08.08.2022

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27.01.01 Briefe an die Redaktion

© Das Ostpreußenblatt  / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 27. Januar 2001


Briefe an die Redaktion:


Generationenbetrug

Betr.: Folge 1/01 – "Eine Generation wird betrogen"

Es ist nicht die erste deutsche Generation, die betrogen wird, wobei ich an die Generation derer denke, die zu jung waren, um an der Wahl Hitlers beteiligt zu sein, dann aber alt genug wurden, um auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges für Deutschland zu sterben, als Verwundete zu überleben oder als Kriegsgefangene bei den Siegern Zwangsarbeit zu leisten. Diesen Betrogenen ist bis heute Gerechtigkeit versagt geblieben.

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine erstaunliche und auch deprimierende Entwicklung vollzogen. Nachdem nach 1945 und den Erfahrungen der NS-Zeit die Demokratie als beste Staatsform weitgehend anerkannt und gewünscht wurde, erleben wir nun eine schleichende Rückentwicklung zu einem Obrigkeitsstaat mit Denkverboten und mangelndem Vertrauen in seine Rechtsstaatlichkeit. Das scheint damit zusammenzuhängen, daß die 1989 am Boden liegende Linke mit aller Kraft und allen Mitteln an die Macht strebt, wobei die Rechte möglichst für alle Zeit ausgeschaltet werden soll.

An die Stelle der Diskussion und der Überzeugung im Austausch der Argumente und Meinungen sind Tabus, Denkverbote und Gerichte getreten, denen weitgehend gleichgeschaltet scheinende Medien zuarbeiten. Wohin soll dieser Weg führen? Ungutes und Besorgnis Erregendes läßt sich erahnen.

Gero Weiß, Berlin-Wilmersdorf

 

 

Es ist erwiesen

Betr.: Folge 50/00 – "Tatsachen ohne Schlußstein"

Ich verstehe nicht, warum um den Fackelmännerbefehl so viel Theater gemacht wird. Es ist schließlich erwiesen, daß sowjetische Partisanen in deutschen Uniformen hinter der Front an ihren eigenen Landsleuten viele Verbrechen begangen haben. Stalin war jedes Mittel recht, uns Deutsche in Mißkredit zu bringen.

Fakt ist, und das wird leider von unseren Pseudohistorikern und Pseudowissenschaftlern nie erwähnt, diese in deutschen Uniformen verübten Partisanengreuel an der russischen Zivilbevölkerung werden heute ausnahmslos den deutschen Einsatzgruppen angelastet und bildeten auch die Grundlage für die Anti-Wehrmachtsausstellung, dieses schändliche Machwerk von Heer und Reemtsma.

Günter Hellmich, Wolfenbüttel

 

 

Vegetationskunde

Betr.: Jubiläum für die Vegetationskunde von Ostpreußen 2001

In Allenstein erschien 1931 die "Vegetationskunde von Ostpreußen" von Dr. H. Steffen. Herausgeber war die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen. In diesem prächtigen Buch ist uns Ostpreußen vegetationskundlich einzigartig erschlossen. Mit Vergleichen zur Situation in den heutigen Verwaltungsgebieten der drei Verwaltungsstaaten kann man sich ein präzises Bild machen, wobei die nationalparkmäßige Gestaltung Masurens doch recht lobenswert ist. Hoffen wir, daß das ostpreußische Land gut erhalten bleibt. Weder Industrialisierung noch Nichtbewirtschaftung sollen das Gesamtbild beeinträchtigen.

Udo Hammelsbeck, Drübeck im Harz

 

 

Ungleiche "Bevölkerungstransfers"

Betr.: Folge 1/01 – "Ostpolen und Ostdeutsche"

Der obengenannte Beitrag von Martin Schmidt hat mir Unbehagen bereitet. In einer Zeitung wie dem Ostpreußenblatt hätte ich unter der Überschrift "Ostpolen und Ostdeutsche" einen Vergleich beider "Bevölkerungstransfers" erwartet, die doch so unterschiedlich beschaffen waren und als einzige Gleichheit die haben mögen, daß es immer grausam ist, einen Menschen von seiner Heimat gewaltsam und für immer zu trennen, gleich ob diese Herkunftsregion arm oder reich oder wie auch immer beschaffen ist.

