16.04.2024

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
02.06.01 Die ostpreußische Familie

© Das Ostpreußenblatt / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 02. Juni 2001


Die ostpreußische Familie
Leser helfen Lesern
Ruth Geede

Lewe Landslied,

heute geht es wieder mal um Ahnenforschung. Die können wir zwar in des Wortes wahrer Bedeutung nicht betreiben, aber doch die Weichen stellen. Denn die Wurzeln ostpreußischer Familien sind weit verzweigt, und so hoffen unsere Familienforscher in eigener Sache, daß manch ein Leser auch einen der gesuchten Vorfahren unter den seinen hat. "Micht meeglich sein!" möchten wir auf gut ostpreußisch hoffen.

So für Ursula Westpfahl, eine geborene Lamowski. Steinchen für Steinchen setzt sie zum Familienmosaik zusammen. Aber da klaffen doch noch erhebliche Lücken, und es dürfte schwer sein, sie aufzufüllen, weil sie weit zurückführen. Wer hat unter seinen Vorfahren folgende Personen: Paul Lamowski, * 1772, und MIchael Plotzitzka, * 1859, beide aus Buszken – Caroline Fabian, * 1800, aus Kobilinnen – Caroline Sokolowski, * 1815, und Adam Schedlinski, * 1800, beide aus Königswalde – Ludwig Brodowski, * 1800, aus Ebenfelde. Die Geburtsdaten sind Zirkaangaben. Mit vielen Fragezeichen versehen tauchen die Namen Nikulka, Sanio und Dannowski aus Brodowen auf. Wer kann hierzu Auskunft geben? (Ursula Westpfahl, Am Stadion 17 in 16831 Rheinsberg.)

Nicht ganz so weit in die Vergangenheit zurück führt der Wunsch von Wolfgang Ludwig – immerhin "nur" bis zu seinen ostpreußischen Urgroßeltern. Nachdem bisher alles Suchen vergeblich war, hofft er nun auf unsere Ostpreußische Familie. Sein Urgroßvater Daniel Buslapp verstarb vor 1912 in Bittehnen (Bienendorf, Kirchspiel Popelken/Markthausen). Seine etwa um 1850 geborene Ehefrau Erdmuthe, geb. Raudszus, die aus Korehlen stammen soll, starb zwischen 1913 und 1916 ebenfalls in Bittehnen. Interessiert ist Herr Ludwig nun an allen Informationen über die Namensträger Buslapp und Raudszus aus dem Kirchspiel Popelken (Markthausen). Er hofft, etwas über die betreffenden Familien erfahren zu können. (Wolfgang Ludwig, Woord 21 in 48366 Laer.)

Zwar stammen die Vorfahren von Siegfried Mirwald aus der Bukowina und ursprünglich aus Böhmen, aber er sucht alle Träger dieses Namens, wobei es sich auch um veränderte Formen handeln kann wie Mierwald, Mürwald, Mörwald, Mehwald usw. Die Schreibweisen richteten sich ja früher nach der Aussprache oder dem Gehör der Aufschreibenden. Auch in Ostpreußen gab es Familien dieses Namens, und so bittet Herr Mirwald diese, sich bei ihm zu melden, damit er sich einen Überblick verschaffen kann. Er möchte gerne eine Gesamtübersicht erstellen. Für Belege in Form von Kopien von Ahnentafeln und Urkunden wäre er dankbar. (Siegfried Mirwald, Briefzeile 7 in 45279 Essen.)

Ihr Vater hat nicht viel von seiner Familie erzählt, da er meinte, es seien doch alle tot – aber das wollte Waltraut Hartmann, geb. Matern, nie glauben. Denn Friedrich Matern, * 27. September 1902 in Zinten, hatte nach seinen eigenen Angaben neun Geschwister, ein Bruder hieß Hermann. Aus seiner ersten Ehe mit Anna, geb. Maus stammen die Kinder Hugo, * 1936 in Zinten, Erika, * 1937 in Bladiau, und Horst, * 1940 in Zinten. Anna Matern, die einen Sohn Helmut mit in die Ehe brachte, soll bei einem Bombenangriff umgekommen sein. Waltraut Hartmann aus der zweiten Ehe von Friedrich Matern sucht nun nach Verwandten aus der väterlichen Linie, die es mit Sicherheit geben dürfte. (Waltraut Hartmann, Mittelstraße 35 a in 39326 Hermsdorf.)

Eure

Ruth Geede