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05.04.03 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 05. April 2003


Landsmannschaftliche Arbeit

Landesgruppe Hamburg

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15

LANDESGRUPPE

Sonnabend, 5. April, 10 Uhr, Ost- und mitteldeutscher Ostermarkt im Haus der Heimat, vor dem Holstentor 2, U2-Messehallen. Selbstverständlich ist auch die Landesgruppe mit ihrem Ostpreußenstand vertreten und bietet Spezialitäten zum Kauf an. 14 Uhr findet ein offenes Singen mit den vereinten Chören statt. Die Cafeteria ist geöffnet, für das leibliche Wohl ist also gesorgt. - Sonntag, 27. April, 10, Uhr, ostpreußischer Heimatgottesdienst mit Abendmahl in der Erlöser-Kirche, Junge Straße 7, Nähe Berliner-Tor. Die kirchenmusikalische Ausgestaltung liegt in den Händen von Herrn Seggermann. Der Ostpreußenchor Hamburg wirkt mit. Die ostpreußische Liturgie wird die Teilnehmer durch die Feier begleiten. Die Lesung hält Waltraut Beger und die Predigt Pastor i.R. Schulz-Sandhof von der Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen. Im Anschluß an den Gottesdienst wird eine Tasse Kaffee/Tee gereicht.

 

BEZIRKSGRUPPE

Hamm/Horn -Sonntag, 4. Mai, 14 Uhr, Frühlingsfeier in der Altentagesstätte Horn, Am Gojenboom 30, gleich neben dem U-Bahn Parkplatz Horner Rennbahn. Nach der gemeinsamen Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen gibt es wieder Humor und Tanz mit Peter. Tischreservierung auf Wunsch bitte bei Siegfried Czernitzki unter Telefon (0 40) 6 93 27 24. Alle Gäste und Freunde sind herzlich willkommen.

KREISGRUPPE

Osterode - Donnerstag, 22. Mai, 9.30 Uhr, Tagesausflug zum Fischessen nach Büsum. Preis für die Hin- und Rückfahrt sowie Mittagsessen in Büsum 25 Euro pro Person. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung an Marie-Louise Stanke, Dorfstraße 40, 22889 Tangstedt, Telefon (0 41 09) 90 14.

Sensburg - Sonntag, 13. April, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Polizeisportheim, Sternschanze 4. Es gibt Osterüberraschungen. Gästen sind herzlich willkommen.

Landesgruppe Baden-Württemberg

Vors.: Günter Zdunnek, Postfach 12 58, 71667 Marbach. Geschäftsstelle: Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart

Buchen - Freitag, 11. April, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe im Gasthaus "Reichsadler". Georg A. Winkler hält einen Vortrag: "Wer waren die Prussen?" - Die Gruppe plant vom 22. bis 25. April eine Fahrt zur Kirschenblüte in das "Alte Land" mit Besuch des Pommern-Zentrums Travemünde, Besichtigung des Danzig-Hauses in Lübeck und des Ostpreußen-Museums in Lüneburg. Nähere Informationen bei Rosemarie S. Winkler, Telefon (0 62 81) 81 37.

Gaggenau - Der Einladung zur Jahreshauptversammlung waren viele Mitglieder gefolgt, so daß man von einer guten Resonanz sprechen kann. Der 1. Vorsitzende Johannes Hannowski begrüßte alle und eröffnete die Versammlung mit einer Ansprache und somit den offiziellen Teil. Die Vorstandschaft richtete Dankesworte an den 1. Vorsitzenden Hannowski, der vor kurzem seinen 70. Geburtstag feierte, und würdigte seine 21jährige Arbeit als Vorsitzender der Gruppe und hofft, daß er sein Amt noch viele Jahre bei bester Gesundheit ausüben wird. Schriftführer Werner Utächt ließ in seinem ausführlichen Bericht noch einmal die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr Revue passieren. Kassiererin und gleichzeitig Frauenbeauftragte ist Ruth Nau. Sie konnte den anwesenden Mitgliedern eine geordnete Bilanz präsentieren, diese wurde auch von Kassenprüfer Karl Henke bestätigt. Winfried Auländer, Kulturwart der Gruppe, bedankte sich im Namen der Anwesenden für die von der Vorstandschaft geleistete Arbeit. Der 1. Vorsitzende gab während der Versammlung noch einen Ausblick auf 2003. Unter anderem stehen ein Garten- und Erntedankfest auf dem Programm. Ferner ist ein Ausflug am 14. Juni nach Mannheim vorgesehen, und natürlich feiert man auch in diesem Jahr den "Tag der Heimat".