Hier aber zitiert der Verantwortliche eine – gewiß bewegende – Verschleppungsgeschichte aus einem Buch, das offenbar eben nicht nur der "drohenden Amputation unseres historischen Gedächtnisses entgegenwirken" soll, sondern, da hier kommentarlos wiedergegeben, den politisch erwünschten Eindruck der Gleichsetzung der "Umsiedlung" von Polen und Deutschen vertiefen soll, jenes "die Polen wurden auch vertrieben", mit dem Außenstehende und/oder Resignierte beruhigt und gewissermaßen zur Sicht des gerechten Ausgleichs oder der mitfühlend-begründeten Hinnahme des Geschehenen veranlaßt werden sollen.

Stephanie Heidelmeyer, Alzenau

 

 

Scharfe Kritik aus Lettland

Betr.: Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Die Lettische Volksgemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V. begrüßt das obengenannte Gesetz vom 2. August 2000.

Es fällt uns als Letten allerdings schwer, das Verfahren zu verstehen, welches für die Auszahlung der hierfür vorgesehenen Geldbeträge vorgeschrieben wurde. Der moralischen Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland gegenüber den baltischen Opfern des Nationalsozialismus wird nicht Rechnung getragen, wenn sie gezwungen werden, die Anträge in Minsk und insbesondere in Moskau, der Hauptstadt der ehemaligen Sowjetunion, zu stellen. Die Okkupation der Baltischen Staaten durch die UdSSR dauerte 50 Jahre und hinterließ schwere Schäden bei der Bevölkerung.

Die völkerrechtswidrige Annexion Estlands, Lettlands und Litauens ist von der Bundesrepublik Deutschland nie anerkannt worden, und es befremdet daher, daß das Gesetz hinsichtlich der Antragstellung das Baltikum als Teil der ehemaligen Sowjetunion betrachtet und daß dortige Organisationen über die Anträger aus den Baltischen Staaten entscheiden werden. Der davon betroffene Personenkreis hat dafür kein Verständnis und auch kein Vertrauen, daß im Zuge der Bearbeitung der Anträge ihre Belange in Minsk oder Moskau tatsächlich berücksichtigt werden.

Die Lettische Volksgemeinschaft ist seit 1946 in Deutschland tätig und erhielt seit der Gründung der Bundesrepublik von dieser stets eine große moralische und materielle Unterstützung, deren Zweck die Wahrung der nationalen Identität Lettlands war. Nur wenige Staaten haben der schweren Lage des von der Sowjetunion besetzten Baltikums so viel Verständnis entgegengebracht wie die Bundesrepublik Deutschland. Die von uns beanstandete Regelung überrascht, weil sie der bisherigen Haltung der Bundesrepublik widerspricht und die Menschen in den drei Baltischen Staaten benachteiligt.

Dr. Andris Zemitis und Arturs Cipulis, Münster, Vorsitzende des Präsidiums beziehungsweise Vorstandes der Lettischen Volksgemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

 

Gleichbehandlung aller Deutschen

Betr.: Folge 2/01 – "Das Kartell des Schweigens"

Irren ist menschlich, bei jungen Menschen besonders, und – da es ihnen an Lebenserfahrung mangelt – auch zu verzeihen, wenn es denn klar und offensichtlich ist, daß sie ihren Jugendsünden abgeschworen haben.

Der gegenwärtige Außenminister war nicht mehr gar so jung (27/28), als er auf Gewalt und Haß gegen unseren Staat und seine Ordnung gesetzt hatte, und er war auch nicht nur Mitläufer, sondern hat angeheizt und angetrieben, war Brandstifter.

Daß die Akten des Staatsschutzes über den Gewalttäter Fischer verschwunden sind, diskriminiert ihn und die am Verschwinden dieser Akten Interessierten. Man wird dadurch zu der Vermutung gezwungen, daß der "Dreck am Stecken" beachtlich gewesen sein muß.

Wenn man trotz dieser Vorgeschichte dem heutigen Außenminister Einsicht und Wandel zugestehen will und sogar preist, wie von Rot und Grün zu hören, dann stellt sich für uns Bürger die Frage, wie es denn um die Gleichbehandlung aller Deutschen bestellt ist.

