25.10.2021

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01.07.00 Unternehmer machen mobil für die Alpenrepublik

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 01. Juli 2000


"Fairneß für Österreich"
Unternehmer machen mobil für die Alpenrepublik

Auch in der deutschen Wirtschaft organisiert sich Widerstand gegen die unpartnerschaftliche Behandlung, die Österreich durch seine EU-Partner widerfährt. Für die Verständigung mit Gleichgesinnten und die Sammlung von Proteststimmen ist die Unternehmensleiterin Christiane Underberg nun ins Internet gegangen. Unterstützt von weiteren prominenten Vertretern der deutschen Wirtschaft wie Rudolf Miele von den gleichnamigen Werken, Joachim Weinlig-Hagenbeck vom Hamburger Tierpark und August von Finck vom Münchner Bankhaus Merck, Fink & Co bietet sie unter der Adresse "www.proaustria.ineuropa.at" der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich sowohl zu informieren als auch selber öffentlich Stellung zu beziehen.

Nutzern des Internets wird es durch diese Initiative zweifellos ungemein erleichtert, sich mit der von den EU-Partnern mit Sanktionen belegten Alpenrepublik und deren Bevölkerung zu solidarisieren. Unter der obengenannten Adresse, die Programm ist, können sie nämlich eine Unterstützungserklärung für unseren Nachbarn unterzeichnen.

Im oberen Teil der Seite findet sich unter der Überschrift "Fairneß für Österreich" der Satz: "Auch ich trete unter dem Motto Fairneß für Österreich für den Abbau der Sanktionen ein." Klickt man den darunter stehenden Schriftzug "Unterschrift" an, eröffnet sich die Möglichkeit, eine Unterstützungserklärung mit Namen (und Anschrift) auszufüllen und abzusenden.

Im unteren Teil der Seite steht ein ebenso detailliert begründetes wie um Ausgewogenheit bemühtes und deshalb etwas längeres Manifest, das mit dem folgenden Bekenntnis beginnt: "Wir, engagierte Bürgerinnen und Bürger Deutschlands und überzeugte Europäer, wenden uns entschieden gegen die derzeitige Behandlung Österreichs und seiner Bevölkerung durch 14 EU-Staaten, darunter auch Deutschland."

Über diverse Verweise ist ein Weiterklicken möglich. So kann der Besucher den Initiatoren eine Botschaft senden, die eindrucksvolle Liste der bisherigen Unterschriften einsehen, sich über weitere Initiativen informieren sowie rund dreißig bisher eingegangene Leserbriefe lesen und eigene hinzufügen. Wohl hoffentlich nur ein vorübergehender Schönheitsfehler ist die Mitteilung beim Anklicken des Punktes "Links/Vernetzungen": "Sorry we are under construction!", was soviel heißt wie, daß man leider noch im Aufbau sei. Manuel Ruoff