Heidelberg - Der 1. Vorsitzende Rudi Kallien begrüßte die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung. Anschließend gab er einen Jahresbericht über die Veranstaltungen im letzten Jahr. Danach nahm die 2. Vorsitzende, Eduarda v. Keber, die Totenehrung für die 2002 verstorbenen Mitglieder vor. Die Anwesenden erhoben sich zu ihrem Gedenken für eine Schweigeminute. Es folgte der Kassenbericht der Rechnungsführerin Eva Schmehling. Zwei Kassenprüfer, Brigitte Bittner und Arthur Poetsch, hatten zuvor die Kasse geprüft, die wiederum vorbildlich geführt worden war und zu keinerlei Beanstandung Anlaß gegeben hatte. Nach diesem Bericht wies der 1. Vorsitzende darauf hin, daß im kommenden Jahr, 2004, eine Neuwahl des gesamten Vorstandes vorgenommen werde. Er bat die Anwesenden, darüber nachzudenken, welches Amt sie eventuell bereit wären zu übernehmen. Danach erteilte Arthur Poetsch dem gesamten Vorstand die Entlastung. Im Anschluß an den offiziellen Teil der Veranstaltung hatte sich dankenswerterweise Udo Zuber zu einem höchst amüsanten und anschaulichen Diavortrag, "Ein Gärtner aus Kurpfalz und sein Wetter", zur Verfügung gestellt. Seine Ausführungen fanden bei den Anwesenden größte Begeisterung. Der 1. Vorsitzende dankte dem Referenten.

Lahr - Im vollbesetzten Saal konnte der Vorsitzende Heinz Schindowski Mitglieder und Gäste begrüßen. Die Gruppe, die seit 50 Jahren in Lahr besteht, konnte Personen ehren, die vor zehn Jahren Mitglieder wurden. Die Ehrennadel für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten: Helga Delfosse, Ella Holland, Hildegard Jörger, Amuth Kürth, Renate Holmer, Herta Puttrus, Gertrud Wiesner, Ilse Heimburger, Hermann Heimburger, Willi Lappich. Nach dem gemeinsamen Königsberger-Klops-Essen wurden die Tätigkeitsberichte des Vorstandes vorgetragen und dem Vorstand die Entlastung erteilt. Der Vorstand wurde in seiner Arbeit bestätigt und in seiner bestehenden Form einstimmig wiedergewählt. 1. Vorsitzender Heinz Schindowski, 2. Vorsitzender und Kulturreferent Irma Barraud, Schriftführer Reinhard Behnke, Kassenwartin Irmentraut Kretschmann, Beisitzerin Maria Rittweiler, Beisitzer Hannes Nielsen. Nach der Wahl lud die Frauengruppe mit ihrer Leiterin Irma Barraud zu einer geschichtlichen Reise der "Tulpe" ein. Ein frühlingshafter Tulpentisch machte sichtbar, was die Frauen über Stationen der Tulpe erzählten. Zu einem Tulpenfest kam es dann, als Tulpen an die Mitglieder verteilt wurden. Heinz Schindowski bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Treue zur Gruppe, dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Der Frauengruppe bestätigte er, das Herz der Gruppe zu sein. Mit einem Gedicht über den Frühling in Ostpreußen wurde der Abend beschlossen.

Pforzheim - Sonntag, 13. April, 15 Uhr, österliches Treffen zum Palmsonntag im Evangelischen Gemeindehaus. Für jeden Besucher hat der "Osterhase" eine Überraschung bereit gelegt. Das Thema wird bestimmt durch den Frühling und die Osterbräuche in der Heimat. Heinz Weissflog wird mit seinem Akkordeon für die musikalische Umrahmung sorgen. Die Singgruppe "Elchschaufel" singt das von Helmuth Demsky neu vertonte Lied "Lenz und Liebe", für das Gert O. E. Sattler den Text geschrieben hat. Der Vorsitzende wird in seiner Begrüßung einen Bericht über die Lage der Gruppe und wichtige Ereignisse des letzten Jahres geben. Da der jetzige Vorstand unverändert weiter tätig sein wird, kann auf Neuwahlen verzichtet werden. Renate Großmann und Chri-stel Müller werden wieder Geschichten und Gedichte vortragen. Es wird der Videofilm "Bernsteinzimmer" gezeigt. Zur Freude vieler Landsleute wird wieder eine besondere "Ostertombola" veranstaltet, bei der die Lose gefärbte und numerierte Ostereier sind. Selbstverständlich gibt es wieder schöne und interessante Preise zu gewinnen. Bei diesem Treffen werden wieder Jubiläumskerzen angeboten. Diese große Kerze brennt 25 bis 30 Stunden und bietet sich als Geschenk an. Zum Abschluß des Programms spielt Ingeborg Eisenschmidt schöne Melodien auf ihrer Akkordeonzither. Anschließend gibt es wieder einen kleinen Imbiß und Getränke zum gemütlichen Ausklang des Tages.

