17.10.2021

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30.09.00 In Kürze

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 30. September 2000


In Kürze

Entschädigung für 1972?

Nach Informationen des "Spiegel" sollen die Angehörigen der israelischen Olympioniken, die 1972 bei dem Geiseldrama während der Olympischen Spiele in München umgekommen sind, möglicherweise von Deutschland Geld erhalten. Nachdem die Klage der Hinterbliebenen gegen die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Bayern und die Stadt München auf Schadensersatz in Höhe von 14,4 Millionen Mark erfolglos geblieben sei, sei jetzt von einer "humanitären Geste" die Rede.

Bayern führt

Eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Bundesinnenministeriums besage laut dem Münchner Nachrichtenmagazin "Focus", daß der von der CSU regierte Freistaat mit einer Verbrechensaufklärungsquote von 65,3 Prozent die Rangliste der Bundesländer anführe. Das Schlußlicht sei der rot-grün regierte Stadtstaat Hamburg mit 47,2 Prozent.

Mißglückte Säuberung

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) habe laut "Focus" in seinem Versuch, die Bundeswehr von Mitgliedern nonkonformer Parteien zu säubern, eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Truppendienstgericht Süd in München habe nämlich die Forderung abgelehnt, einen Hauptmann und einen Stabsfeldwebel wegen ihres Engagements für die "Republikaner" unverzüglich zu entlassen und ihnen darüber hinaus die Pensionsansprüche zu streichen. Statt dessen bescheinigten die Richter den beiden Soldaten in der Urteilsbegründung, ihre Dienstpflichten "objektiv nicht verletzt" zu haben.

50 statt 15 Millionen

In der Regierung werde laut "Focus" davon ausgegangen, daß die Bundestagsfraktionen sich auf eine Erhöhung des Etats für den Bau des Berliner Holocaust-Mahnmals von 15 auf 50 Millionen Mark verständigen werden. Ursache für diese vermutete Aufstockung sei der neuerliche Kostenvoranschlag des Architekten Peter Eisenman.