26.01.2022

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05.05.01 Zitate

© Das Ostpreußenblatt / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 05. Mai 2001


Zitate

"Um die rot-rote Option der SPD schmackhaft zu machen, entschuldigen sich jetzt die gewendeten Kinder Ulbrichts und Honeckers für die blutig erzwungene Vereinigung von KPD und Sozialdemokraten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) 1946. Dieser nüchtern kalkulierte Kniefall vor der jahrzehntelang mit allen Mitteln bekämpften Sozialdemokratie kommt Schröder gelegen. Er hat ja auch weitsichtig seinen Teil zur Aufwertung der PDS als Koalitionspartner in den Ostländern beigesteuert, indem er massive Vorbehalte dagegen ignorierte. (…)

Der Kniefall der PDS wird zur Bewährungsprobe für eine SPD, von der man seit dem Godesberger Programm eigentlich erwartet, daß sie von sozialistischen Experimenten endgültig die Nase voll hat."

Ulrich Clauß, "Die Welt" vom 19. April 2001

 

 

"Die Gründung und Formierung der SED wurde auch mit politischen Täuschungen, Zwängen und Repressionen vollzogen."

Erklärung der PDS

 

 

"Die Entschuldigung der PDS ist ebenso spät wie nötig."

Franz Müntefering, Generalsekretär der SPD

 

 

"Die Sozialdemokraten haben keinen Grund, sich süffisant über die Vergangenheitsdiskussion innerhalb der PDS zu mokieren. Auch die haben Leichen im Keller."

Gabi Zimmer, Bundesvorsitzende der PDS

 

 

"Da ich sicher war, daß die PDS unter der Führung von Bisky und Gysi mehr und mehr eine sozialdemokratische Partei würde, strebte ich als SPD-Vorsitzender langfristig einen Zusammenschluß beider Parteien an."

Oskar Lafontaine, ehemaliger Bundesvorsitzender der SPD

 

 

"In der PDS haben (…) sowohl Menschen einen Platz, die der kapitalistischen Gesellschaft Widerstand entgegensetzen und die gegebenen Verhältnisse grundsätzlich ablehnen, als auch jene, die ihren Widerstand damit verbinden, die gegebenen Verhältnisse positiv zu verändern und schrittweise zu überwinden."

"Grundlinien (…) der Überarbeitung und Neufassung des Parteiprogramms"

 

 

"Es darf nicht vergessen werden, daß der Ideologie nach der Kommunismus eine Gesellschaftsordnung darstellt, in der die wichtigsten Bedürfnisse auch dann befriedigt werden sollen, wenn die Menschen nicht arbeiten. Im Land zwischen Elbe und Oder brach nach dem Ende der SED-Herrschaft die Ära einer vergleichbaren Ordnung an."

Jerzy Mackow, polnischer Politologe und Dozent an der Europa-Universität Viadrina

 

 

Die Freiheit, die ich meine ...

Den Menschenrechten geht es schlecht,

es ist fürwahr zum Flennen:

Dem Menschen will man nun das Recht

auf Faulheit aberkennen!

Ob Haider dies ersinnnen ließ

im Land der Hohen Tauern?

War’s Ostalgie vom Paradies

der Arbeiter und Bauern?

Gefehlt! Hier sann ein Demokrat,

man sagt, ein sozialer:

Nicht Nehmer nämlich wünscht der Staat –

beim Fiskus zählen Zahler!

Der hirngewaschene Statist

spürt Weltenbilder krachen:

Wenn Faulheit keine Freiheit ist,

wird frei die Arbeit machen?

Pannonicus