Schwenningen - Politiker und ihre Mitläufer, welche für den Krieg sind, sollten sich freiwillig an die Front im Irak melden, dann wüßten diese, wie grausam ein Krieg ist, so der 1. Vorsitzende der Gruppe bei der Mitgliederversammlung. In seinem Bericht zum Zeitgeschehen sagte Lm. Wetzel, den Amerikanern gehe es nur um das Öl im Irak. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hieß es doch so schön: "Nie wieder Krieg". Und fast 150 Kriege sind bereits von den amerikanischen Geheimdiensten angezettelt worden. Wo ist da die Moral? Auf ein ereignisreiches Jahr 2002 blickte die Gruppe zurück, Vorsitzender Günter Wetzel wies in seinem Rechenschaftsbericht auf 49 Treffen und Veranstaltungen im letzten Jahr hin. Besonders wies er auf das Bundestreffen der Pommern in Erfurt und der Ostpreußen in Leipzig hin, sowie die monatlichen Seniorentreffen mit Berichten über die heimatliche Kultur der Gebiete jenseits von Oder und Neiße und über Vorträge Villingen-Schwenningen betreffend. Ferner gab es Diavorführungen, die Muttertagsfeier, Spaziergänge und Wanderungen, den Jahresausflug in den Schwarzwald, Erntedankfeier, Adventsfeier mit Bescherung von zwölf Kindern durch den Nikolaus. Hinzu kommen die Besuche von Landsleuten in den Altersheimen und viele andere Treffen, die den Zusammenhalt der Gruppe fördern. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordentliche Kassenführung. Sämtliche Treffen und Veranstaltungen werden von der Gruppe selbst finanziert, nachdem die Stadt bereits vor Jahren die Kulturmittel gestrichen hat.

Ulm/Neu-Ulm - Sonnabend, 12. April, 14.30 Uhr, Schabbernachmittag in den Ulmer Stuben. - Donnerstag, 17. April, 14.30 Uhr, Treffen der Frauengruppe in den Ulmer Stuben. Es wird an die preußischen Osterbräuche erinnert. - Donnerstag, 24. April, 14 Uhr, Treffen der Wandergruppe an der Bushaltestelle Heuweg Donautal (B8), Einkehr im Sportheim Grimmelfingen.

Landesgruppe Bayern

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Tel. (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg

Bad Reichenhall - Mittwoch, 9. April, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Bayerischer Hof, Jägerstüberl. Gäste sind herzlich willkommen.

Bamberg - Mittwoch, 16. April, 16 Uhr, Treffen der Gruppe in der Gaststätte Tambosi, Promenade 11.

Erlangen - Beim Heimatabend gratulierte die Vorsitzende Sigrid Heimburger dem Ehepaar Maria und Erich Klein zu Ihrer Diamantenen Hochzeit, schilderte ihren Lebensweg und ihre verdienstvolle Tätigkeit für den Erlanger Kreisverband. Dann folgte ein Vortrag vom Lm. Hans-Georg Klemm "750 Jahre Memel und die Entwicklung der Post". Er umfaßte die Zeitspanne von der Gründung der Memelburg 1252 und der Stadt Memel bis zur Flucht 1945. Die Postgeschichte, ergänzt durch Bilder von Briefmarken und Dokumenten, vermittelte einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten bis zur Gegenwart. In der Ordenszeit gab es eine Reitpost mit Boten, die Briefe vom Hochmeistersitz der Marienburg bis Livland beförderten. In der kurfürstlichen-preußischen Zeit führte die Route ab 1646 von Cleve im Westen bis Memel im Nordosten; später bis St. Petersburg und zu weiteren Städten. Damals wurde nur Behörden- und Handelsbriefe befördert. Auch eine Fahrpost wurde eingerichtet. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts konnten zudem Pakete und Waren von Geschäftsleuten mitgenommen werden. Mit fortschreitendem Straßenbau und später dem Aufbau des Eisenbahnnetzes wurden dann auch Briefe von Privatpersonen befördert. 1806 flüchtete die Hauptpost von Berlin, wie die Königsfamilie, nach Memel. 1871 erfolgte die Übernahme der nordostdeutschen Postbezirke in die Reichspost. Diese Periode währte für das Memelgebiet nur bis zu dem verlorenen Krieg 1918. Ab dann unterstand die Post in Memel der französischen Mandatsverwaltung, danach der litauischen Oberhoheit; ab 1945 der russischen und anschließend nach Auflösung der Sowjetunion 1990 Litauen.

