19.10.2021

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13.05.00 In Kürze:

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 13. Mai 2000


In Kürze:


EU: Neue Kandidaten

Die Europäische Union könnte in den nächsten fünf Jahren bis zu zehn neue Mitglieder bekommen. Dies ließ EU-Kommissar Günter Verheugen in Gesprächen mit den EU-Regierungschefs anklingen. Bis 2005/06 seien nicht nur Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Estland und Zypern für den Beitritt qualifiziert, sondern "im günstigsten Fall" auch die Slowakei, Litauen, Lettland und Malta. Ursprünglich waren lediglich sechs Beitrittskandidaten für das Jahr 2003 im Gespräch gewesen. Verheugen sei von den Regierungen die Bereitschaft signalisiert worden, daß für das Beitrittsjahr 2005 ein Betrag von 28 Milliaden Mark zur Verfügung gestellt werde, statt der bisher vorgesehenen 13 Milliarden.


Pawelka: Neuer Lehrstuhl

Der am 15. April als Nachfolger von Herbert Hupka neu gewählte Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, hat dem Vorsitzenden der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Bildungsförderung, Staatsminister Hans Zehetmaier, vorgeschlagen, einen Lehrstuhl für die Erforschung der Vertreibung der Deutschen einzurichten. Die Forschung über dieses Thema weise große Defizite aus. Die Einrichtung eines Lehrstuhls zur Deutschenvertreibung sei, so Pawelka, ein Wunsch, dem so rasch wie möglich entsprochen werden sollte.


Kultur: Neue Politik

Die Schlesische Jugend (SJ) der Landsmannschaft Schlesien wird gegen die weitgehende Streichung der Förderung der ostdeutschen Kuturarbeit protestieren. Bund und Länder seien gesetzlich verpflichtet, das Kulturgut der deutschen Vertriebenen zu fördern, teilte SJ-Bundesvorsitzende Renate Sappelt mit. Die Demonstration werde am 17. Juni um 11 Uhr in Berlin vor der Gedächtniskirche beginnen.