© Das Ostpreußenblatt    / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 27. Februar 1999

 

Roscher verläßt BFB

Kurz nach seiner Berufung zum kommissarischen Bundevorsitzenden hat der Berliner Rechtsanwalt Markus Roscher seinen Austritt aus dem Bund Freier Bürger (BFB) erklärt. Als Grund nannte Roscher, daß der Thüringer BFB beabsichtige, mit den Republikanern auf einer Liste zu den Landtagswahlen anzutreten. BFB-Generalsekretär Heiner Kappel zeigte sich von Roschers Schritt überrascht und bedauerte diesen. Hinsichtlich des Thüringer BFB wies er darauf hin, daß ein Bundesvorstandsbeschluß derlei Kooperationen eindeutig untersage. Die Mißachtung dieses Beschlusses könne bis zum Ausschluß führen.

 

Sieben Ostdeutsche

In der neuen 50köpfigen hessischen CDU-Landtagsfraktion sind sieben Ostdeutsche vertreten: die Ostpreußen Armin Klein und Christean Wagner, die Sudetendeutschen Rudolf Friedrich, Rudi Haselbach, Siegbert Ortmann und Clemens Reif sowie der Siebenbürger Sachse Norbert Kartmann. Wagner soll Justizminister werden, Kartmann ist für den Fraktionsvorsitz vorgeschlagen.

 

Schon 2,6 Millionen

CDU und CSU haben inzwischen 2,6 Millionen Unterschriften gegen die rotgrüne Doppelpaß-Initiative gesammelt. CDU-Generalsekretärin Angela Merkel sagte, die Aktion werde so lange fortgesetzt, bis der Regierungsentwurf zur massenhaften doppelten Staatsbürgerschaft vom Tisch sei.

 

Moskau wird einsam

Nach Usbekistan hat nun auch Georgien den Austritt aus dem GUS-Vertrag erklärt. Das Bündnis zwischen den neun Mitgliedern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), so Präsident Schewardnadse, "existierte nur auf dem Papier und hat keine konkreten Ergebnisse gebracht".