Fürstenfeldbruck - Zur gut besuchten Jahreshauptversammlung konnte die Vorsitzende Susanne Lindemann auch den Bezirksvorsitzenden HansJürgen Kudczinski aus München begrüßen und erfreulicherweise auch einige neue Mitglieder. Im Mittelpunkt des Jahresrückblicks von ihr stand neben der üblichen regen Vereinstätigkeit die 50-Jahrfeier im vergangenen September im vollbesetzten großen Sitzungssaal des Brucker Landratsamtes mit dem abwechslungsreichen Drei-Stunden-Programm, an dem auch einheimische Gruppen teilnahmen, womit die volle Integration des Vertriebenen-Verbandes erneut dokumentiert wurde. Weiter konnte die Vorsitzende melden, daß sich bei den Mitgliedern Zu- und Abgänge in etwa die Waage hielten. Auch für das laufende Jahr sei der Terminkalender wiederum gefüllt. Ehrenvorsitzender Horst Dietrich dankte Susanne Lindemann und allen Aktivitäten für ihre engagierte Heimatarbeit. Über Ostpreußens wohl bekanntestes Exportgut, den Bernstein, sprach Erwin Müller. Meist kleinere Bernsteinstücke findet man heute besonders an der Samlandküste im Königsberger Gebiet. Hier befindet sich auch Palm- nicken, der Ort mit dem einzigen Tagebau für Bernstein auf der Welt. Die Sowjetunion hat nach 1945 die Bernsteinförderung zügig fortgesetzt. Anschließend zeigte Susanne Lindemann eine interessante Bernstein-Auswahl der verschiedensten Schmuckstücke. Mit der traditionellen Gratis-Brotzeit bei angeregter Unterhaltung schloß die Veranstaltung.

Memmingen - Mittwoch, 16. April, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel zum "Weißen Roß".

München Nord/Süd - Freitag, 11. April, 14 Uhr, Frühlingsfest zusammen mit der Frauengruppe im Haus des Deutschen Ostens, am Lilienberg 5, 81669 München. Es gibt ein gemeinsames Singen sowie Wortbeiträge. Musikalische Begleitung Ehepaar Bethke. Zu Beginn gemeinsame Kaffeetafel.

Nürnberg - Freitag, 11. April, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Wahlen im Stadtparkrestaurant. Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen.

Landesgruppe Brandenburg

Landesvorsitzender: Horst Haut, Oranienburger Chaussee 7, 16515 Schmachtenhagen, Telefon und Fax (0 33 01) 80 35 27. Ehrenvorsitzender: Georg Vögerl, Buggestraße 6,

12163 Berlin, Telefon (0 30) 8 21 20 96, Fax (0 30) 8 21 20 99

Oberhavel - Dienstag, 8. April, 14 Uhr, Kreativnachmittag im Regine-Hildebrandt-Haus. Basteln und handarbeiten sind geplant. Bitte eine Schere mitbringen.

Landesgruppe Bremen

Vors.: Helmut Gutzeit, Tel. (04 21) 25 06 68, Fax (04 21) 25 01 88, Hodenberger Straße 39 b, 28355 Bremen. Geschäftsführer: Bernhard Heitger, Telefon (04 21) 51 06 03, Heilbronner Straße 19, 28816 Stuhr

Bremen-Nord - Dienstag, 8. April, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe bei "Wildhack", Beckedorf. - Freitag, 11. April, 16.30 Uhr, Jahreshauptversammlung.

Landesgruppe Hessen

Vors.: Anneliese Franz, geb. Wlottkowski, Telefon und Fax (0 27 71) 26 12 22, Hohl 38, 35683 Dillenburg

Darmstadt - Sonntag, 13. April, 12 Uhr, Treffen der Insterburger und der Reiseteilnehmer (Busreise 15. bis 26. Juni) zum gemeinsamen Mittagessen im Bürgerhaus (Bürgermeister-Pohl-Haus), Im Appensee 26, Darmstadt-Wixhausen. Anschließend gibt es Informationen zur bevorstehenden Reise. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Herbert Stoepel, Riedeselstraße 43A, 64283 Darmstadt, Telefon und Fax (0 61 51) 66 61 67.

