28.10.2021

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08.07.00 IN KÜRZE

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 08. Juli 2000


IN KÜRZE

"Königsberg anbinden!"

Arnold Tölg, Baden-Württembergs Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen hat in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, die Streichung der Direktverbindung Berlin-Königsberg kritisiert. Er forderte den Bahnchef auf, zum Winterfahrplan 2000 diese "wichtige Lebensader" ins nördliche Ostpreußen wiederherzustellen.

General abgestraft

Verärgert über die Kritik am deutschen Einsatz im Kosovo-Krieg, hat Verteidigungsminister Scharping den von ihm als ständigen Vertreter Deutschlands in die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) entsandten Brigadegeneral a. D. Heinz Loquai von seinem Posten abberufen. Loquai hatte in einer vielbeachteten Studie die These aufgestellt und begründet, der Kosovo-Krieg sei vermeidbar gewesen. Einen serbischen "Hufeisenplan", von dem Scharping behauptet hatte, nach ihm sollten alle Albaner aus dem Kosovo vertrieben werden, habe es nicht gegeben, schrieb Loquai. (Siehe OB, Folgen 21 und 22.)

Bartoszewski kommt wieder

Wladyslaw Bartoszewski ist am 29. Juni vom polnischen Ministerpräsidenten Jerzy Buzek zum Außenminister nominiert worden. 1995 hatte der 78 Jahre alte Diplomat, Historiker und Autor dieses Amt bereits unter Jozef Oleksy bekleidet.

Keine Staatsangabe

In Baden-Württemberg gibt es keine Verwaltungspraxis, nach der in Sterbeurkunden von Heimatvertriebenen der Name des Geburtsorts mit dem Zusatz des Namens des Staates versehen würde, in dem der Ort heute liegt. Das teilte der zuständige Innenminister Thomas Schäuble (CDU) dem Bund der Vertriebenen schriftlich mit.