25.10.2021

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05.08.00 KURZMELDUNGEN

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 05. August 2000


KURZMELDUNGEN

Gottschalk in Lubowitz

Thomas Gottschalk, dessen Mutter aus Oppeln stammt, hat an der Einweihung des Eichendorff-Zentrums in Lubowitz teilgenommen. Dort hat er nicht nur einen Scheck über 50 000 Mark aus seiner "Privat-Schatulle" überreicht, sondern auch eine launige Rede gehalten, in der er seine Verbundenheit mit Schlesien und Joseph Eichendorff zum Ausdruck brachte.

Vorgänger vor Rau

Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage wird Johannes Raus Amtsführung von 32 Prozent als schlechter denn die seiner beiden Vorgänger beurteilt. Nur fünf Prozent erachten sie als besser. 56 Prozent sehen keinen qualitativen Unterschied. Die Befragten würden dem amtierenden Bundespräsidenten im Schnitt die Note "3+" geben.

Büchse der Pandora

Michalis Stathopoulos, Griechenlands Justizminister, hat die Bundesregierung zu Verhandlungen über deutsche Reparationszahlungen aufgefordert, die über die im diesbezüglichen Abkommen von 1960 festgelegten hinausgehen. Er begründete seine Forderung unter anderem mit dem deut-schen Zwangsarbeiterentschädi-gungsgesetz. Dieses Gesetz zeige, "daß die allgemeine Frage von Reparationen auch 55 Jahre nach Kriegsende politisch als nicht abgeschlossen betrachtet wird".

Bahr wie Bohl

Egon Bahr (SPD) habe, so das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus", wie Ex-Kanzleramtschef Friedrich Bohl (CDU) Akten aus seinem Büro mitgenommen, als er aus dem Staatsdienst ausschied. Im Gegensatz zum Fall Bohl handele es sich hierbei allerdings um als "streng geheim" klassifizierte Regierungsakten. Die den Moskauer Vertrag betreffenden Unterlagen hätte der Ex-Staatssekretär der Geheimregistratur übergeben müssen.