25.10.2021

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06.05.00 Die ostpreußische Familie

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 06. Mai 2000


Die ostpreußische Familie
Lewe Landslied,

"gefühlsmäßig glaube ich, daß es Familienangehörige gibt," schreibt Walter Waldemar Otto Klein aus Berlin. Und diese vermutlichen Angehörigen beziehen sich auf seine mütterliche Linie, auf die Familie Klein aus Fräuleinhof bei Königsberg. Dort war der Großvater von Herrn Klein – Vorname vermutlich Wilhelm – Gespannführer. Hier wurde auch seine Mutter Charlotte Helene Klein am 4. 07. 1911 geboren. Sie verstarb sehr jung nach der Geburt des Sohnes 1930 in Celle. Da also Wilhelm Klein, der vermutlich zwischen 1865 und 1870 geboren wurde, bei der Geburt seiner Tochter Charlotte über 40 Jahre alt war, nimmt nun sein Enkel an, daß seine Mutter noch ältere Geschwister hatte. Nachforschungen haben bisher nichts ergeben. Deshalb wendet sich Herr Klein an uns und fragt, ob es noch weitere Nachkommen jenes Gespannführers Klein aus Fräuleinhof gibt. Soweit ich mich erinnere, war Fräuleinhof das Versuchsgut der Königsberger Universität und lag nördlich von Königsberg. Über den Namen der Großmutter ist nichts bekannt. Fest steht aber, daß die Großeltern in Fräuleinhof, bzw. Königsberg, getraut wurden. Trauzeuge war ein Postangestellter Stenzel. Wer kann bei der Verwandtensuche helfen? (Walter W. O. Klein, Hogenestweg 28 in 12353 Berlin)

 

Auf älteren Stadtplänen von Königsberg kann man sie nicht finden, die Steinhauptstraße. Ich stand zuerst ziemlich ratlos der Frage von Ruth Lang gegenüber, die vergeblich diese Straße gesucht hat. Nun, es handelt sich um eine kleine Straße in der Nähe des Münchenhofs zwischen Fischmarkt und Altstädtischer Langgasse, die bis 1933 Polnische Straße hieß, dann umgetauft wurde. Dort wohnte Frau Langs Großmutter Henriette Porsch, geb. Benson, mit Tochter Trude und Schwiegersohn Karl Lappohn sowie deren Tochter Christel mit kleinem Sohn. Seit Februar 1945 sind alle verschollen. Wer weiß etwas von dieser Familie? (Ruth Lang, Helfereistraße 14 in 78532 Tuttlingen).

 

Immer noch werden Godriener gesucht, und immer schwieriger wird die Suche. Das meint Marlies Stern, und weil unsere Familie bisher schon einige Male geholfen hat, hofft sie auch diesmal auf Erfolg. Gesucht wird die Familie Kirstein, die in einem der "Neubauten" in Godrienen, Kreis Königsberg, wohnte. Namen der Kinder: Erna (*1932), Erich, Kurt, Edith, Charlotte, Frieda und Grete. Noch kinderreicher war die Familie des Schrankenwärters Dunz aus Seepothen oder Jäskeim, Kreis Königsberg: Elf Kinder wuchsen im Bahnwärterhaus Nr. 109 auf. Der Älteste war Gerhard, * 1926, gef. 1944, es folgten Renate, * 1928/29, Irmgard * 1930, Helga, * 1932/33, Lothar * 1934/35, Lisbeth, Siegfried, Gisela, Manfred, Hannelore und das Nesthäkchen Erika-Heidemarie, * 1943. Und schließlich werden noch Angehörige der Familie Florian aus Lichtenhagen gesucht. (Marlies Stern, Via 27 Marzo, 65, in I-19122 La Spezia, Italien).

 

Auf einem Landungsprahm floh Wilhelm Schmidt im Januar 1945 von Königsberg nach Pillau, mit ihm war Else Mirwald aus Königsberg. Wer weiß etwas über das Schicksal von Frau Mirwald? (Wilhelm Schmidt, Lowetscher Straße 18 in 99089 Erfurt) – Bisher hat Elly Preuß vergeblich versucht, etwas über das Schicksal ihres Bruders Alfred Schlingelhoff zu erfahren. Der am 1. 2. 1923 in Gr. Birkenfelde, Kreis Wehlau, geborene Wehrmachtsangehörige wird seit Mai 1944 auf der Krim vermißt. (Elly Preuß, Eichenweg 34 in 34346 Hann. Münden).

Eure
Ruth Geede