Frankfurt/Main - Montag, 7. April, 14 Uhr, Treffen der Danziger Frauen im Haus der Heimat, Porthstraße 10. - Donnerstag, 10. April, 14 Uhr, Spiele-nachmittag im Haus der Heimat, Porthstraße 10. - Montag, 14. April, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im Haus der Heimat, Porthstraße 10. - Der Einladung waren viele gefolgt, und ein angeregter Gedankenaustausch fand bei Kaffee und Kuchen statt. Den offiziellen Teil eröffnete die 1. Vorsitzende Gerlinde Groß mit der Gratulation an alle Geburtstagskinder mit einigen besinnlichen Worten über den Frühling. Die Gedanken schweiften zurück in jene schweren Schicksalsmonate des Jahres 1945. Erinnert wurde an das Ende der 6. Armee vor Stalingrad mit seinen viel zu hohen Opferzahlen. Die Aufmerksamkeit richtete sich auch auf die Absicht des englischen Nachbarn, der auf 60 deutsche Städte Bomben mit Milzbranderregern werfen wollte und sie schon in seinen Magazinen lagerte. Der Vergleich zum heutigen Irak-Konflikt liegt auf der Hand. Mit dem tiefsten Bedauern muß man erkennen, daß die Welt aus all diesem Schrecklichen nichts, aber auch gar nichts gelernt hat. Dann richtete die Gruppe ihr Augenmerk auf den östlichen Nachbarn Polen. Dieser Nachbar wird nun in Kürze im europäischen Haus wohnen. Um ein gutes, gedeihliches Miteinander zu haben, sollte dann auch die gemeinsame Geschichte, ob gut oder schlecht, beiden Völkern bekannt sein. In diesem Zusammenhang beleuchtete Gerlinde Groß die Vergangenheit des Stadtstaates Danzig. Vielen deutschen Danzigern mag noch die Aussage des Lübecker Bürgermeisters anläßlich der Tausendjahrfeier der alten Stadt in den Ohren klingen, als dieser vom tausendjährigen "Gdansk" mit seiner polnischen Bevölkerung sprach. Schon ab dem 14. Jahrhundert gab es immer wieder polnische Bestrebungen, das gesamte fruchtbare Weichselland, mit der durch den Ostseehandel sehr wohlhabend gewordenen Stadt in seine Gewalt zu bringen. Die Danziger Stadtväter wußten sich aber immer diesen Gelüsten zu entziehen. In einer Personalunion wurde der polnische König als Schirmherr anerkannt. Das Danziger Wappen zierte nun eine Krone. Im Gegenzug zahlten die Stadtväter reichlich an die polnische Majestät und blieben ein unabhängiger Stadtstaat unter dem Schutz der polnischen Krone. Die Forderung nach einem Haus, mit Stallungen, für den König in der Stadt wurde abgewehrt. Schon 1454 hatte Polen die Übergabe der Ordensburg verlangt, was zur Folge hatte, daß die Ratsherrn die Burg abbrechen ließen. Als Gast, bei den Ratsherren, durfte der Monarch in Danzigs Mauern weilen, wo er gut und reichlich bewirtet wurde. Es wurde aber peinlich darauf geachtet, daß sich nichts Polnisches hinter den Stadtmauern einnisten konnte. Einen Getreidespeicher zur Lagerung des königlichen Kornes erhielt Polen erste 1621. Danzig ist niemals eine polnische Stadt gewesen. Weder im Hinblick auf das Volkstum seiner Bevölkerung, denn diese war zu allen Zeiten ausschließlich deutscher Herkunft, noch in politischer Beziehung. Danzig hat in den Jahren 1454 bis 1793 zur Krone, aber niemals zum Staat Polen gehört. Dazu sei angemerkt, August der Starke von Sachsen war König von Polen, aber Polen niemals sächsisch. Es gibt im zusammenwachsenden Europa noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Mit einigen gesungenen Volksliedern wurde die Stimmung aufgelockert. Zum Abschluß las Gerlinde Groß bei andächtiger Stille die Geschichte eines Flüchtlingspferdes vor. Gebe der Herrgott, daß in Zukunft Mensch und Kreatur von solchen Schicksalsschlägen bewahrt bleiben.

Gelnhausen - Sonnabend, 10. Mai, zum Muttertag findet eine Fahrt in den Frühling statt. Der Fahrtpreis beträgt 16 Euro. Anmeldungen und nähere Informationen bei Margot Noll, Telefon (0 60 51) 7 36 69.

Wiesbaden - Donnerstag, 24. April, 17.30 Uhr, Stammtisch im Restaurant Kleinfeldchen, Hollerbornstraße 9. Serviert werden Königsberger Klopse. Es kann auch nach Karte bestellt werden. Bitte bis zum 17. April anmelden bei Familie Schetat, Telefon (0 61 22) 1 53 58. Auch wer das Stammessen nicht möchte, muß sich anmelden.

Landesgruppe Niedersachsen

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Irmgard Bör-necke, Mühlenstraße 22a, 31812 Bad Pyrmont, Telefon (0 52 81) 60 92 68.

Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Kreuzgarten 4, 29223 Celle, Telefon (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Waltraud Ringe, Maienstraße 10, 38118 Braunschweig, Telefon (05 31) 57 70 69. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto von Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (0 59 01) 29 68. Bezirksgruppe Hannover: Wilhelm Czypull, Wintershall-Allee 7, 31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 28 71.

Gifhorn - Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen trafen sich rund 60 Mitglieder. Als Ehrengast wurde Klaus Wiegmann, Kreisverbandsvorsitzender vom Bund der Vertriebenen begrüßt. Bei den Neuwahlen wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Das klappt hier besser als im Bundestag, scherzte ein Beisitzer. Armin Fraß wurde für seinen zehnjährigen Vorsitz mit einem Atlas über die deutschen Siedlungsgebiete geehrt. Liesel Powels mit ihrer Frauengruppe trug sehr viel zu einer fröhlichen Stimmung bei. Nach den Vorträgen über die Heimat ließen die Mitglieder den Abend mit einem gemütlichen Grützwurstessen ausklingen.