In meiner Ausbildungskompanie der Waffen-SS im Sommer 1943 waren nur 17- und 18jährige Freiwillige. Viele von ihnen sind nicht aus dem Krieg zurückgekommen. Ich kannte unter diesen meist jungen Idealisten niemanden, dem ich zugetraut hätte, daß er auf andere Menschen einschlägt oder Steine auf sie wirft. Völlig unvorstellbar ist es mir, auf am Boden Liegende mit den Füßen zu treten.

Wer dem älteren Fischer verzeihen will und glaubhafte Wandlung zugesteht, der muß dies endlich und ohne Einschränkung auch bei diesen ehemaligen jungen Soldaten tun, und das mit weitaus größerer Berechtigung.

Werner Meischel, Berlin

 

 

Begriffsverwirrung

Betr.: Folge 49/00 – ",Die wahren Erlebnisse …’"

Im Text von Ruth Kibelkas Buch "Ostpreußens Schicksalsjahre. 1944–1948" erscheint "SBZ" (wer kennt dieses Kürzel noch?) statt Mitteldeutschland. Hier rächen sich die bewußte Verwirrung der Begriffe und die immer wieder schwammig angewandten Bezeichnungen für alle Dinge. So kommt es wohl auch, daß man in der Öffentlichkeit nur etwas von den "Wolfskindern" hört, die noch die Kraft hatten, zu den Litauern zu gelangen, und nichts von den übrigen 5 000 deutschen Waisenkindern, die aus der Stadt Königsberg und den umliegenden Gebieten im Oktober 1947 nach Mitteldeutschland ausgesiedelt wurden. Meine Mutter hatte bestimmt einen Ausreiseantrag gestellt, denn sie schrieb mir am 2. Februar 1947 von einer bevorstehenden Entscheidung. Diese Entscheidung traf dann irgendwann ihr Tod, und von keiner Stelle kann ich eine Auskunft erhalten! Diese Unterlagen über die Königsberger sind wohl immer noch "geheim"? Daß es keine gibt, kann ich nicht glauben (Lew Kopelew: "Aufbewahren für alle Zeit"). Daß ich die Worte "Völkerrecht, Menschenrecht, Menschenwürde" und ähnliches nicht mehr hören kann, ist wohl verständlich?

Ilse Neumann, Hamburg

 

 

Präventivschlag

Betr.: Folge 43/00 – "Stalin wollte den Angriffskrieg"

Zum obengenannten Artikel muß ich Ihnen gratulieren. Daß Stalin den Angriffskrieg wollte, kann ich als ehemaliger Pilot in einem Kampfgeschwader des Mittelabschnitts nur bestätigen. Ich gehörte mit meiner Besatzung am frühen Morgen des 21. Juni 1941 zu den ersten, welche die Grenze überflogen. Was wir in den ersten Tagen und Wochen erlebten, war so ungeheuerlich, daß es fast unglaublich klingt. Wir zerstörten tausende Maschinen der Sowjet-Luftwaffe und Panzerverbände. Die zunächst angezweifelten Zahlen wurden beim Vormarsch der Truppen oft noch als zu niedrig ausgewiesen. Und die Flugplätze hatte es vorher auch nicht gegeben (Aufklärer).

Diese Armee war nicht auf Verteidigung, sondern auf Offensive ausgerichtet. Hätten wir nicht den Präventivschlag Ende Juni durchgeführt, wäre diese Armada in sechs oder acht Wochen über uns hergefallen und wäre über Deutschland hinweggerollt.

Horst Karl Schulz, Gronau

 

 

Glaubenskämpfe

Betr.: Folge 42/00 – Leserbrief "Tannenberg" und Folge 52/00 – Leserbrief "Kein germanischer Bruderkrieg"

Wer alles glaubt, was übereinstimmend in den Geschichtsbüchern steht, weiß nichts von Geschichtsfälschung. Wer alles glaubt, was wohlmeinende Nationalisten gegen die herrschende Geschichtsschreibung veröffentlichen, ist ebenfalls nicht kritisch genug. Aber was immer man glaubt, man sollte nicht die Meinung anderer mit Vokabeln wie "völliger Unsinn" oder "Geschichtsklitterung" abtun.

