19.08.2022

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17.11.01 Blick nach Osten

© Das Ostpreußenblatt / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 17. November 2001


Blick nach Osten

Gedenken in Rudolfsgnad

Rudolfsgnad - Donauschwaben aus aller Welt nahmen am 4. November in Rudolfsgnad (Knicanin) in Serbien an der Einweihung einer Gedenkstätte für die in dem einstigen jugoslawischen Konzentrationslager verstorbenen Deutschen teil. Im Lager Rudolfsgnad im Banat waren zwischen Oktober 1945 und 1948 mehr als 30 000 „arbeitsunfähige“ Jugoslawiendeutsche inhaftiert. Rund 11 000 von ihnen, meist Frauen, Kinder und ältere Leute, kamen um. An der mit großem persönlichen Einsatz und reger Spendenbereitschaft von Donauschwaben restaurierten Friedhofskapelle steht nun auf einer Tafel die Inschrift: „Hier ruhen unsere Mitbürger deutscher Volkszugehörigkeit, die an Hunger, Krankheit und Kälte im Lager Rudolfsgnad 1946-1948 gestorben sind. Sie mögen in Frieden ruhen.“

 

Beifall für Grass-Idee

Heidelberg - Der deutsche Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin begrüßte gegenüber der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung die im Juli vorgestellte Idee des Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass für ein gemeinsames polnisch-deutsches Museum zur Präsentation strittiger „Beutekunst“.

 

Deutsche Sprachpfleger

Darmstadt - Die Akademie für Deutsche Sprache und Dichtung hat auf ihrer Herbsttagung die Einrichtung einer Sprachkommission in Deutschland vorgeschlagen. Diese soll als staatliche Einrichtung für Sprachpflege zuständig sein und beispielsweise Übersetzungsangebote für Anglizismen erarbeiten.

 

Rumänien: Sprachpolizei

Bukarest - Die rumänische Regierung denkt über die Bildung eines Polizeidezernats „Zum Schutze der rumänischen Sprache“ nach. Dem Entwurf für eine entsprechende Gesetzesvorlage zufolge soll eine Art Sprachpolizei darauf achten, daß fremdländische Begriffe in der Werbung und anderen Bereichen des öffentlichen Sprachgebrauchs nicht überhand nehmen.

 

Dzurindas Marathon

New York - Der slowakische Regierungschef Mikulas Dzurinda bekundete am vorletzten Wochenende durch die Teilnahme am New York-Marathon seine Solidarität mit der vom Terror heimgesuchten Stadt. Mit dieser in den USA viel beachteten Geste reiht sich der 46jährige in die Phalanx langstreckenlaufender Spitzenpolitiker - von Joschka Fischer bis Jörg Haider - ein.