28.10.2021

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19.08.00 BLICK NACH OSTEN

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 19. August 2000


BLICK NACH OSTEN

Dollars für Privatsektor

New York – Der in Ungarn geborene US-Multimilliardär George Soros und die amerikanische Regierungsorganisation Overseas Private Investment Corporation (OPIC) kündigten Ende Juli die Einrichtung eines 150-Millionen-Dollar-Fonds zur Förderung der Privatwirtschaft in Südostmitteleuropa und Südosteuropa an. Die Gelder sollen nach Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Bosnien und Albanien fließen sowie außereuropäisch in die Türkei. Serbien bleibt aus den bekannten politischen Gründen ausgeschlossen.

EU bezahlt Nato-Schäden

Brüssel – Die Europäische Kommission gab am 26. Juli die Freigabe von bis zu 20,5 Millionen Dollar für die Räumung serbischer Donauabschnitte von Brückentrümmern frei. Besonders viele Brücken waren von den Nato-Bombern im Raum Neusatz zerstört worden.

Vision einer Roma-Nation

Prag– Auf dem fünften Kongreß der Internationalen Roma-Union (IRU) in Prag ist am 27. Juli eine Resolution angenommen worden, die die Anerkennung der weltweit verstreuten Zigeuner als eigene "Nation" fordert. Der IRU-Vizechef Gejza Adam stellte außerdem die Einrichtung eines Welt-Roma-Parlaments mit Sitz in Preßburg in Aussicht und forderte einen deutschen Entschädigungsfonds für die NS-Opfer aus seiner Volksgruppe.

Politik für Minderheiten

Eisenstadt – Zur Zeit werden im österreichischen Burgenland 47 Orte mit kroatischem sowie vier mit ungarischem Bevölkerungsanteil zweisprachig ausgewiesen. Den Anfang machte Kanzler Schüssel, als er Mitte Juli in Großwarasdorf/Veliki Boristof die erste zweisprachige Ortstafel einweihte.

Wittelsbach in Ungarn

Aichach – Im bayerischen Aichach bei Augsburg ist bis zum 5. November die Ausstellung "Wittelsbach in Ungarn – Von Königin Gisela bis Königin Elisabeth" zu sehen. Die am 7. Juli eröffnete Schau im Wasserschloß Unterwittelsbach wurde von ungarischen Wissenschaftlern zusammengestellt und enthält auch Exponate zur legendären österreichischen Kaiserin und ungarischen Königin "Sissi". Diese hatte in dem erst seit kurzem wieder für die Öffentlichkeit zugänglichen Schloß einen Teil ihrer Kindheit verbracht.