Osnabrück - Donnerstag, 17. April, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Gaststätte Bürgerbräu, Blumenhaller Weg 43.

Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

Vors.: Dr. Dr. Ehrenfried Mathiak. Geschäftsstelle: Werstener Dorfstraße 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Ennepetal - Donnerstag, 17. April, 18 Uhr, Treffen der Gruppe in der Heimatstube. - Vor Beginn der Jahreshauptversammlung stärkten sich die Teilnehmer an einem kleinen kalten Büfett, welches von Monika Gräf köstlich zubereitet war. Anschließend eröffnete der 1. Vorsitzende Gerhard Sadlowski die Jahreshauptversammlung. Obwohl keine Vortandswahlen anstanden, mußte für die ausgetretene Beitragskassiererin und Kulturwartin Irma Hubl Ersatz gefunden werden. Dieses ging schnell und unproblematisch. Beitragskassierer ist ab sofort Rudi Gerkowski und Kulturwart ist Günter Köwitz. Beide wurden einstimmig gewählt. Sadlowski zeigte in seinem Jahresbericht Probleme bei seinen Vorstellungen über die Vereinsführung auf. Man diskutierte teilweise kontrovers, aber immer sachlich und fair. Im Anschluß ließ man bei einem "Fläschchen" und "Gläschen" die Jahreshauptversammlung gemütlich ausklingen.

Münster - Die Gruppe unternimmt am 30. August einen Ausflug nach Duisburg. Abfahrt: 9.30 Uhr, Bremer Platz. Im Preis von 27 Euro sind enthalten: Busfahrt, Eintritt, Führung, Hafenrundfahrt und Getränke im Haus Stadt Königsberg. Anmeldungen bis zum 1. Juli bei Brunhild Roschanski, Ägidiimarkt 4, 48143 Münster, Telefon (02 51) 51 19 40, Kontonummer 95 02 37 43, Sparkasse Münster.

Wesel - Sonnabend, 12. April, 17 Uhr, Frühlingsfest der Gruppe mit dem traditionellen Grützwurstessen in der Heimatstube, Kaiserring 4. Alle Landesleute und ihre Angehörigen sind recht herzlich eingeladen. Um Anmeldungen wird gebeten, Telefon (02 81) 6 42 27.

Landesgruppe Rheinland-Pfalz

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim

Ludwigshafen - Zum diesjährigen Ermländertreffen waren wieder 50 Ermländer nach Ludwigshafen gekommen. Den Gottesdienst in der St. Hedwigskirche feierte Monsignore Dr. Lothar Schlegel, der Visitator der Ermländer in Deutschland. In seiner Predigt ging er auf das Wort Jesu aus dem Markus-Evangelium ein: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe, das heißt, Jesus ist bei uns und geht mit uns auf unserem Lebensweg. Am heutigen Tag gehen die Gedanken zurück in die verlorene Heimat. Dort ging es den Menschen gut. Das Leben war im Glauben gefestigt. Es fiel nicht schwer, an Gott zu glauben. Aber es kamen schwere Zeiten, in denen die Menschen durchgerüttelt wurden. In jenen Tagen fiel es nicht immer leicht, im "Vaterunser" zu beten. Auf der Flucht wußte keiner so recht, wohin es geht und wie alles enden wird. Auch heute gibt es im Leben eines jeden Menschen gute und schlechte Zeiten. Nur mit ihrem tiefen Gottvertrauen konnten die Ermländer die Flucht und den Verlust der Heimat ertragen. Pfarrer Karl Kunkel feiert heute sein 65. Priesterjubiläum. Er wurde am 8. März 1938 im Dom zu Frauenburg in Ostpreußen von Maximilian Kaller zum Priester geweiht. Pfarrer Kunkel sagt, daß alles in seinem Leben Fügung Gottes war, auch die Tage, die er im KZ Ravensbrück und Dachau verbringen mußte. Er fühlte sich nie von Gott verlassen, gerade die schweren Zeiten zeigten ihm besonders die Nähe Gottes. Am Beginn der Fastenzeit ist dies eine Herausforderung an jeden von uns, klarer und deutlicher zu erkennen, daß Jesus an unserer Seite ist. Die Bemühung sollte dahin gehen, diesem Gott wieder näher zu kommen. Beim anschließenden Beisammensein wurde Monsignore Dr. Schlegel mit großer Freude begrüßt und willkommen geheißen. Der Visitator hatte schon am Morgen in der Stadtpfarrkirche St. Georg in Bensheim die Festpredigt beim Jubiläumsgottesdienst anläßlich des 65. Priesterjubiläums von Pfarrer i.R. Karl Kunkel gehalten. Ganz besonders wurden auch Diakon Paul Kruck und Frau Bartelwski begrüßt, die 1962 das erste Ermländertreffen in Ludwigshafen organisiert hatten. Es wurden Wahlzettel zur Wahl der Ermländervertretung verteilt mit der Bitte, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen. Ganz herzlich bedankten sich die Ermländer bei dem neuen Hausherrn von St. Hedwig, Pfarrer Vogelsang, der auch weiterhin an jedem 1. Fastensonntag Kirche und Pfarrheim für den Ermlandtag zur Verfügung stellen wird.

