20.10.2021

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02.12.00 IN KÜRZE

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 02. Dezember 2000


IN KÜRZE

Kritik an Scharping

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) ist von den Verteidigungspolitikern Angelika Beer (Grüne) und Günther Nolting (FDP) dafür kritisiert worden, daß er Freiwilligenarmee und "Söldnertruppe" gleichsetzte. Nolting bezeichnete Scharpings Polemik als "eine Abqualifizierung aller befreundeten Länder, die Berufsarmeen unterhalten".

 

Parteiaustritt nahegelegt

Bernd Neumann, Vorsitzender der CDU in Bremen, hat den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, aufgefordert, seine CDU-Mitgliedschaft zu überdenken.

 

"DDR war gerechter"

Die Wahl der PDS-Abgeordneten Heide Lorenz zur Bürgerbeauftragten durch den mecklenburg-vorpommerschen Landtag ist in der Kirche auf Kritik gestoßen. Sowohl der Oberkirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, Andreas Flaue, als auch der Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, Eduard Berger, kritisierten offen die Entscheidung. Die frühere Kreisvorsitzende der "Jungen Pioniere" hatte erst unlängst die DDR als "unfreier, aber gerechter" gelobt.

 

Ignatz-Bubis-Brücke

Petra Roth (CDU), Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, wird am 12. Dezember in einer Zeremonie, die laut einem ihrer Mitarbeiter in enger Abstimmung mit der jüdischen Gemeinde erfolgen wird, die Obermainbrücke in Ignatz-Bubis-Brücke umbenennen. Der Einspruch des zuständigen Ortsbeirates, der Widerstand einer Bürgerinitiative und das Votum der CDU für eine Umbenennung eines Platzes im Westend haben hieran nichts geändert.

 

Christen in Palästina

Der lateinische Patriarch und katholische Erzbischof Michel Sabbah hat die Israelis bei einem Besuch in Beit Jala aufgefordert, den Beschuß christlicher arabischer Dörfer einzustellen und alles besetzte Land an die Palästinenser zurückzugeben. Offiziell erklären sich "Christen im Heiligen Land als Nachfahren der kanaanitischen Stämme, die seit Urzeiten Palästina bewohnt haben", mit ihren moslemischen Mitbürgern im palästinensischen Nationalkampf solidarisch.

 

52 000 Vergewaltigungen

Südafrika leidet unter einer der höchsten Vergewaltigungraten der Welt: 52 000 Delikte jährlich. Opfer sind meist junge Mädchen. Dagegen demonstrierten jetzt in Kapstadt mehr als 2000 Männer.