und Masuren besucht.

 

SACHSEN

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616.

Chemnitz – Mittwoch, 18. März, 10 Uhr, Treffpunkt Apotheke an der Zentralhaltestelle in Chemnitz: Treffen der Wandergruppe. – Freitag, 20. April, 13 Uhr, Leipziger Straße 167: Treffen der Frauengruppe. – Jeden Montag, 16 Uhr, Leipziger Straße 167: Der Kulturkreis Simon Dach trifft sich unter der Leitung von Ingrid Labuhn zur Chorprobe. – Veranstaltung vom 10. März. – Anlässlich der großen Zerstörung vieler deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg lud der Landesvorsitzende der LOWP Alexander Schulz zu der am 10. März stattfindenden Veranstaltung „Trümmerfrauen aus Ostpreußen“ nach Chemnitz in den Platner Hof ein. Der Einladung folgten viele Teilnehmer aus verschiedenen Vertreibungsgebieten des Zweiten Weltkrieges. Unter den geladenen Gästen waren auch Mitglieder des Sächsischen Landtages und der CDU. Peter Wolf, Vorsitzender der BdV-Gruppe Leipzig, hielt einen interessanten Vortrag über bombardierte deutsche Städte und deren große Verluste an Menschen sowie Hab und Gut. Diese Vernichtung der Heimat brachte viel Leid und Entbehrungen über die Menschheit, besonders Frauen und Mütter litten, denen ihre Männer und Söhne nicht zur Seite stehen konnten, weil sie diese im Krieg verloren hatten. Der Krieg führte neben Flucht und Vertreibung, Verlust der Heimat, kaputten Städten und Dörfern und Entbehrungen auch zu einem Neuanfang für alle. Besonders den Frauen, die auf sich allein gestellt, als Trümmerfrauen leben muss-ten, gebührt Hochachtung und Dank. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz und damit Anerkennung in ihrem neuen Zuhause wäre bestimmt der Wiederaufbau und die Neueingliederung aller Vertriebenen nicht so schnell vorangegangen. So eifrig wie damals leisten auch heute noch viele vertriebene Frauen uneigennützige ehrenamtliche Tätigkeiten in den jeweiligen Vereinen. Als Dankeschön für diesen Einsatz zeichnete der Landesvorsitzende, Alexander Schulz, alle anwesenden Frauen mit einem kleinen Blumensträußchen oder einer Rose aus. Chemnitz ist das neue Zuhause der Gruppenmitglieder. Auch diese Stadt wurde im Zentrum zu 90 Prozent in Schutt und Asche gelegt. Zu diesem bewegenden Thema hielt der Stadttürmer a. D., Stefan Weber, einen hintergründigen und lebendigen Dia-Vortrag: „Chemnitz einst und heute.“ Es war eine Freude für alle, ihm zuzuhören und zuzusehen, die Bilder bewegten innerlich. Als Dank für seinen erbaulichen Bericht überreichten ihm die Ostpreußen einen kleinen mit Bernstein verzierten Kurenkahn, der von Schülern angefertigt wurde. Der krönende Abschluss dieses erlebnisreichen Tages war wieder einmal der musikalische Auftritt des Männerchores aus Venusberg/Erzgebirge. Dieser Chor spricht mit seinem Repertoire alle an und animiert beim Klang ostpreußischer und anderer deutscher Weisen zum Mitsingen. Wie bereits am Anfang sangen die Teilnehmer gemeinsam zum Abschied Heimatlieder von Ost- und Westpreußen. Dieser 10. März wurde von allen gelobt und war ein schönes Erlebnis zum Gedenken an die Heimat „Ostpreußen“. – Anlässlich des 300. Geburtstags des Königs Friedrich II. hat die Gruppe in ihrer Veranstaltung im Februar an diesen Preußen erinnert. Friedrich der Zweite war besser bekannt als Friedrich der Große oder auch als der „Alte Fritz“. Von Historikern wird der junge König Friedrich II. als Phänomen gesehen, der das ganze Gegenteil seines Vaters zu sein scheint. Ein Erlass jagte den anderen, alle erstaunlich, alle fortschrittlich. Die Minister sollen gute Laune haben und niemanden drangsalieren, die Folter soll abgeschafft, die Prügelstrafe gemildert und Kindesmörderinnen nicht mehr ertränkt werden. Kornkammern wurden für die Armen geöffnet, Zeitungen gegründet, die Zensur teilweise aufgehoben und – ein jeder soll nach seiner Façon selig werden. Das Regiment der Langen Kerls wurde aufgelöst und an andere Regimenter verteilt. Ein Opernhaus wurde in Auftrag gegeben. Friedrich rief führende Philosophen und Schriftsteller nach Berlin. Voltaire trat später ebenfalls in seine Dienste. Europa war beeindruckt von der intellektuellen, aufgeklärten, kunstliebenden, ja fast heiteren Hofhaltung des neuen Königs. Aber dieses Bild strahlte nur eine kurze Zeit. Über den rasch folgenden Kriegen trat es in den Hintergrund. Unsere Kulturgruppe zeigte spielerisch in einigen schönen Theaterdarstellungen Episoden im Leben des Königs. Ingrid Labuhn verstand es wieder einmal, wichtige Szenen und Aussprüche im Leben des Alten Fritz herauszuarbeiten und uns zu Gehör zu bringen. Als Gast in der Kulturgruppe spielte die bekannte Flötistin Irene Popp die Querflöte. Barbara Ruppert begleitete das Programm am Klavier. Alle gemeinsam sangen wir das Lied „Die Gedanken sind frei“. Die Regierung Friedrich II. war ein Kontrastprogramm, Bedingungsloser Gehorsam und Staatsräson, Toleranz und Gerechtigkeit. Viele unserer ostpreußischen Vereinsmitglieder wünschten sich, dass unsere heutige Regierung sich an Ansprüchen von Friedrich den Großen erinnern möge. Zum Beispiel:  „Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder Einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen, aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.“ Auch folgendes Zitat hat heute noch Gültigkeit wie vor 300 Jahren: „Man müsste es dahin bringen, dass sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen.“.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Siegmund Bartsch (komm.), Lepsiusstraße 14, 06618 Naumburg, Telefon (03445) 774278.

Dessau – Montag, 16. April, 14 Uhr, Krötenhof: Veranstaltung zum Thema Osterbräuche.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Vors.: Edmund Ferner. Geschäftsstelle: Telefon (0431) 554758, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel.

Bad Oldesloe – Bericht von der März-Runde. – Gisela Brauer begrüßte die März-Runde der Ost- und Westpreußen. Sie freute sich, nach Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt wieder in diesem vertrauten Kreis zu sein. Der Nachmittag hatte das Thema „Frühlingserwachen“. Katharina Makarowski berichtete dazu und las „Frühling in Ostpreußen“ aus dem Sensburger Heimatbrief. Gisela Brauer erinnerte an Ostern in der Heimat. Sie las ihre kleine Geschichte, wie ein Stadtkind den Ostermorgen auf dem Bauernhof ihrer Verwandten erlebte. Die Teilnehmer berichteten von weiteren Osterbräuchen in der Heimat und von der Feldarbeit im Frühjahr.


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