28.10.2021

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05.08.00 Michels Stammtisch: Gruppe von Dilettanten

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 05. August 2000


Michels Stammtisch: Gruppe von Dilettanten

Am Stammtisch im Deutschen Haus keimte die Hoffnung auf, daß die unsinnige Rechtschreibreform auch offiziell abgeblasen wird. Der Stammtisch hatte ohnehin die gewohnte Schreibweise beibehalten und so den Interessen des Medienkartells ein Schnippchen geschlagen. Er hat den groben Unfug nicht mitgemacht, den "eine Gruppe von Dilettanten" (wie man jetzt in der FAZ lesen konnte) den Deutschen gegen ihren Willen verordnet hatte. Die Zeitung, hinter der immer ein kluger Kopf stecken soll, will aus dem "dümmsten und überflüssigsten Unternehmen der deutschen Kulturpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg" wieder aussteigen.

Der Stammtisch wünschte der FAZ viele neue Abonnenten. Am liebsten möchte er es mit dem Euro genau so machen wie mit dem "Neuschrieb": einfach ignorieren und weiter mit DM bezahlen!

In rasenden Golf-Caddys gefährden unterdessen auf dem Expo-Gelände die von den Medien zu "Kultstars" ernannten Frau Feldbusch und Sir Ustinow die wenigen Besucher. Ein "Gag-Schreib- er" läßt den stark gealterten Ustinow verzückt stöhnen "Verooona - mein Herz". Doch er bekommt nicht etwa einen Herzanfall, sondern seinen Anteil an der 70 Millionen DM schweren Imagekampagne der verzweifelten Expo-Manager. Der Stammtisch meinte, sie hätten besser getan, Birgit Breuel in das rasende Gefährt zu setzen und neben sie Helmut Kohl, der zu ihr sagt: Birgitt- igitt ...

Die Gesinnungsprüfung Österreichs durch "drei EU-Weise" und die Untersuchung der "Natur" der zweitstärksten Parlamentspartei mutet den Stammtisch gespenstisch an. Daß diese drei solches tun, zeige, daß sie nicht weise sind. Der Stammtisch meinte, sie sollten die Natur Österreichs bewundern und dann, falls sie den Mut dazu haben, nach Tschetschenien weiterreisen.