Die Wahrheit liegt durchaus nicht immer in der Mitte, hier aber vermutlich. Keramik-Bodenfunde beweisen, daß aus dem Osten neue Völkerschaften nach Westen vorgerückt waren. Anzunehmen ist aber auch, daß im Zuge der Völkerwanderung diese bereits mit Ostgermanen vermischt waren und daß man die Ostgermanen dort nicht vertrieb oder vernichtete. Außerdem ging es jahrhundertelang auch weniger um Kämpfe zwischen Völkern, sondern zwischen Christen und Heiden. Die breiten Gesichter in Osteuropa dürften slawisches Erbgut sein, die schmalen Gesichter germanisches.

Otto Tamman, Hamburg

 

 

Zu kalt für Ratten

Betr.: Folge 51/00 – "Und immer wieder hoffen"

Interessiert las ich den Bericht von Erika Sakowski im Ostpreußenblatt, weil ich selber von 1943 bis 1949 im Ural, und zwar in Asbest, Resch, Swerdlowsk, Katnikow und Wolschanka war. Erstaunt war ich allerdings über jenen Teil des Beitrages von Erika Sakowski, in dem sie über Ratten im Lager berichtet. Ich habe in den viereinhalb Jahren, in denen ich hinterm Ural leben mußte, nicht eine Ratte gesehen. Wo sollten sich auch Ratten bei meterhohem Schnee und tiefgefrorenem Boden sieben Monate lang aufhalten? Der Winter hinter dem Ural ist durchgehend frostig zwischen 20 und mehr als 30 Minusgraden. Da hält sich keine Ratte. Jedenfalls nicht dort, wo ich war.

Heinz Glogau, Brandenburg

 

 

Sonderbriefmarke

Betr.: 300 Jahre Gründung des Königreichs Preußen

Allen zeitgemäßen Abneigungen entgegen war es wohl nicht zu umgehen, sich des 300. Jahrestages der Gründung Preußens am 18. Januar 1701 mit einer Briefmarke zu erinnern. Darauf der wilhelminische Reichsadler, die – heraldisch – rechte Schwinge durch den Markenrand gestutzt, verstümmelt, abgeschnitten. Oder sollte das symbolisch für die verlorenen deutschen Ostgebiete gelten? Die Jahreszahlen in Hunderterfolge 1701–1801–1901–2001. Wäre es nicht sinnvoller gewesen 1701–1813–1945–2001 zu nennen: Gründungstag – Befreiungszeit nach Napoleon – formelle Auflösung des Staates Preußen und immer noch 2001 der ungebrochene ideelle Bestand Preußens. Ob der Künstler des Briefmarkenentwurfs in dieser geschichtslosen Zeit diese Gedanken aufbringen konnte?

Hans-Jürgen Dreyer, Reinbek

 

 

Objektiv-kritisch

Betr.: Folge 48/00 – "Rechtsstaat hat erneut verloren" und Folge 49/00 – "Karlsruhe sanktioniert Unrecht"

Es ist ausgesprochen erfreulich, daß das Ostpreußenblatt zu dem Polit-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 22. November 2000 gleich zweimal objektiv-kritische Kommentare publiziert hat. Den teilweise brav nach Proporz ihrer Berufung abstimmenden Richtern ging es ausschließlich darum, den Bundeshaushalt zu schonen – kein kritisches Wort aus Karlsruhe über Fehlleitungen vor allem bei Transferleistungen in Höhe von zig Milliarden alle Jahre wieder. Die Finanzierbarkeit rangierte bei den für die Beachtung rechtsstaatlicher Grundsätze zuständigen Richtern eindeutig vor dem Recht – markantes Zeichen für einen Unrechtsstaat, der davon ausgeht, daß gesetztes Recht, sprich hier: die heute gegebenen Gesetze zur Beseitigung der SBZ/DDR-Verbrechen, kein Unrecht sein kann.

Zwei Bemerkungen zum Beitrag "Karlsruhe sanktioniert Unrecht" von Heiko Peters: Die "Gleichheit vor dem Gesetz" finden wir nicht im Artikel 1 Grundgesetz (GG), sondern erst unter Artikel 3. Peters Hinweis auf Artikel 25 GG könnte zu Mißverständnissen führen: Im Artikel 25 heißt es in Satz 2: "Sie (die Regeln des Völkerrechts) gehen den Gesetzen (der BR Deutschland) vor …". Damit ist laut Verfassungsprovisorium Grundgesetz eindeutig normiert, daß das Völkerrecht Priorität vor deutschen Gesetzen hat – hier also: völkerrechtswidrige (genau wie naturrechtswidrige) Gesetze sind nichtig, haben keine Rechtswirksamkeit.

