28.10.2021

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05.08.00 Kreuther Petition

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 05. August 2000


Kreuther Petition

Die unterzeichneten Mitglieder der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft haben in Wildbad Kreuth an der von der Hanns-Seidel-Stiftung veranstalteten Expertentagung "Gegen Völkermord und Vertreibung – Die Überwindung des zwanzigsten Jahrhunderts" teilgenommen. Ihre Eindrücke fassen sie in der nachfolgenden Petition zusammen, die sie an die wiedergewählte Präsidentin des BdV, Erika Steinbach MdB, und an den künftigen Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Landtagspräsident Johann Böhm, richten.

Die von der Sudetendeutschen Landsmannschaft eingeleiteten rechtlichen Schritte zur Verwirklichung des Diplomatischen Schutzes durch die Bundesregierung sollten von weiteren im BdV vertretenen Landsmannschaften eingeschlagen werden.

Ebenso sollten die Landsmannschaften gegenüber der UN-Menschenrechtskommission und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte tätig werden. Die Staatsanwaltschaften der Bundesrepublik Deutschland müssen zur Verfolgung von Vertreibungstätern im Ausland angehalten werden.

Im Hinblick auf die EU-Osterweiterung sehen die Unterzeichner eine ex tunc-Aufhebung der Benesch-Dekrete, soweit sie die Sudetendeutschen betreffen, als zwingende Voraussetzung an.

Das Ziel dieser Petition dient der Verwirklichung des Rechtes auf die angestammte Heimat, des ungehinderten Rückkehrrechtes, der Naturalrestitution des Vermögens und der Wiedergutmachung für erlittenes Unrecht wie Haft und Zwangsarbeit.

Gerhard Bräunl – Ernst Klier – Edmund Liepold – Herbert Müller

Karl Nausch – Karl Rotter – Roland Schnürch

Dr. Herbert Schreiber – Horst Schubert – Hans Slezak