Landesgruppe Sachsen

Vors.: Erwin Kühnappel. Geschäftsstelle: Christine Altermann, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Dienstag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr.

Limbach-Oberfrohna - Sonnabend, 12. April, 14 Uhr, feiert die Gruppe ihr zehnjähriges Bestehen im Industriemuseum, Sachsenstraße 3. Zahlreiche Ehrengäste werden erwartet. Die Festrede hält Prof. Meißner. Der gemischte Chor aus Langenberg wird den kulturellen Teil der Festveranstaltung mitgestalten. Das Programm reicht von ostpreußischen Heimatliedern bis zu bekannten Frühlingsliedern. Alle Landsleute und Freunde der Heimat sind herzlich eingeladen.

Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben - Donnerstag, 10. April, 14 Uhr, Literaturnachmittag im "Bestehornhaus". - Mittwoch, 16. April, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im "Bestehornhaus".

Dessau - Montag, 14. April, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im Krötenhof.

Halle - Sonnabend, 12. April, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Reilstraße 54. Dr. Hölzl hält einen Vortrag.

Magdeburg - Sonntag, 13. April, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der Gaststätte Post, Spielhagenstraße. - Dienstag, 15. April, 15 Uhr, Bowling in der Sporthalle, Lemsdorfer Weg.

Stendal - Jährlich findet der "Hermann-Balk-Tag im Schloß Badingen statt. So auch in diesem Jahr zum Thema "Entstehung und Entwicklung des Schloßgartens Badingen." Dieses Thema hatte rund 60 interessierte Gäste zum Kommen veranlaßt. Verknüpften sie doch Erinnerungen mit Schloß und Park an ihre Heimat. Hermann Balk stammte aus Hildesheim und ist über Familienangehörige mit Badingen verbunden. Er war der 1. Landmeister des Deutschen Ritterordens 1229-1239 in Preußen und Livland. Die Gründung der Städte Thorn, Kulm, Marienwerder, Graudenz und Elbing sind sein Verdienst. Die Anlage des Parks, nach dem Entwurf von Gartendirektor Peter Joseph Lenne begründet, ist Parks und Schlössern in Ostpreußen nachgestaltet. Im Jahre 1995 kaufte Dr. Dequin dieses Anwesen und versucht es nun wieder instand zu setzen. Dazu beauftragte er Studenten der Hochschule für Park- und Gartenpflege Bernburg mit der geschichtlichen Aufarbeitung und einem Maßnahmenkatalog zur Instandsetzung, denn er soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eine Bereicherung des Gemeindelebens Badingens werden. Drei Studentinnen faßten dazu ihre Gedanken in einer umfassenden Arbeit und gaben wertvolle Vorschläge, die sehr dankbar von der Familie Dequin aufgenommen wurden, wie es der Hausherr in seiner Rede begründete. Persönliche Anfragen der interessierten Zuhörer schlossen sich an. Nach dem Vortrag erfolgte im Kaminzimmer des Schlosses ein gemeinsames Kaffeetrinken. Der selbstgebackene Kuchen und der Kaffee mundeten allen recht gut. Alle äußerten den Wunsch, im nächsten Jahr diesen Tag wieder zu einem anderen Thema im gemeinsamen Interesse zu nutzen.

Landesgruppe Schleswig-Holstein

Vors.: Günter Petersdorf. Geschäftsstelle: Telefon (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Bad Oldesloe - Zur Jahresversammlung war diesmal der Landesvorsitzender Dieter Schwarz aus einem besonderen Anlaß gekommen; zur Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Bundes der vertriebenen Deutschen an Georg Baltrusch. Seit 23 Jahren gehört der Gruppe an, seit 16 Jahren ist er Vorsitzender des Kreisverbandes. Landesvorsitzender Dieter Schwarz würdigte dabei seine Verdienste in der Vertriebenenarbeit. Kontaktpflege und Zusammenhalt der Menschen und Gruppen, Pflege der heimatlichen Kultur und des Brauchtums, Hilfe für die Aussiedler, unter anderem durch den Erhalt der örtlichen Beratungsstelle. Baltrusch ist außerdem als Schriftführer im Ortsverband der Ost- und Westpreußen tätig. Er wurde 1933 in Königsberg geboren, erlebte als Kind Flucht und Vertreibung und gilt somit noch als ostpreußisches Urgestein. Georg Baltrusch war von dieser Ehrung überrascht und dankte mit bewegten Worten. Danach konnte er die zahlreichen Glückwünsche der Versammlung entgegennehmen. Anschließend informierte Dieter Schwarz über verschiedene Themen der Vertriebenenarbeit, insbesondere Kulturarbeit, Finanzen, Reisen in die Heimat und Beratung der Aussiedler.