Dr. jur. Hans Georg Hess, Wunstorf-Idensen

 

 

An Profil gewonnen

Betr.: Jahresbilanz

Die etwas ruhigeren Tage "zwischen den Jahren" bieten die Gelegenheit, eine Bilanz über die vergangenen zwölf Monate zu ziehen – über eigene und fremde Leistungen. Als Publizist sind mir informative und meinungsbildende Zeitungen sehr wichtig. In diesem Sinne freue ich mich, Ihnen sagen zu können, daß Das Ostpreußenblatt durch den neuen Chefredakteur Hans-Jürgen Mahlitz an Profil gewonnen hat und eine konservative, bürgerliche Zeitung für Deutschland ist, die auch im Internet ihren Platz findet. Dieser Weg sollte auf jeden Fall weiter beschritten werden, meine Unterstützung hat er.

Stefan Winckler M.A., Schöllkrippen

 

 

Eine wahre Wohltat und Licht in der Dunkelheit

Betr.: Ostpreußenblatt

Euer Ostpreußenblatt ist Spitze! Ich freue mich immer sehr darauf. Ein Verwandter, der Ostpreuße ist, hob sie mir immer auf. Wenn ich auf Besuch kam, konnte ich immer einen ganzen Packen mitnehmen. Nur die Sache war die, er wohnt in Bramsche und ich in Ostfriesland. Jetzt habe ich mich so an das Ostpreußenblatt gewöhnt, und da ich gerne zu den jeweiligen aktuellen Themen gleich informiert sein möchte, abonniere ich sie jetzt selbst. Hier abonniert man die Wahrheit, keine Spur von politisch korrekter Heuchelei und Verschweigen. Und so vielseitige Themen! Wenn unsere Politiker doch so eine klare Linie vertreten würden! Aber da sind nur korrupte, selbstgefällige Lügner, ewige Büßer und Ja-Sager, die meinen, sich das Wohlgefallen anderer Staatsmänner zu erhalten, wenn sie zu allem Ja sagen und für alles und alle Welt zahlen. Die Anliegen des deutschen Volkes sind ihnen aber völlig egal. Dessen Funktion besteht darin, sie zu wählen. Jedes Volk darf Nationalstolz haben, nur das deutsche nicht, was könnte wohl das Ausland von uns denken! Nein, diese Politiker wähle ich nicht mehr. Bei all diesen Ärgernissen ist diese Zeitung eine wahre Wohltat und Licht in der Dunkelheit. Von Vater, der Schlesier war, weiß ich, wie schwer es für Euch ist, die Heimat zu verlieren und wie sehr Ihr sie noch liebt. Vater kam aus amerikanischer Gefangenschaft in der Tschechoslowakei zuerst nach Schleswig-Holstein und dann verschlug es ihn nach Ostfriesland, wo er 1949 meine Mutter heiratete. Er sah seine Heimat nie wieder, aber Gott sei Dank lebten in unserem Dorf viele seiner Landsleute, mit denen er sich gerne austauschte. Es ist unsere Pflicht, allen nachkommenden Generationen zu erzählen, daß es damals im Deutschen Reich in den Ostgebieten Menschen gab, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und nicht etwa umgesiedelt wurden, weil dieses Gebiet Russen oder Polen gehört hätte.

Schwanette Jäschke, Boen

 

 

Ausgezeichnet

Betr.: Folge 1/01 – "… und der Zukunft zugewandt"

Die Weihnachtsansprachen unserer Bundes-Oberschwätzer sind wirklich nicht wert, auch nur eine Minute dafür zu opfern. Der Neujahrsartikel des Herrn v. Gottberg dagegen ist wieder einmal ausgezeichnet verfaßt und trifft den Nagel auf den Kopf. Respekt, Herr v. Gottberg!

Hans Thiel, Erlangen

 

 

Glaubwürdig

Betr.: Folge 1/01 – "… und der Zukunft zugewandt"

Es ist wohltuend, die glaubwürdige Analyse von Wilhelm v. Gottberg auf Seite 1 im Ostpreußenblatt lesen zu können. Hier werden Fakten in der gesellschaftlichen Entwicklung aufgezeigt, die endlich korrigiert werden müssen: "Die Gewalttätigkeit in unserem Land wird (…) noch zunehmen". Und: "Wer annimmt, daß junge Menschen nach Durchlaufen der Schule ihre Gewaltbereitschaft (…) ablegen, geht fehl."

