20.10.2021

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26.08.00 IN KÜRZE

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 26. August 2000


IN KÜRZE

Gewalt kaum von rechts

"Angeheizt durch die öffentliche Debatte drängen immer mehr Mitläufer in die braune Terror-Szene." Diesen Vorwurf macht der renommier- te Erziehungswissenschaftler Peter Struck den politisch korrekten Betreibern dieser Debatte. Laut dem Hamburger Universitätsprofessor handele es sich bei den Mitläufern, die in einigen rechtsextremen Gruppen einen Anteil von bis zu 90 Prozent hätten, um junge Menschen ohne rechtsextreme Ideologie, die mit Gewaltakten auffallen wollten.

Schuld der EU

Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und stellvertretender Vorsitzender der CSU, wirft in einem "Focus"-Interview "der EU eine Mitverantwortung für den Zulauf, wenn nicht gar die Flucht vieler Menschen zu rechtsextremistischen Gruppierungen" vor. Durch extreme Fehler wie den Beschluß, der Türkei einen Beitrittsstatus zu geben, werde "es den Bürgern unmöglich gemacht, Europa als ihre Heimat zu empfinden".

Geldverschwendung

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller möchte seinen Mitarbeiterstab um einen grünen Staatssekretär vergrößern. Laut dem Wochenmagazin "Focus" monierten selbst die regierenden Sozialdemokraten, daß es schlecht zu den eigenen Sparpredigten passe, jetzt das Personal aufzustocken. "Als Facelifting für die Grünen ist die ganze Aktion zu teuer", wird ein nicht genanntes SPD-Vorstandsmitglied zitiert.

Nato manipulierte

Zur Rechtfertigung des KosovoKrieges habe die Nato laut dem "Spiegel" Todeszahlen manipuliert. Dieses belege der jüngste Bericht des Uno-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag. So seien laut diesem zwischen Frühjahr 1998 und Sommer 1999 höchstens 3000 albanische Zivilisten durch den Terror serbischer Polizeiverbände und Freischärler ums Leben gekommen. Von Nato- und Bundeswehrseite sei, so der "Spiegel", hingegen zeitweilig von bis zu 44 000 Toten die Rede gewesen.