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16.03.02 Gruppenfahrt zum Soldatenfriedhof

© Das Ostpreußenblatt / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 16. März 2002


Gruppenfahrt zum Soldatenfriedhof

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. wird am 29. Juni 2002, den deutschen Soldatenfriedhof in Heiligenbeil (Mamonowo) in einer öffentlichen Feierstunde einweihen.

Mit dem Namen Heiligenbeil verbindet sich für die noch lebenden Kameraden des Fallschirmpanzerkorps eine Erinnerung an die letzte große Abwehrschlacht in Ostpreußen. Die 2. Division des Korps hat aufopferungsvoll bis zum Schluß im Kessel von Heiligenbeil gekämpft. Nur Wenige konnten sich über Balga nach Pillau retten. Durch den aufopferungsvollen Kampf der 2. Division im Kessel von Heiligenbeil konnten viele Zivilisten aus Ostpreußen noch den Absprung nach Westen finden. Sei es, daß sie auf dem Landwege über Westpreußen, Pommern in die Freiheit gelangten, sei es, daß sie per Schiff über die noch zur Verfügung stehenden Häfen sich retten konnten. Die überlebenden Kameraden der 2. Division im Kameradschaftsbund Fallschirmpanzerkorps e.V. empfinden es gegenüber ihren gefallenen Kameraden als ihre Pflicht und Schuldigkeit, an der Einweihungsfeier des Soldatenfriedhofes teilzunehmen.

Der Kameradschaftsbund Fallschirmpanzerkorps e. V. führt deshalb in der Zeit vom 26. Juni bis 3. Juli eine Gruppenreise nach Nordostpreußen durch. Die Reisegruppe übernachtet im Hotel „Zum Bären“ in Insterburg, nimmt an der Feier zur Einweihung des deutschen Soldatenfriedhofes in Heiligenbeil teil und besichtigt die Bernsteinküste sowie die Stadt Königsberg.

In Abstimmung mit dem russischen Veteranenverband und der russischen Armee findet am 30. Juni am Gedenkstein des Kameradschaftsbundes in Trakehnen eine Versöhnungsfeier statt. Zu dieser Feier hat der Bund nicht nur die ehemaligen Kriegsgegner, sondern auch die Einwohner von Trakehnen eingeladen. Ein russisches Musikkorps wird die Feier umrahmen.

Der Kameradschaftsbund hat im August 2000 in Trakehnen einen Gedenkstein für die gefallenen Kameraden eingeweiht, weil Trakehnen einer der Brennpunkte der Abwehrschlacht in Ostpreußen für das Korps war. Zusammen mit den russischen Veteranen wird die Reisegruppe also am 30. Juni der gefallenen Kameraden, aber auch der gefallenen russischen Soldaten, gedenken und auf dem deutsch-russischen Soldatenfriedhof in Mattischkehmen Kränze niederlegen.

Die Reise beginnt am 26. Juni um 8.00 Uhr in Hannover. Die Gruppe fährt mit dem Bus über Schneidemühl (Pila) nach Insterburg und bezieht dann dort Quartier im Hotel „Zum Bären“. Von Insterburg aus werden alle Fahrten zu den Besichtigungen beziehungsweise Feierlichkeiten durchgeführt. Die Kosten für die Reise einschließlich Busfahrt, Visa, Straßenbenutzungsgebühren und Vollpension (mit Ausnahme der Reisetage) belaufen sich auf 770,00 Euro pro Person im Doppelzimmer. Wer ein Einzelzimmer buchen möchte, muß einen Zuschlag von 80,00 Euro bezahlen.

Interessenten an dieser Fahrt sollten sich bis spätestens 10. Mai bei Wilfried Seide, Granstedter Weg 5, 29482 Küsten, Telefon 05841/3633 melden. Erforderlich sind zwei Lichtbilder und ein gültiger Reisepaß, der bis zum Januar 2003 gültig sein muß. W.S.