Richtig, hier liegt die Wurzel eines Übels: Der Staat, die Parteien, versäumen die Zielsetzung "Idealismus", "Mitmenschlichkeit" in der Volksgemeinschaft. Und der Sprecher der Landsmannschaft mahnt zu Recht: "… was uns bei weiterer Zuwanderung blüht. Der Zusammenstoß der Kulturen in unserem Land wird nicht friedlich verlaufen."

Henning Wolff, Burg auf Fehmarn

 

 

Eine sehr interessante Reportage

Betr.: Folge 49 – "Die Ohrfeige von Sebnitz"

Die obengenannte Brennpunktreportage von Hans Heckel fand ich sehr interessant, weil ähnliche Dinge wie jene, die der Autor beschrieb, auch bei uns in Greifswald passiert sind.

Binnen kurzer Zeit wurden in der Innenstadt zwei Obdachlose zu Tode getrampelt und die Tat ins rechte Schubfach abgelegt. Folge: Schweigemärsche, Proteste, Spendenaufrufe und so weiter, aber nichts Greifbares über die Täter. Das kam mir spanisch vor, und ich fragte meine Bekannte, die im Gerichtsmedizinischen Institut arbeitet, ob sie etwas Genaueres wüßte. Klar, sagte sie und nannte mir die Namen der Täter, Jugendliche wie Du und ich, die vor lauter Langeweile nachts durch die Straßen ziehen und den ultimativen Kick suchen. Meine Bekannte arbeitete übrigens seit zwanzig Jahren im Institut und sagte, sie hätte noch nie eine dermaßen zerschundene Leiche wie die des zuerst getöteten Stadtstreichers gesehen. Bis heute wurde kein Wort über die Täter, die den Behörden bekannt sind, veröffentlicht. Es ist, als wären sie Phantome. Statt dessen werden Märsche gegen die Rechte Gewalt organisiert. Dann das nächste Opfer, unmittelbar vor der Mensa, nahe dem Boulevard – brutal zu Tode getreten. Und wieder waren es zuerst Rechte und später Phantome. Genau auf der Stelle, wo der Mann umkam, wurde ein paar Tage später ein Imbißstand eingerichtet, der Weihnachtsmarkt hatte seine Pforten geöffnet.

Es ist also genau so, wie Herr Heckel im letzten Satz schreibt, "in M/V haben die Verfassungsschützer laut Order nur mehr nach rechts zu blicken". Bitte noch mehr solche entlarvenden Brennpunkte.

Rudolf Kollhoff, Kirchdorf

 

 

Einladung an alle

Betr.: Fremde in Deutschland

Fremde sind Freunde – wir laden sie alle zu uns ein; und wenn sie wollen, dürfen sie alle bei uns bleiben. Damit sie sich bei uns zurechtfinden und die Sozialämter nicht verfehlen, richten wir für sie Beratungsstellen ein.

Horst E. Brachtel, Stelle

 

 

Kompliment

Betr.: Ostpreußenblatt

Ein großes Kompliment für die Zeitung. Meine Frau und ich sind begeistert, weil Sie sich ehrlich mit den Problemen der Zeit auseinandersetzen.

Erwin Samariter, Karlsburg

 

Es tut sich etwas

Betr.: Ostpreußenblatt

Seit einiger Zeit fällt mir auf, daß sich beim Ostpreußenblatt etwas tut! Offen gesagt, hielt ich Ihre Zeitung bisher für ein wenig verstaubt, vielleicht sogar spießig (wenngleich ich selber bereits bei Ihnen publizieren durfte). Aus Gesprächen mit Bekannten meines Jahrgangs (1970) weiß ich, daß das "neue" Ostpreußenblatt auch und gerade bei Jüngeren gut ankommt Weiter so!

