19.08.2022

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11.01.03 / Quer durchs Beet / Personalien

© Das Ostpreußenblatt Ausgabe / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 11. Januar 2003


Quer durchs Beet / Personalien

Stadt in Angst

Die "Arabisch-Europäische Liga" (AEL), eine radikale Organisation nordafrikanischer Einwanderer in Belgien, plant ihre Ausdehnung in die Niederlande. Dies berichtet die in Berlin erscheinende Wochenzeitung Junge Freiheit. In Antwerpen verbreiten jugendliche Rollkommandos der AEL seit Ende 2002 Angst und Schrecken. Selbst die sozialistische Bürgermeisterin der belgischen Hafenmetropole, Leona Detiège, äußerte, es sei "ein Spießrutenlaufen hier in Antwerpen". Als ihren Hauptfeind versteht die AEL den rechtsnationalen "Vlaams Blok", der mit 33 Prozent der Stimmen im Stadtparlament sitzt. Aber auch die traditionell starke jüdische Gemeinde sieht sich besonders bedroht. Die AEL hat nunmehr die Forderung erhoben, Arabisch neben Flämisch, Französisch und Deutsch zur vierten Amtssprache Belgiens zu erheben. Auch sollten Araber sich nicht weiter integrieren, sondern ihrer alten Kultur verhaftet bleiben, so die AEL.

 

Arme Kinder

In Deutschland müssen doppelt so viele Kinder von Sozialhilfe leben wie Erwachsene. Und während jedem Erwachsenen ein steuerfreies Existenzminimum gewährt wird, erhalten Kinder lediglich die Hälfte - ungeachtet der Tatsache, daß Kinder wachstumsbedingt sehr viel öfter neue Kleider benötigen und Heranwachsende etwa doppelt soviel essen wie ältere Erwachsene. Gegen-über 1,33 Millionen Neugeborenen 1965 werden zur Zeit nur noch etwa 750.000 bis 780.000 Kinder jährlich lebend zur Welt gebracht.

 

Steile Karriere

Ver.di-Chef Frank Bsirske drohte am Montag, ganz Deutschland per Streik lahmzulegen. Der Gewerkschaftsboß blickt auf eine lange Funktionärskarriere zurück: 1978 bis 1987 Bildungssekretär der "Sozialistischen Jugend Deutschlands", dann Fraktionsmitarbeiter der Grün-Alternativen im hannoverschen Stadtrat, ab 1989 erst Gewerkschaftssekretär der ÖTV-Kreisverwaltung Hannover, dann deren stellvertretender Geschäftsführer und bis 1997 Vize-Chef des ÖTV-Bezirks Niedersachsen, hiernach bis 2000 Personaldezernent in Hannover, dann ÖTV- und seit März 2001 schließlich Ver.di-Vorsitzender.

 

Neue Freunde

Norbert Blüm, CDU, hat eine neue Berufung gefunden. Der Ex-Sozialminister ("Die Rente ist sicher") will künftig Menschenrechtsverletzern auflauern. Als erstes begibt sich der rührige Hesse mit "Cap-Anamur"-Gründer Rupert Neudeck und dem linksradikalen Journalisten Günter Wallraff nach Tschetschenien. "Der Kampf um die Menschenrechte ist nur glaubwürdig, wenn man auf niemanden Rücksicht nimmt", sagte Blüm zur Welt. Über Wallraffs "Rücksichten" auf manche kommunistische Bewegungen und Regime hinsichtlich deren Menschenrechtspolitik befragte ihn das Blatt höflicherweise nicht.