Bad Schwartau - Mittwoch, 9. April, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des gesamten Vorstandes im Clubhaus des Bad Schwartauer Tennisvereins, Ludwig-Jahn-Straße 1. - Das erste Treffen nach den langen Wintermonaten stand wieder unter dem Titel "Reisen in die Heimat". diesmal berichteten Inge und Claus Seifert von einer Reise nach Ostpreußen, die sie im letzten Jahr gemacht hatten. Das Besondere daran war, daß beide keine Ostpreußen sind. Und trotzdem haben sie allen Mitgliedern und Gästen mit ihren Bildern und Worten Ostpreußen mitgebracht. Sie berichteten über ihre Eindrücke und Erlebnisse und waren so begeistert von diesem Land, daß diese erste Reise nicht die letzte bleiben wird, zumal sie sich für ein Königsberger Kinderheim engagieren, das sie bei ihrer Rundreise kennengelernt haben. Urlaubsreisende, denen Ostpreußen sicher immer im Herzen bleiben wird. Königsberg, Samlandküste und die Kurische Nehrung haben diesen beiden Urlaubern gezeigt, daß es in der Heimat noch so viel zu entdecken gibt. 65 Mitglieder und Gäste haben sich diesen wunderschönen Nachmittag nicht entgehen lassen.

Itzehoe - Dienstag, 8. April, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Cafe Schwarz. Dr. Rix von der Christian-Albrechts-Universität Kiel hält einen Vortrag über "Geschichte und historische Ereignisse in der neueren ostpreußischen Literatur". Gäste sind wie immer gern gesehen.

Kiel - Montag, 14. April, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe Elmschenhagen im Haus am Bebelplatz 3. "Rituale bereichern das Leben. Es lohnt sich darüber nachzudenken" steht auf dem Programm.

Neumünster - Mittwoch, 9. April, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung einschließlich Neuwahl des Vorstandes in der "Kantklause" am Kantplatz. Umrahmt wird die Veranstaltung von einem Frühlingsliedersingen. - Beim letzten Treffen konnte die 1. Vorsitzende Lieselotte Juckel zahlreiche Teilnehmer und den ehemaligen Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Dr. Karl-Heinz Harbeck begrüßen. Nach der Kaffeetafel begann Dr. Harbeck seinen Vortrag: "Polen und Deutsche - aus Feinden werden Freunde". Er führte aus, daß den Deutschen nach 1945 eine große Aufgabe für das Verhältnis zu den Nachbarstaaten gestellt wurde. Konnte man sich vor etwa 30 Jahren vorstellen, daß Deutsche und Polen Freunde werden könnten? Nach Kriegsende hatte Polen keine eigenständige Regierung, Polen wurde von Rußland besetzt. Die Wiedererstehung des polnischen Staates wurde unter kommunistische Oberhoheit gestellt. Ostpolen blieb sowjetisch, dafür erhielt Polen die Verwaltungsbefugnis über die deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben, ebenso die Polen aus ihrer östlichen Heimat und in den von den Deutschen verlassenen Gebieten wieder angesiedelt. Die katholische Kirche blieb mächtig in Polen, keiner konnte ihr die Macht nehmen. Das heutige Verhältnis zwischen Polen und Deutschen entwickelte sich zunächst zwischen den Kirchen. "Wir bitten um Vergebung" wandten sich die polnischen an die deutschen Bischöfe. Im Jahre 1955 war Polen Gründungsmitglied des Warschauer Paktes. 1970 wurde dann der "Warschauer Vertrag" mit der BRD zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen geschlossen. Eine Streikwelle in Danzig führte 1980 unter Lech Walensa zu Entfaltung von Freiheit und Solidarität, bevor das Militär den Spuk vorübergehend beendete. Erst nach 1990 begannen beide Staaten einen Dialog. Nach dem für alle Interessanten Vortrag gab es eine rege Diskussion, bis Lieselotte Juckel dem Referenten mit einer Originalflasche "Meschkinnes" (Bärenfang) und den Zuhörern für ihren Besuch und die rege Beteiligung an der Diskussion dankte.

Landesgruppe Thüringen

Vors.: Gerd Luschnat, Schleusinger Straße 101, 98714 Stüt­zerbach, Telefon (0 36 77) 84 02 31

Sömmerda - Montag, 14. April, Treffen der Heimatfreunde mit dem Künstler Horst Wendenhorst, der seine Gemälde vorstellt und erläutert.