Arnd Klein-Zirbes, Königswinter

 

 

Immer spannend

Betr.: Ostpreußenblatt

Seit kurzem bin ich Bezieher des Ostpreußenblattes, dessen Erscheinen ich immer mit Spannung erwarte und dessen Lektüre mich hoffen läßt, daß Deutschland noch nicht verloren ist. Ich selber bin kein Ostpreuße, zu den Vorfahren meiner Frau gehört jedoch der Generalsuperintendent von Ostpreußen, Oberkonsistorialrat Dr. Borowski, der Seelsorger der Königin Louise. Dr. Borowski hat am 18. Januar 1816 die Predigt zur Friedensfeier in der Schloßkirche gehalten.

Dr. H. Bolte, Wietze

 

 

Pannonicus ist gut

Betr.: Ostpreußenblatt

Euer Pannonicus ist gut. Lächerlichkeit tötet die Großmäuler von Politikern am schnellsten und diskreditiert sie in den Augen der denkenden Bevölkerung.

Horst Polakowski, Gernsheim

 

 

Gratulation

Betr.: Allgemeine Entwicklung des Ostpreußenblattes

Als langjähriger, aus Zeitgründen allerdings nur unregelmäßiger Leser des Ostpreußenblattes möchte ich der Redaktion unter ihrem neuen Chefredakteur ausdrücklich zur positiven Entwicklung des Blattes gratulieren. An der Schwelle zum neuen Jahrtausend wurde damit das Fundament für eine erfolgreiche Entwicklung Ihres Blattes gelegt. Obwohl ich beruflich sehr angespannt bin und bei mir nicht selten sogar die hiesige Regionalpresse aus Zeitgründen ungelesen bleibt, erwäge ich angesichts der deutlichen Niveausteigerung ein Abonnement des Ostpreußenblattes. Bleiben Sie weiterhin zeitgemäß in der Blattgestaltung und wertebewußt in den Inhalten. Gerade in den aktuellen Diskussionen und dem Klima der geistigen Intoleranz und medialen Hatz vieler Zeitgeist-Medien bietet das Ostpreußenblatt einen der wenigen Lichtblicke in der deutschen Presselandschaft.

Ronald Schroeder, Leubsdorf

 

 

Realistisches Bild

Betr.: Folge 1/01 – "… und der Zukunft zugewandt"

Wilhelm v. Gottberg zeichnet ein ziemlich düsteres aber realistisches Bild von Deutschlands Zukunft und sieht einen Ausweg darin, daß sich in Zukunft Menschen in Deutschland finden, die Fichtes angeführten Ausspruch zur Leitlinie ihres politischen Handelns machen.

Die Schweiz hat fünf Grundsätze von Nikolaus von Flue (1417–1487) in ihre Verfassung aufgenommen. Er hat sie den Abgesandten, die ihn in einer schweren innenpolitischen Krise um Rat fragten, nach Gebet um Weisheit diktiert. Sie gelten noch heute und haben der Schweiz Einheit und Frieden, Ansehen und Wohlstand gebracht. Es wäre ein Segen, wenn sie auch in unserm heutigen Deutschland zur Geltung kämen.

Sie lauten: Haltet zusammen, denn in Einigkeit seid Ihr stark. Macht den Zaun nicht zu weit, damit Ihr Eure Freiheit genießen könnt. Mischt Euch nicht in fremde Händel, verbindet Euch nicht mit fremder Herrschaft. Fanget keinen Krieg an; so man Euch aber Eure Freiheit raubt, kämpft mannhaft dafür. Was die Seele für den Leib, das ist Gott für den Staat. Wenn die Seele aus dem Leib weicht, dann zerfällt er. Wenn Gott aus dem Staat getrieben wird, ist er dem Untergang geweiht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Eva-Maria Heimberger, Langenburg

 

 

Mahnender Appell

Betr.: Folge 2/01 – "Zivilcourage und ,achtbare Leute’"

Dem Inhalt der Darlegungen stimme ich in allen Punkten ausdrücklich zu, denn der mahnende Appell betrifft eine bedauerliche Haltung, die leider wohl die Mehrheit der Deutschen von heute prägt und den Interessen unseres Landes sehr schadet. Wenn auch andere Zeitungen den Mut zu solch offenen Worten fänden, wäre das zu begrüßen.

Rudolf Kähler, Berlin

 

 

Voller Interesse

Betr.: Ostpreußenblatt

Meine Frau, als gebürtige Ostpreußin, hat Ihr mutiges Blatt aboniert und wir warten jeden Freitag voller Interesse auf die neue Ausgabe.

Hans Hoffmann, Arnsberg